F2 – Auftaktsieg im Lokalderby

17. September 2019

HC Schmiden/Oeffingen – VfL Waiblingen 2  22:25 (11:12)

[stk] Nachdem sich die neuformierte Waiblinger Bundesliga-Reserve bereits in der Vorwoche mit einem 26:24-Sieg gegen die HSG Hohenlohe für die nächste Runde des HVW-Pokals qualifizierte, galt es nun, auch in der Pflichtspielrunde um die ersten Punkte zu kämpfen.

Mit Schmiden/Oeffingen traf man hier im Lokalderby auf den Tabellenneunten der vergangenen Saison. Für beide Teams war es zugleich eine erste Standortbestimmung. Entsprechend nervös gestaltete sich auch die Anfangsphase. Bis zur siebten Spielminute blieb die Partie torlos, ehe die an diesem Nachmittag überragende Schmidenerin Larissa Bürkle den Torreigen erröffnete. Doch Anica Müller hielt mit ihrem ersten von insgesamt sechs Treffern unmittelbar dagegen. Und eine bärenstarke Bianca Ionita im VfL-Gehäuse war ihren Vorderleuten ein starker Rückhalt. Dennoch blieb es eine Begegnung auf Augenhöhe. In der 23. Minute warf die gewohnt souveräne Lisa Kristmann mit dem 7:9 die erstmalige Zwei-Tore-Führung für die Remstälerinnen heraus. Sehenswert auch der Treffer von Claudia Marczynski, ehemals für Schmiden aktiv, zum 8:10. Es blieb spannend, mit einem knappen 11:12-Vorsprung ging es in die Kabinen.

In der zweiten Spielhälfte bot sich den zahlreichen Zuschauern ein ähnliches Bild, wobei die Waiblingerinnen nun immer besser ins Spiel fanden. Die gut aufgelegte Joanna Wenta und Linkshänderin Jule Schraml, beste VfL-Schützin, brachten ihre Farben beim 12:15 (34.) und 13:16 (35.) erstmals mit drei Toren in Front. Ebenfalls Schraml war es, die kurz darauf in eigener Unterzahl zum 14:18 einnetzte. Eine Auszeit der Gastgeberinnen zeigte wenig Wirkung. Der schnellen Ariane Wanke blieb es vorbehalten, den 20. Waiblinger Treffer zu markieren und mit dem 14:20 gleichzeitig die höchste Führung herauszuwerfen. Doch noch war der Sieg nicht eingefahren: Eigene Unzulänglichkeiten und eine starke Phase der Hausherrinnen bescherten den 21:23-Anschluss in der 56. Spielminute. Aber auch eine enge Deckung gegen Schraml brachte die VfL-Girls in einer nochmals spannenden Endphase nicht mehr aus dem Konzept. Anica Müller erzielte die letzten beiden Treffer und sorgte somit für den 22:25-Endstand.

„Ich habe jederzeit fest an unseren Sieg geglaubt“ gab VfL-Neutrainer Ralph König nach Spielende zu Protokoll und ergänzt „ich habe den Mädels in der Schlussphase gesagt, wenn wir am Ende einen Zähler mehr auf dem Konto haben, dann ist alles gut!“ Nun kann man sich entspannt auf´s nächste Derby am kommenden Sonntag zuhause gegen Schwaikheim vorbereiten.

Für den VfL spielten: Bianca Ionita (Tor), Lisa Tometschek (Tor), Claudia Marczynski (3), Jana Dohle, Joanna Wenta (2), Julia Schraml (7), Ariane Wanke (2), Kim Hertkorn, Ann-Kathrin Müller, Vanessa König, Josefine Khelfi, Anica Müller (6), Lisa Kristmann (5), Annika Berg

 

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