F1: Tigers haben Freiburg im Griff – 29:20-Heimsieg!

23. Februar 2020
2. Handball-Bundesliga, Frauen: VfL Waiblingen – HSG Freiburg 29:20 (18:9)

Ihrer Favoritenrolle gerecht wurden die Tiger Girls im Heimspiel gegen die HSG Freiburg. Mit einer starken Leistung im ersten Durchgang legte der VfL früh den Grundstein für den klaren 29:20-Erfolg (18:9) gegen den Aufsteiger aus dem Breisgau.

 

Beide Teams legten einen flotten Auftakt in der Rundsporthalle hin. Nach gerade mal 125 Sekunden stand es schon 2:2. Doch danach ließ die kompakte 6:0-Abwehr der Tigers nur noch wenig zu. Freiburg fehlten die Ideen und die Durchschlagskraft, das Waiblinger Bollwerk zu überwinden. Vorne ließen die VfL-Angreiferinnen Ball und Gegner laufen und zogen schnell auf 6:2 davon. Schon nach sechseinhalb Minuten zog Freiburgs Coach Ralf Wiggenhäuser daher die Time-Out-Karte. Zunächst ohne die gewünschte Wirkung für die HSG: Die Tigers erhöhten auf 8:2. Erst danach erlaubte sich die Heimmannschaft ein paar Unkonzentriertheiten. Freiburg verkürzte auf 6:9. Doch der VfL fand schnell wieder in die Spur zurück. Alle Mannschaftsteile und das Zusammenspiel der Tigers funktionierten: Aus dem Rückraum waren Ann Kynast und Sinah Hagen treffsicher, Altina Berisha und Caren Hammer gelangen hervorragende Anspiele auf die Kreisläuferinnen Louisa de Bellis und Vivien Jäger, und auch über die Außenpositionen und beim Tempogegenstoßspiel überzeugte der VfL. Und hätte Waiblingen nicht noch die eine oder andere Chancen liegen lassen, wäre der Trefferabstand schon vor dem Pausenpfiff zweistellig geworden. Aber auch mit dem 18:9-Halbzeitstand war die Frage nach dem Sieger des Spiels schon nach 30 Mintuten beantwortet.

Freiburg erwischte mit zwei Treffern zum 11:18 den besseren Start nach Wiederanpfiff. Doch der VfL bestimmte in den Folgeminuten wieder das Geschehen. Mit fünf Toren in Folge erhöhten die Tigers auf 23:11 (39. Minute). Dies sollte die höchste VfL-Führung des Abends bleiben. Denn im sicheren Gefühl des Sieges ließ beim Heimteam die Konzentration nach, außerdem verdiente sich die HSG für ihre hervorragende kämpferische Einstellung ein dickes Lob. Gegen die nun offensivere HSG-Abwehr tat sich der VfL zudem schwerer. Vanessa Nagler fand hier mit zwei überlegten Schlagwürfen aus der Rückraummitte gute Lösungen. Die letzten zwanzig Minuten flachte die Partie etwas ab, dennoch war VfL-Trainer Nicolaj Andersson mit dem Spiel seiner Mannschaft und dem 29:20-Endstand sehr zufrieden: „Wir hatten Freiburg früh im Griff und liefen niemals Gefahr, das Spiel zu verlieren. Nun freuen wir uns auf das Spiel gegen Buchholz-Rosengarten“. Der Meister der vergangenen zwei Jahre und aktuelle Tabellenführer gastiert am nächsten Samstag (18:30 Uhr) in der Waiblinger Rundsporthalle.
Ein herzliches Dankeschön geht an die Fußballer des FSV Waiblingen: Die Kicker unterstützten das Tigers-Team lautstark.
VfL Waiblingen: Celina Meißner, Laura Pavic; Ann Kynast (7), Vanessa Nagler (2), Teixeira da Silva, Sinah Hagen (4), Caren Hammer (1), Aaricia Smits (2/2), Tanja Padutsch (4), Altina Berisha (1), Louisa De Bellis (4), Simona Nikolovska (2), Alina Ridder (1), Vivien Jäger (1).
Bericht: Frank Moser
Foto: Heiko Potthoff / www.starkebilder.net

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