M1 – Auswärtssieg im Spitzenspiel

17. Februar 2020

Handball Männer Württembergliga Nord
TSV Schmiden – VfL Waiblingen Handball 22:26 (7:12)

Am Ende feierten die Waiblinger Spieler gemeinsam mit ihrem Anhang, der die Mannschaft über 60 Minuten euphorisch unterstützt hatte. Ob der Sieg letztendlich in die Saisonwertung einfließt wird sich erst in einigen Wochen zeigen, doch das Momentum gehört dem VfL.
Nach fünf Minuten führten die Tigers mit 3:0 und vieles erinnerte an den deutlichen Rückrundensieg, der gerade einmal vier Wochen zurücklag. Eine bombastische Abwehr und diesmal Ruben Keller im Tor ermöglichte dem TSV fast kein Durchkommen. Mark Leinhos sorgte für die ersten beiden Treffer. Doch danach stotterte zunehmend das eigene Angriffsspiel. Einige technische Fehler brachten Schmiden zurück ins Spiel, so dass in der 13. Minute der 5:5 Ausgleich fiel. Erneut war es danach die überragende Abwehrarbeit, die die Tigers zurück auf die Siegesstraße brachte. In den nächsten 17 Spielminuten gelang den Gastgebern ein einziges mickriges Törchen, viel zu wenig, um gegen den Tabellenführer bestehen zu können. Die auch nicht gerade üppigen Treffer der Gäste verteilten sich recht gleichmäßig über die gesamte Mannschaft, die bei konsequenterer Chancenverwertung das Spiel in der ersten Halbzeit durchaus schon hätte entscheiden können. Nach Julian Linsenmaier’s 10:6 passierte auf der Anzeigetafel acht Minuten überhaupt nichts mehr, ehe Waiblingen mit einem hoch verdienten 12:7 in die Pause ging.
Die zweite Halbzeit wurde schließlich deutlich torreicher. Schmiden fand nun besser ins Spiel, aber auch der VfL fand gegen die nun deutlich offensivere TSV Abwehr fast immer die richtige Lösung. Und Waiblingen konnte sich vor allem auf ihren Schützen Sascha Laurenz verlassen. Dieses drehte in Hälfte zwo so richtig auf und wurde zum Matchwinner der Gäste. Bis zum 21:17 pendelte die Waiblinger Führung stets zwischen vier und fünf Toren. In der nun hektischen Schlussphase mobilisierte der TSV die letzten Kräfte, verkürzte auf 19:21 und hatte sogar die Möglichkeit zum Anschlusstreffer. Alexej Prasolov erzielte das wichtige 22:19, ehe Trainer Tim Baumgart mit seiner zweiten Auszeit sein Team auf die letzten fünf Minuten einstellte. Leo Gühne sorgte mit seinen beiden Treffern zum 24:19 schließlich für die Entscheidung, so dass in den letzten vier Minuten nur noch gefeiert werden konnte.
Der 26:22 Endstand bedeutete schließlich den auch in dieser Höhe vollkommen verdienten Auswärtssieg.

VfL Waiblingen: Seeger, Keller; Brugger, Gühne 3, Westner 1, Linsenmaier 1, Leinhos 6/2 Ader 1, Laurenz 8, Büchte 3/1, Mayer, Baumgarten 1, Hellmann, Prasalov 2

Frank Ader

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