Die TIGERS in Zeiten der Corona-Krise

Die TIGERS in Zeiten der Corona-KriseDas Corona-Virus hat binnen kürzester Zeit weltweit zu drastischen Veränderungen und Einschränkungen geführt. Keiner mag vorauszusagen, wie lange die Krise noch anhält, wie viele Opfer wir noch beklagen müssen und mit welchen wirtschaftlichen Folgen zu rechnen ist. Natürlich ist auch der VfL Waiblingen Handball TIGERS von der Corona-Krise in mehrfacher Hinsicht betroffen. Nicht nur, dass eine sportlich erfolgreiche Saison 2019/2020 vorzeitig abgebrochen werden musste - ohne einschneidende Veränderungen ist sogar der Fortbestand unseres Vereins gefährdet. Was jetzt zählt sind Zusammenhalt, gegenseitiges Verständnis und Treue zum Verein!Heute möchten wir alle Mitglieder, Freunde, Gönner und Sponsoren der TIGERS zur aktuellen sportlichen und wirtschaftlichen Situation im Verein und bei den Teams informieren.

Bleiben Sie gesund und kommen Sie gut durch diese Krise!In den vergangenen Tagen hat sich unser Gesamtvorstand - Rolf Klingler, Frank Ader und Peter Müller - ausführlich mit der Situation der TIGERS beschäftigt, die das Corona-Virus ausgelöst hat."Wir sind in einer extremen Situation. Corona hat die Welt durcheinander gewirbelt", wandte sich beispielsweise Rolf Klingler vor wenigen Tagen per Mail an die Spielerinnen unseres Zweitbundesliga-Teams. "Die Situation mit den beschlossenen Maßnahmen der Bundesregierung betrifft nicht nur den sportlichen Bereich mit dem Trainings- und Spielbetrieb, sondern auch den Verein, unsere Mitglieder und unsere Sponsoren in wirtschaftlicher Hinsicht", so Rolf Klingler weiter. "Ohne Einsparungen geht es ernsthaft um das Überleben des Vereins. Wir kommen daher nicht umher, ab dem April die Spielergehälter deutlich zu kürzen."Dazu hat der Vorstand Gespräche mit der F1-Mannschaftskapitänin Caren Hammer und mit Maik Hammelmann, Spielleiter Männer, geführt. "Wir waren uns darüber einig, dass der Frauen- und der Herrenbereich in gleichem Maße die Einsparungen mittragen. Auch unser Frauen I-Trainer Nico Andersson verzichtet auf einen Teil seines Gehalts." Bislang standen alle Spielerinnen und Spieler den getroffenen Maßnahmen positiv gegenüber. Das lässt uns hoffen, dass die derzeit vielfach eingeforderte Solidarität in unserem Verein auch gelebt wird.Die Maßnahmen greifen vorerst bis zum 30. Juni 2020.

Wie es danach weitergeht, ist noch offen. Ebenso die Frage der sportlichen Wertung der abgebrochenen Saison 2019/ 2020 in der 2. Liga der Frauen. Bislang steht nur fest, dass es keine sportlichen Absteiger aus der 1. Bundesliga geben wird. Eine Regelung zum Aufstieg wurde von den DHB-Verantwortlichen noch nicht getroffen. Unsere TIGER GIRLS in der 2. Liga spielten bis zum Abbruch der Saison eine hervorragende Rolle. Vielleicht wäre es noch auf Platz 4 nach vorne gegangen, der Aufstieg wäre trotz der überragenden Saison nicht mehr möglich gewesen. Umso mehr ist unsere erste Männermannschaft betroffen: das Team ist derzeit Spitzenreiter in der Württemberg-Liga, Staffel Nord. Hier ist die Saison bislang "erst" unterbrochen worden. Der HVW hat noch nicht entschieden, ob und wann die restlichen Spiele noch ausgetragen werden.Die Kaderplanungen für unsere beiden ersten Teams waren vor Ausbruch der Corona-Krise weitgehend abgeschlossen. "Wir müssen davon ausgehen, dass die Teams noch mehrere Wochen kein gemeinsames Training absolvieren können. So wird auch die Vorbereitung auf die hoffentlich wieder regulär stattfindende Saison 2020/2021 schwierig", äußert sich unser für den Frauen-Bereich zuständiges Vorstandsmitglied Peter Müller im Gespräch mit Frauen I-Pressewart Frank Moser. "Zumal wir mit Thomas Zeitz einen neuen Trainer und vier neuverpflichtete Spielerinnen haben.

"Derzeit halten sich die Spielerinnen und Spieler mit individuellem Training im Rahmen der Möglichkeiten fit. Anfang April sollen die F1-Spielerinnen neue Trainingspläne erhalten. Wie hier die Lösungen und der Trainingsalltag in Corona-Zeiten aussehen, darüber möchten wir zu einem späteren Zeitpunkt auf unserer Homepage berichten.Die sportliche Situation ist schon herausfordernd genug. Vor noch größeren Herausforderungen stehen die TIGERS jedoch in wirtschaftlicher Hinsicht. "Als noch junger Verein konnten wir bislang keine Rücklagen bilden und sind in hohem Maße von den Einnahmen abhängig, die wir in der Rundsporthalle erzielen, also Eintrittsgelder und Caféteria-Betrieb. Noch wichtiger sind jedoch die Zuwendungen und direkten Spenden unserer Sponsoren sowie die Beiträge unserer Mitglieder und aus dem Freundeskreis", erläutert Rolf Klingler. "Wir hoffen, dass wir ebenfalls auf die Treue und die weitere Unterstützung aller mit den TIGERS verbundenen Mitglieder, Freunde, Sponsoren und Gönner zählen können."Schließlich wird auch diese größte Krise seit vielen Jahrzehnten einmal vorbei sein. Und dann möchten die TIGERS auch weiterhin die Adresse in der Region für attraktiven und hochklassigen Handball und hervorragende Jugendarbeit sein!Dazu brauchen wir Sie alle: die aktiven Spieler, unsere Mitglieder, Gönner, Freunde und Sponsoren!Ihnen allen wünschen wir in dieser Krisenzeit alles Gute und möchten uns an dieser Stelle schon für die Treue und Solidarität mit den TIGERS sehr herzlich bedanken!

Der Gesamtvorstand des VfL Waiblingen Handball TIGERS e. V. / Frank Moser (Text)

No items found.

Mehr News