Tiger Girls gewinnen Esslinger Marktplatz-Turnier!

21. Juli 2019
Beim traditionellen Marktplatzturnier in Esslingen gewinnen unsere Zweitbundesliga-Handballerinnen das Blitzturnier um den Reichsstadt-Pokal. Die Tiger Girls besiegten am Samstagabend den Erstligisten Neckarsulmer Sport-Union (17:11) und Drittliga-Aufsteiger TSV Wolfschlugen (17:15).
  Sieben Wochen vor dem Saisonstart in die 2. Bundesliga testeten die Tiger Girls unter Wettkampfbedingungen den aktuellen Stand ihrer Vorbereitung. Auf dem Marktplatz in Esslingen waren auch alle sieben Neuverpflichtungen an Bord des 15köpfigen VfL-Kaders, alle sieben nutzten ihre Einsatzzeiten mit guten Aktionen innerhalb einer homogen auftretenden Tigers-Truppe.
  Die Spielzeit bei dem Dreier-Blitzturnier betrug 30 Minuten, und die Tiger Girls starteten zum Auftaktspiel gegen Erstligist Neckarsulmer Sport-Union aus einer zunächst sicheren Abwehr heraus. Der VfL-Angriff überzeugte sowohl beim schnellen Tempogegenstoß als auch im Positionsspiel. 4:2 führten die Tiger Girls nach knapp sechs Minuten. Als die Tigers jedoch im Angriff einige gute Chancen liegen ließen, kam Neckarsulm besser ins Spiel. Der Erstligist deckte die nun aufkommenden Abstimmungsprobleme der VfL-Defensive auf und konterte zur eigenen 9:8-Führung. Die letzten zehn Minuten gehörten jedoch wieder dem VfL. Neuzugang Celina Meißner vernagelte den Waiblinger Kasten und leitete reaktionsschnell mehrere Tempogegenstöße ein. Am Ende der dreißigminütigen Spielzeit stand ein überraschend klarer 17:11-Sieg für den VfL auf der Anzeigetafel. Tigers-Vorstandsmitglied Peter Müller freute sich über die vielen guten Ansätze im Spiel, wollte den Erfolg gegen die nicht in Bestbesetzung angetretenen Neckarsulmerinnen aber auch nicht überbewerten.
  Im zweiten Spiel des Blitzturniers bezwang Neckarsulm den dritten Teilnehmer, Drittliga-Aufsteiger TSV Wolfschlugen, klar mit 21:12. Das bedeutete, dass dem VfL im abschließenden Spiel bereits ein Unentschieden gegen Wolfschlugen zum Turniersieg reichen würde. Gegen den TSV lief das Waiblinger Spiel jedoch längst nicht mehr so druckvoll und konzentriert wie gegen Neckarsulm. Wolfschlugen hielt mehr als 20 Minuten lang gut mit, erst in der Schlussphase besann sich der VfL wieder auf seine Stärken. Neben dem Tempogegenstoßspiel ist das VfL-Team durch die Neuzugänge wie beispielsweise Ann Kynast und Altina Berisha nun von allen Rückraumpositionen noch torgefährlicher. Sechs Minuten vor dem Ende setzte Waiblingen den vorentscheidenen Treffer zum 15:11, ehe Wolfschlugen nach couragierter Leistung noch zum 15:17-Endstand verkürzte.
  Für Tigers-Coach Nicolaj Andersson waren die beiden Spiele symptomatisch für das Ziel, an dem er mit dem VfL-Team für die mit dem Lokalderby bei der SG H2Ku Herrenberg am Wochenende 7./8. September beginnende Zweitliga-Saison 2019/2020 arbeitet: „Wir müssen das untere Level, das wir in der vergangenen Saison gezeigt haben, sukzessive anheben. Es ist schön, wenn wir gegen die Spitzenteams tolle Leistungen bringen und Siege einfahren. Doch das ist am Ende nahezu wertlos, wenn wir gegen die vermeintlich schwächeren Teams dann deutlich abfallen und verlieren.“
   VfL Waiblingen:
Celina Meißner, Mandy Hoogenboom (Torhüterinnen);
Vanessa Nagler, Sinah Hagen, Altina Berisha, Alina Ridder, Ann Kynast, Lulu De Bellis, Aaricia Smits, Caren Hammer, Tanja Padutsch, Tina Welter, Simona Nikolovska, Kyra Teixeira da Silva, Vivienne Jäger.
  Bericht: Frank Moser
  Foto: Heiko Potthoff / www.starkebilder.net

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