F1: Waiblinger Tristesse am Niederrhein

10. November 2019

Handball, 2. Bundesliga, Frauen: TuS Lintfort – VfL Waiblingen 34:25 (18:14)

Mit einer klaren 25:34 (14:18)-Niederlage kehrten die Tiger Girls von ihrem Auswärtsspiel beim TuS Lintfort zurück. Rund fünfzehn gute Minuten vor und nach der Halbzeitpause, in denen der VfL nach einem Sieben-Tore-Rückstand wieder bis auf ein Tor (19:20) heranrückte, waren zu wenig, um am Niederrhein zu punkten. Insgesamt zeigten die Waiblingerinnen eine sehr enttäuschende Leistung.

  Dabei begann es gut für die Tigers: Durch Tore von Tanja Padutsch,  Aaricia Smits und Ann Kynast führte der VfL nach etwas mehr als drei Minuten mit 3:1. Doch der Anfangselan sollte sich rasch als Strohfeuer entpuppen. Mit einem kollektiven Blackout im Angriff und in der Abwehr kassierten die Tigers innerhalb von neun Minuten sage und schreibe neun Gegentreffer in Folge zum 10:3 für Lintfort. Davon erholte sich Waiblingen lange Zeit nicht. Der TuS hatte wenig Mühe, den Trefferabstand bis zum 17:10 (24. Minute) konstant zu halten. Erst dann fing der VfL an, sich erfolgreich zu wehren und setze nun seinerseits vier Treffer in Folge zum 14:17 kurz vor der Pause. Die Tigers-Abwehr erhielt in dieser Phase nun auch Unterstützung von Keeperin Laura Pavic.

  Die Waiblinger Aufholjagd setzte sich nach dem Seitenwechsel fort. Das VfL-Team ließ in dieser Phase aufblitzen, was in ihm steckt. Mit Kampfgeist, besserer Chancenverwertung und höherer Aggressivität in der Abwehr schafften die Tiger Girls nach 42 Minuten den 19:20-Anschlusstreffer. Doch Lintforts langjährige Trainerin Bettina Grenz-Klein stoppte mit einer Auszeit den VfL-Lauf. Lintfort fand zurück ins Spiel, während die Gäste wieder ihre Tugenden missen ließen. „Wir haben einfach unsere Aufgaben nicht gemacht“, gab ein zutiefst enttäuschter Waiblinger Co-Trainer Adrian Müller später zu Protokoll. Der TuS befreite sich aus der brenzligen Situation, mit tatkräftiger Unterstützung der Waiblinger Abwehr, die immer wieder zu spät reagierte und sich dadurch viele Zeitstrafen und Siebenmeter einhandelte. Nur acht Minuten nach dem Waiblinger Anschlusstreffer war Lintfort wieder auf 26:20 davongezogen. Der ohnehin nur kurze Widerstand der Tigers war damit endgültig gebrochen, und in den letzten Minuten ergab sich Waiblingen nahezu kampflos. VfL-Chefcoach Nico Andersson und Co Adrian Müller erwarten nach dem tristen Auftritt am Niederrhein nun im kommenden Heimspiel gegen den HC Leipzig (Samstag, 18:30 Uhr) eine entsprechende Reaktion ihres Teams.

VfL Waiblingen: Mandy Hoogenboom, Laura Pavic; Ann Kynast (8), Kyra Teixeira da Silva, Sinah Hagen (1), Caren Hammer, Aaricia Smits (1/1), Tanja Padutsch (5), Altina Berisha (5), Louisa De Bellis (1), Simona Nikolovska, Alina Ridder (3), Vivien Jäger (1).

  Bericht: Frank Moser

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