TIGERS-Abwehr steht - 33:24-Sieg gegen Werder Bremen!

Die TIGER-Girls benötigten wohl erst einen 0:4-Rückstand und die Auszeit durch VfL-Trainer Thomas Zeitz als Wachmacher, um ab der 5. Minute auch selbst am Spiel teilzunehmen. Dann aber umso energischer. Thomas hatte als Matchplan für einen Erfolg gegen Bremen eine stabile Abwehr gefordert. Und die VfL-Defensive um den starken Mittelblock Vivien Jäger / Caren Hammer sollte in der Folgezeit auch den Weg zum Waiblinger Sieg ebnen. Werders stärkste Offensivabteilung, der Rückraum um Spielgestalterin Rabea Neßlage, fand nur noch wenige noch Lücken in der VfL-Abwehr, hinter der sich Torhüterin Branka Zec zunehmend steigerte.

Nach dreizehn Minuten erzielte die sichere Strafwurfschützin Aaricia Smits (4/4) erstmals wieder den Waiblinger Ausgleich (7:7), drei Minuten später führten die TIGERS mit 9:7. Nach der von Beginn an starken Vanessa Nagler fand im Waiblinger Rückraum nun auch  Sinah Hagen besser ins Spiel. Das VfL-Team zeigte gegenüber Bremen das variablere Angriffsspiel. Dadurch wurden auch  die Außenspielerinnen Tanja Padutsch und Alina Ridder sowie Kreisläuferin Vivien Jäger immer wieder in gute Wurfpositionen gebracht. Bis zum 11:12 hielten die Gäste noch den Anschluss, die letzten fünf Minuten bis zur Halbzeit dominiertendie TIGER-Girls, die auf 16:11 davonzogen.

Die Pause unterbrach jedoch den Spielfluss der TIGERS. Gerade mal ein Törchen gelang dem VfL in den ersten zehn Minuten nach Wiederbeginn. Bremen konnte dies aber nur begrenzt nutzen - die TIGERS-Abwehr stand weiterhin sehr entschlossen und sattelfest. Hinzu kam, dass das Schiedsrichtergespann Darnel Jansen und  Lucas Hellbusch die Schritteregelung bei den Hanseatinnen aus VfL-Sicht häufig sehr großzügig auslegten.

Nach dem Bremer Treffer zum 15:17 (38. Minute) gewannen die TIGERS auch im Angriff wieder die Spielstärke und Treffsicherheit zurück. Die Ballgewinne in der eigenen Abwehr nutzte der VfL verstärkt zu schnellen Gegenstoßtoren.  Das TIGERS-Team zog wieder auf 21:15 davon. Insbesondere Tanja Padutsch (8 Tore) war in prächtiger Torlaune. Werder-Trainer Robert Nijdam brachte in den letzten Minuten seine siebte Feldspielern, doch da war die Partie schon gelaufen, auch weil die eingewechselten Louisa De Bellis und Julia Schraml vorne trafen. Die VfL-Keeperin Zec nutzte das verwaiste Bremer Tor für ihren Treffer zur höchsten Waiblinger Führung (30:19). Am Ende jubelten die TIGER-Girls über einen klaren 33:24-Erfolg - der vierte Sieg in Folge.

TIGERS-Coach Thomas zeigte sich sehr zufrieden mit der Leistung seiner Schützlinge: „Ich bin stolz, wie ruhig das Team auch nach dem schnellen 0:4-Rückstand geblieben ist. Als wir danach in der Abwehr stabil standen, konnten wir auch unser Gegenstoßspiel aufziehen. Wir hatten den ansonsten starken Bremer Rückraum gut im Griff. Ich glaube, da haben wir nur vier, fünf Tore kassiert. Das Spiel war wieder ein Schritt in die richtige Richtung.“ Nun geht es für die TIGER-Girls am nächsten Samstag (18:15 Uhr) zum Auswärtsspiel beim HSV Solingen-Gräfrath. „Ich hoffe, auch da können wir unsere Entwicklung vorantreiben und einen weiteren Sieg einfahren“, so Thomas abschließend.

TIGERS Waiblingen: Zec (1), Meißner;

Tietjen, Nagler (5), Teixeira da Silva, Hagen (6), Schraml (2), Klingler, Hammer, Smits (4/4), Padutsch (8), Berisha, De Bellis (2), Ridder (3), Jäger (2).

Werder Bremen: Trooster, Nigbur;

Heidergott (1), Pods (2), Cunze (1), Engel (4), Thomas (3), Neßlage (3/1), Seidel (3), Engelke (3), Gajewski (1), Sposato (1), Frohlich (1), Dopke, Defayay (1),

Bericht: Frank Moser

Fotos: Heiko Potthoff / www.starkebilder.de

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