F3 - Hinrunde erfolgreich beendet

Frauen Bezirksklasse Rems-StuttgartVfL Waiblingen 3 – WSG Alfdorf/Lorch/Waldhausen 2 19:18 (12:10)[stk] Nach der zuletzt unerwartet deutlichen 27:18-Niederlage beim TSV Rudersberg bestritten die Schützlinge von Trainer Patrick Lippmann bereits am vorletzten Wochenende ihr letztes Hinrundenspiel gegen die zweite Mannschaft der WSG Alfdorf/Lorch/Waldhausen (ALLOWA) in der heimischen Rundsporthalle. Verzichten musste man im Feld auf Annika Berg, die wegen Krankheit ausfiel. Wieder mit an Bord war Torhüterin Carolin Schöllkopf, ihre Kollegin Lisa Tometschek ist weiterhin im Württemberg-Liga-Team des VfL festgespielt.Den ersten Treffer der Begegnung musste man den Gästen überlassen, ehe Marina Wißmann wenig später ausglich. Mehrfach lief man einem Ein-Tore-Rückstand hinterher, welchen man jedoch immer wieder egalisieren konnte. Die schnelle Valerie Goller brachte den VfL in der 10. Spielminute mit dem 5:4 erstmals in Führung. Ein Doppelpack der starken Josefine Khelfi bescherte nur drei Minuten später die 8:5-Führung, die Kreisläuferin Pauline Bücheler um einen weiteren Zähler ausbaute. Die Auszeit der WSG ALLOWA schien zu fruchten: Drei Torerfolge in Folge führten zum 9:8-Anschluss. Die erfahrene Stefanie Weidinger ließ sich hiervon aber nicht beeindrucken und legte einen weiteren Treffer für den VfL nach. Nach 24 Minuten stand es 12:10, zwischenzeitlich waren Goller und Weidinger erneut erfolgreich. Eine Waiblinger Auszeit brachte zwar in den letzten fünf Minuten nichts mehr Zählbares für die Tiger-Girls, doch auch die WSG blieb bis zum Halbzeitpfiff torlos.Den Torreigen der zweiten Spielhälfte eröffnete Linkshänderin Kim Hertkorn, an diesem Nachmittag erfolgreichste Torschützin der Remstälerinnen. Wiederum zwei Gegentore beantwortete Mara Haßmann mit dem 14:12. Nach dem 15:12 für blieben die Hausherrinnen nahezu zehn Minuten vor dem gegnerischen Gehäuse erfolglos, ehe Hertkorn in der 45. Minute zum 16:14 einwarf und auch für die nächsten beiden VfL-Treffer verantwortlich zeichnete. Obwohl man die Partie phasenweise gut im Griff hatte, gab die WSG nicht auf und kämpfte sich nochmals auf 18:18 heran (58.). Kurz darauf konnte der Waiblinger Angriff aber nur mit einem Foul unterbrochen werden, was zu einer Zeitstrafe führte. Den fälligen Strafwurf verwandelte Khelfi nervenstark vom 7m-Strich. Die letzte Minute war dann lediglich noch von zwei Auszeiten geprägt, der Spielstand blieb unverändert und so konnten sich die Gastgeberinnen über den dennoch verdienten 19:18-Sieg freuen.In der Tabelle rangiert man weiterhin auf einem guten vierten Tabellenplatz und hat nur vier Punkte Abstand auf die Spitzenplätze. „Wir machen einfach noch zu wenige Tore, sonst würden wir solche Spiele bereits früher für uns entscheiden“ analysierte VfL-Trainer Patrick Lippmann, ist jedoch insgesamt mit dem Verlauf der Halbserie sehr zufrieden: „Wir haben eine gute Mischung aus jungen und erfahreneren Spielerinnen und werden zudem gut von unserer zweiten Mannschaft unterstützt!“ Einen kleinen Wermutstropfen gab´s dann trotzdem noch. Wie sich erst später herausstellte, hat sich Kreisläuferin Mara Haßmann das Nasenbein gebrochen, dürfte aber bis zum Start der Rückrunde wieder am Ball sein. Diese beginnt für Waiblingen am Samstag, dem 11. Januar 2020, mit einem Heimspiel gegen die Reserve der Hbi Weilimdorf/Feuerbach (Spielbeginn 12.30 Uhr).Für Waiblingen spielten: Carolin Schölkopf (Tor), Valerie Goller (3), Pauline Bücheler (1), Stefanie Weidinger (3), Laura Berg, Sina Wunderlich, Kim Hertkorn (5), Marina Wißmann (1), Luisa Ruof, Mara Haßmann (2), Josefine Khelfi (4)

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