F1 – Sechs-Tore-Vorsprung reicht nicht

15. Dezember 2019

2. Bundesliga, Frauen: VfL Waiblingen Handball – BSV Sachsen Zwickau 23:23 (14:8)

Mit 17:11 führten die Tiger Girls in der 38. Minute nach einer bis dahin überragenden Abwehrleistung gegen den Tabellenzweiten BSV Sachsen Zwickau. Am Ende mussten sich die Waiblingerinnen im letzten Spiel des Jahres jedoch mit einem 23:23 (14:8)-Unentschieden zufrieden geben. Immerhin bogen sie aber noch den 20:22-Rückstand in einen Teilerfolg um.

Mit der Motivation aus dem überraschenden Punktgewinn letzte Woche bei Spitzenreiter Halle-Neustadt starteten die Tigers auch gegen den Tabellenzweiten Zwickau hochkonzentriert in die Partie. Die Abwehr mit Torhüterin Celina Meißner dahinter bildeten ein schier unüberwindbares Bollwerk. Die Gäste wirkten ideenlos und bekamen bei fast jedem Angriff passives Spiel vom Schiedsrichterinnengespann Daniela Kuschl und Sandra Senk angezeigt. Schon nach sieben Minuten zog Gästetrainer Norman Rentsch die Time-Out-Karte, ohne den damit erhofften Effekt zu erreichen. Die bockstarke VfL-Abwehr ließ weiterhin nichts anbrennen. Nach knapp zwölf Minuten führten die Tigers mit 6:1. Danach ließen die VfL-Angreiferinnen jedoch einige Chancen liegen, Zwickau rückte in der 20. Minute auf 6:8 heran. Doch die eingewechselten Tiger Girls Altina Berisha, Vanessa Nagler, Aaricia Smits und Alina Ridder sorgten mit ihren Toren zum 12:7 wieder für den alten Trefferabstand. Vor der Pause traf dann Nagler sogar noch zum 14:8-Halbzeitstand und damit zur höchsten Waiblinger Führung bis dahin.

Die ersten Minuten des zweiten Durchgangs verliefen ausgeglichen. Der VfL lag bis zur 38.Minute (17:11) weiter auf Siegeskurs. Doch plötzlich riss der Faden im Waiblinger Spiel. Gästetrainer Rentsch hatte seinen Angriff neu eingestellt, die VfL-Abwehr hatte damit nun deutlich mehr Probleme. Der Ausgangspunkt für die erfolgreiche Aufholjagd von Zwickau lag aber primär im Waiblinger Angriff. Die Tigers vergaben beste Möglichkeiten und konnten gegen die jetzt besser agierende Gästeabwehr nicht mehr genügend Druck aufbauen. Hinzu kamen mehrere ungenaue Pässe. Zwickaus im ersten Durchgang noch unauffällige Linkshänderin Katarina Pavlovic traf nun aus dem Rückraum nahezu nach Belieben. Innerhalb von nur fünfeinhalb Minuten gelang dem BSV ein 6:0-Lauf und plötzlich stand es 17:17-Unentschieden.  Zwickaus Coach brachte nun in einigen Angriffen die siebte Feldspielerin. Das konnte Tigers-Keeperin Celina Meißner jedoch beim Stand von 19:19 reaktionsschnell mit einem Treffer ins verwaiste Gästetor nutzen. Doch Zwickau blieb am Drücker und führte nach drei weiteren Treffern in Folge mit 22:20. Zu spielen war noch etwas mehr als vier Minuten. In der nervenaufreibenden Schlussphase retteten Caren Hammer, Tanja Padutsch und Alina Ridder mit ihren drei Toren bei einem Gegentreffer durch Lisa Feldberger wenigstens noch einen Punkt. Und beinahe wäre dem VfL mit einem direkten Freiwurf von Altina Berisha noch ein glücklicher Sieg gelungen. Doch BSV-Keeperin Ela Szott parierte reaktionsschnell.

VfL Waiblingen: Celina Meißner (1), Laura Pavic; Ann Kynast (2/1), Vanessa Nagler (2), Kyra Teixeira da Silva, Sinah Hagen (3), Caren Hammer (2), Aaricia Smits (3/3), Tanja Padutsch (4), Altina Berisha (2), Louisa De Bellis, Simona Nikolovska, Alina Ridder (3), Vivien Jäger (1).

 

Bericht: Frank Moser

Foto: Heiko Potthoff / www.starkebilder.net

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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