F2 – Handballkrimi mit Happy-End

30. Januar 2020

Frauen Württemberg-Liga Nord

VfL Waiblingen 2 – SG Ober-/Unterhausen  28:27 (15:13)

[stk] Nach der 25:21-Niederlage im Lokalderby gegen Schwaikheim trafen die Waiblingerinnen im ersten von vier aufeinanderfolgenden Heimspielen am Samstagabend auf den Tabellenvorletzten aus Ober-/Unterhausen und haben sich mit einem knappen Sieg nach einer nochmals spannenden Schlussphase die Chance auf einen Verbleib in der Württemberg-Liga bewahrt. Bereits im Hinspiel konnte man sich mit 24:28 durchsetzen.

Den ersten Treffer der Partie markierten zwar die Gäste, doch Julia Schraml, die für die ersten drei Waiblinger Erfolge verantwortlich zeichnete, glich per Strafwurf aus. In der sechsten Spielminute führte der VfL erstmals mit 3:2. Die überragende Lisa Kristmann sorgte wenig später mit dem 6:4 für die Zwei-Tore-Führung. Wirklich absetzen konnte man sich aber nicht und in der 16. Spielminute leuchtete ein 8:8 von der Anzeigetafel. Zweimal geriet man nun sogar wieder mit einem Zähler ins Hintertreffen. Melanie Weiß netzte beim 12:12 (23.) zum erneuten Ausgleich ein. Sarah Hagen und Ariane Wanke legten umgehend nach und stellten den alten Abstand wieder her. Mit einer 15:13-Führung ging es in die Halbzeitpause.

In der zweiten Hälfte fanden die VfL-Handballerinnen deutlich besser ins Spiel. Wanke und die sechsfache Torschützin Joanna Wenta erhöhten auf 17:13. Kristmann und Hagen ließen es zwei weitere Male im gegnerischen Gehäuse einschlagen, da stand es nach 33 Spielminuten 19:14 für die Hausherrinnen. Eine Vorentscheidung sollte dies aber noch nicht sein. Bis zum 24:19 in der 42. Spielminute konnte man diesen Vorsprung jedoch bewahren. Ein Vier-Tore-Lauf der Gäste machte die Partie beim 24:23 wieder spannend und acht Minuten vor Spielende war man beim 25:25 wieder gleichauf. Wiederum Kristmann und Hagen legten jeweils einen Zähler vor, die Gäste egalisierten postwendend. Als Vanessa König 41 Sekunden ihren ersten Treffer vom 7m-Strich erzielte, hatte der VfL wieder die Nase vorn. Doch die Gegnerinnen steckten nicht auf und schafften es, wenige Sekunden vor dem Spielende noch einen Strafwurf herauszuholen. Ema Martins Azevedo, fünffache Torschützin der SG, trat gegen VfL-Keeperin Bianca Ionita an. Diese blieb nervenstark und sicherte mit einer schnellen Parade ihrem Team den 28:27-Sieg gegen Ober-/Unterhausen.

In der Tabelle verbesserte man sich durch den Sieg um einen Rang auf Tabellenplatz neun. Auf den rettenden 6. Platz fehlen aktuell noch drei Zähler. Punktgleich ist man bereits mit dem Tabellenachten aus Pfullingen (11:17), welchen man nach zwei spielfreien Wochenenden dann auch zum nächsten Heimspiel in der Waiblinger Rundsporthalle (Samstag, 15.2. um 20.00 Uhr) empfängt.

Für Waiblingen spielten: Bianca Ionita (Tor), Lisa Tometschek (Tor), Valerie Goller, Sarah Hagen (4), Joanna Wenta (6), Julia Schraml (5/2), Ariane Wanke (2), Vanessa König (1), Anica Müller (2), Melanie Weiß (1), Annika Berg, Lisa Kristmann (7)

 

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