F2 - Vermeidbare Niederlage in Flein

Frauen Württemberg-Liga NordTV Flein – VfL Waiblingen 2 28:26 (17:10)[stk] Viele gute Vorsätze hatten die Waiblingerinnen für´s Auswärtsspiel beim TV Flein, dem letztjährigen souveränen Aufsteiger aus der Landesliga. Hätte man die Niederlage in der Woche zuvor gegen die gut aufgestellte Bundesliga-Reserve aus Herrenberg zwar auch verhindern können, so war klar: Dieses Mal musste ein Sieg her. Personell dezimiert ging es ins Heilbronner Unterland: Auf sieben Spielerinnen musste man bereits im Vorfeld verzichten, am Spieltag selbst meldete sich dann noch Torhüterin Bianca Ionita krank, die aber bestens von Lisa Tometschek vertreten wurde.Die ersten drei Treffer erzielten die Gastgeberinnen, ehe Julia Schraml in der 5. Spielminute zum ersten Mal für den VfL einnetzte. Wirklich aufholen konnte man zunächst aber nicht, Melanie Weiß markierte nur wenig später das 5:2. Nach zwei von Schraml verwandelten Strafwürfen konnte Vanessa König mit dem 6:5 erstmals wieder den direkten Anschluss herstellen. Aber wiederum legten die Fleinerinnen nach und Gäste-Trainer Ralph König sah sich bereits nach 17 Spielminuten beim Spielstand von 10:6 zu seiner ersten Auszeit genötigt. Kurz darauf vergab Schraml vom 7m-Strich, zwei weitere Male war der Gegner erfolgreich. Lisa Kristmann verkürzte auf 13:9 (22.), ehe Flein um die starke Spielmacherin Elena Seiz den nächsten Dreierpack folgen ließ. Insgesamt ging es nach einer völlig desolaten ersten Halbzeit mit einem 17:10-Rückstand in die Kabine.Die zweite Hälfte sollte sich anders gestalten: Anica Müller und Sarah Hagen dominierten mit fünf Treffen die ersten zehn Spielminuten. Auch in der Abwehr fand man nun einen immer besseren Zugriff auf die Hausherrinnen und konnte sich auf 20:17 herankämpfen. Dann kassierte man innerhalb von drei Minuten nicht nur drei Zeitstrafen, sondern musste auch die Disqualifikation von Müller, bereits zweimal vorbelastet, hinnehmen. Bis zur 50. Minute konnte sich Flein wieder auf 25:20 absetzen. Allerdings gaben sich die Remstälerinnen nicht auf. Joanna Wenta erzielte das 25:22, im Gegenzug legte Angelina Kny, Fleins erfolgreichste Torschützin an diesem Nachmittag, nach. Zwei Minuten vor Schluss gelang Josefine Khelfi in Überzahl das 27:25 und nur 37 Sekunden später war Schraml mit dem 27:26 zum siebten Mal via Strafwurf erfolgreich. Eine Minute vor Schluss führte eine strittige Schiedsrichter-Entscheidung zu einer Zeitstrafe gegen die Waiblinger Bank und kurz darauf war Seiz das spielentscheidende 28:26, gleichzeitig auch der Endstand, vorbehalten.„Wir haben in der zweiten Halbzeit 16 Tore erzielt und vieles gut gemacht, konnten die erste Halbzeit aber nicht mehr wettmachen“ gab ein konsternierter VfL-Trainer König nach Spielende zu Protokoll. In der Tabelle bleibt man weiterhin auf dem zehnten Platz und darf sich jetzt keinerlei Ausrutscher mehr leisten. Somit trifft es sich ganz gut, daß am Samstag mit dem TSV Nordheim das aktuelle Schlusslicht in der Rundsporthalle gastiert (Spielbeginn ist um 16.15 Uhr).Für Waiblingen spielten: Lisa Tometschek (Tor), Josefine Khelfi (1), Valerie Goller , Sarah Hagen (1), Joanna Wenta (3), Julia Schraml (12/7), Ariane Wanke, Vanessa König (1), Melanie Weiß (1), Lisa Kristmann (3)

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