Tiger Girls werden Dritter in Ludwigsburg!

26. August 2019

Eine gelungene Generalprobe zur mit dem DHB-Pokal-Erstrundenspiel am 31. August in Ketsch beginnenden Saison 2019/2020 legten unsere Tiger Girls am vergangenen Wochenende hin: beim 28. Internatonalen Lotto-Cup in Ludwigsburg mit einem 16er-Teilnehmerfeld gewannen die Tiger Girls das kleine Finale um Platz 3. Der VfL musste sich lediglich dem Erstligisten und späteren Turniersieger TuS Metzingen im Semifinale beugen. Dafür wurden mit der TG Nürtingen und den „Red Sparrows“ Freiburg gleich zwei Liga-Konkurrenten bezwungen.

In Ludwigsburg fehlten aufgrund von Verletzungen Torhüterin Celina Meißner und Rückraumspielerin Vanessa Nagler, auch Linksaußen Alina Ridder musste wegen einer Erkältung passen. Dafür war Altina Berisha nach ihren Hochzeitsfeierlichkeiten wieder dabei. Die österreichische Nationalspielerin sammelte in Ludwigsburg reichlich Spielpraxis und kam während des Turnierverlaufs immer besser ins Spiel. Mit Jule Schraml und Lisa Kristmann waren auch die beiden Perspektivspielerinnen aus der F2 wieder im Tigers-Kader.

Am Samstag standen für die Waiblingerinnen die drei Vorrundenspiele an. Wie schon vor einer Woche beim Turniersieg in Allensbach ging es zum Auftakt erneut gegen den Süd-Drittligisten HCD Gröbenzell. Der VfL brauchte etwas Anlauf, gewann am Ende der 2 x 20 Minuten Spielzeit jedoch sicher mit 24:19. Klare Siege gab es sowohl gegen den niederländischen Erstligisten SEW Westfriesland (27:12) und gegen den GC Ami Zürich (23:11) aus der höchsten schweizer Spielklasse SPL 1. Auch wenn Westfriesland und Zürich keine Gradmesser für die kommende Zweitliga-Saison waren, lobte Waiblingens Co-Trainer Adrian Müller die Spiel- und Einsatzfreude der Tigers: „Die Girls haben das toll durchgezogen und die Spiele souverän gewonnen“.Die Tigers waren wieder von allen Positionen aus torgefährlich, und auch das Tempospiel funktionierte über weite Strecken erfolgreich. Als souveräner Gruppensieger zogen die Tiger Girls ins Viertelfinale ein, vor dem Zweitplatzierten Gröbenzell, das Westfriesland (22:15) und Zürich (20:10) ebenfalls klar besiegte.

Im Viertelfinalspiel am Sonntagvormittag wartete mit der TG Nürtingen der erste Zweitliga-Konkurent auf die Waiblingerinnen. Der VfL hatte anfangs noch Schwierigkeiten in der Abwehr und im Umschaltspiel, so dass Nürtingen bis zur Halbzeit ebenbürtig war. Nach und nach setzten die Tiger Girls die Vorgaben von Chefcoch Nico Andersson jedoch besser um und zogen ihr Tempospiel konsequenter durch. Vor allem nach der Pause waren die Nürtingerinnen mit dem Express-Handball der Tigers überfordert. Der VfL zog mit einem klaren 26:14-Erfolg ins Halbfinale ein.

Der Austragungsmodus wollte es so, dass die Tigers schon jetzt auf den Turnierfavoriten TuS Metzingen trafen. Der Dritte der vergangenen Bundesligasaison war souverän durch Vorrunde und Viertelfinale marschiert und schien nach der schnellen 4:0-Führung auch über die Tiger Girls hinwegzufegen. Doch trotz der körperlichen Unterlegenheit hielt der VfL nun dagegen und kam bis zum Pausenpfiff wieder bis auf drei Tore heran (10:13). „Wir haben gezeigt, dass wir auch gegen die Top-Teams der Bundesliga eine Zeitlang mithalten können“, gab Adrian Müller zufrieden zu Protokoll. „Aber 40 oder gar 60 Minuten lang gegen die TUSSIES zu bestehen, ist dann schon eine ganz andere Hausnummer. Da zeigt sich dann halt der Unterschied“. Im zweiten Durchgang ließ der VfL zudem zu viele Chancen liegen, was sich gegen Metzingen unmittelbar mit schnellen Gegentoren rächte. Am Ende gewann der Erstligist dann doch noch erwartungsgemäß klar mit 23:13. Im zweiten Semifinale setzte sich der Bundesligaufsteiger Kurpfalz Bären aus Ketsch gegen Neu-Zweitligist Freiburg mit 22:16 Toren durch.

Für den VfL ging es somit im kleinen Finale um Platz 3 gegen einen weiteren Liga-Konkurrenten. Hier merkte man den Tigers das kräftezehrende Spiel gegen Metzingen an, die Konzentration ließ nach. Die „Red Sparrows“ aus Freiburg überzeugten durch ihre kämpferische Einstellung und dürften sich in der 2. Liga etablieren. Mit zunehmender Spieldauer profitierten die Tiger Girls jedoch davon, dass ihr Kader in der Breite besser besetzt ist. Am Ende setzte sich der VfL mit 22:16 Toren durch und feierte einen hervorragenden 3. Platz als beste Mannschaft hinter den beiden Ersligisten Metzingen und Ketsch. Und wären die Tiger Girls im Halbfinale auf die Kurpfalz Bären statt auf Metzingen getroffen, wäre eine Endspielteilnahme nicht völlig unrealistisch gewesen. Das Finale entschieden die TUSSIES gegen Ketsch mit einer fulminanten Angriffsleistung klar mit 32:11 Toren für sich. Nun warten wir also alle gespannt darauf, dass es endlich losgeht!

Tigers Waiblingen: Mandy Hoogenboom (Tor); Ann Kynast, Altina Berisha, Sinah Hagen, Louisa De Bellis, Vivien Jäger, Caren Hammer, Tanja Padutsch, Aaricia Smits, Simona Nikolovska, Tina Welter, Kyra Teixeira da Silva, Julia Schraml, Lisa Kristmann.

Bericht: Frank Moser  / Foto: T. Baur

 

 

 

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