Judith Tietjen wechselt kurzfristig zum SV Union Halle-Neustadt

Erst vor einigen Tagen hatten die Verantwortlichen der TIGER-Girls mit Maren Keil und Leonie Henkel die Verpflichtung von zwei Linkshänderinnen für die kommende Saison 2021/2022 bekannt gegeben. Nun verlässt nach Tanja Padutsch (zur SG H2KuHerrenberg) und Kyra Teixeira da Silva (zum TV Nellingen) mit Judith Tietjen eine weitere Linkshänderin aus der vergangenen Spielzeit den Waiblinger Handballverein. Wie der TIGERS-Frauen-Sportkoordinator Fabian König mitteilt, bat die Rechtsaußenspielerin um vorzeitige Auflösung ihres bis 30. Juni 2022 gültigen Vertrags mit dem VfL. Die 19-Jährige wechselt zum SV Union Halle-Neustadt in die erste Bundesliga.

 

Judith war erst zur vergangenen Saison von den U19-Juniorinnen des VfL Bad Schwartau (Jugendbundesliga) bzw. vom SC Alstertal-Langenhorn (§Scala Giants", 3. Liga der Frauen) nach Waiblingen gewechselt und warf für den VfL 26 Tore.

 

Nun erhielt die Linkshänderin ein Angebot vom SV Union Halle-Neustadt. „Die 1. Bundesliga war immer mein Ziel. Dass ich das jetzt erreicht habe, macht mich stolz und glücklich. Der Wechsel ist der nächste Schritt in meiner Entwicklung und ich will jetzt auch die Qualität entwickeln, um in der 1. Liga zu bestehen. Da ich auch ein Familienmensch bin freue ich mich auch näher an meiner Heimat dran zu sein“, wird Judith in der Pressemitteilung des Vereins aus Sachsen-Anhalt zuihren Wechselgründen zitiert. Bei den „Wildcats“ tritt Tietjen die Nachfolgevon Alexandra Mazzucco an, die vor wenigen Wochen aus beruflichen Gründen um eine Vertragsauslösung gebeten hatte.

 

Das für den Frauen-Bereich zuständige VfL-Vorstandsmitglied Peter Müller bedauert die Entscheidung von Tietjen. „“Wir hätten Judith gerne in Waiblingen gehalten, und ein zweites Jahr in der 2. Bundesliga hätte nach meiner Einschätzung ihrer Entwicklung gut getan. Aber selbstverständlich respektieren wir ihren Wunsch und die Möglichkeit, in Halle in der ersten Liga spielen zu können. Für uns wird es nun herausfordernd, nach einer so kurzfristigen Entscheidung den Weggang von Judith noch zu kompensieren.“

Bericht: Frank Moser

Foto: Heiko Potthoff / www.starkebilder.net

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