F1: Lena Klingler ist der 8. Tigers-Zugang

30. Juli 2019

Mitten in der Vorbereitung auf die Saison 2019/2020 vermelden die Tiger Girls ihren achten Neuzugang. Wie VfL-Vorstandsmitglied Peter Müller mitteilt, unterschrieb das Nachwuchstalent Lena Klingler einen einjährigen Vertrag beim VfL. Die 18-jährige Studentin für Sportwissenschaft an der TU München kommt per Doppelspielrecht zu den Tigers. Lena steht nämlich ab der neuen Saison auch beim Drittligisten HCD Gröbenzell unter Vertrag. Die Münchner Vorstädterinnen haben dabei das Erstzugriffsrecht. Wie häufig Lena beim VfL zum Einsatz kommt, erfolgt in Abstimmung mit dem HCD.

  Lena begann ihre Handballkarriere im Alter von 5 Jahren bei der SV Remshalden. Als B-Jugendliche folgte der Wechsel zur SG BBM Bietigheim, mit der sie das Final Four um die Deutsche Meisterschaft erreichte. In der A-Jugend stieß die gebürtige Waiblingerin im vergangenen Jahr mit der SG BBM bis ins DM-Viertelfinale vor, wo ihr Team Leverkusen unterlag.

  Von 2012 bis 2017 gehörte Lena dem HVW-Kader an, mit dem sie 2015 auch eine DHB-Sichtung hatte sowie 2017 den 2. Platz im Länderpokal erreichte. Seit 2017 spielt die Studentin mit den „Minga Turtles“ auch sehr erfolgreich Beach-Handball – im gleichen Jahr noch gewann sie mit der U17-Nationalmannschaft die Bronzemedaille bei der Europameisterschaft in Kroatien. „Die U17 EM in Kroatien und die U18 EM ein Jahr später in Montenegro gehören zu meinen bisherigen Karriere-Highlights“, äußert sich die Rechtshänderin im Interview. „Aber auch der 10. Platz mit der DHB-Auswahl bei der diesjährigen Beachhandball-EM in Polen war ein tolles Erlebnis.“

  In Bietigheim spielte Lena in der vergangenen Saison parallel im A-Jugend-Bundesligateam und in der Drittligamannschaft der SG BBM II.  Nach einer schweren Knieverletzung in 2018 musste die Rückraumspielerin längere Zeit pausieren und stieg im März 2019 wieder aktiv ins Handballgeschehen ein. Im Saisonabschlussspiel von Bietigheim II hatte Lena mit zehn Toren maßgeblichen Anteil am 33:31-Erfolg über ihren künftigen Verein HCD Gröbenzell.

  „Während meiner Reha habe ich verschiedene Praktika absolviert und dabei fiel die Wahl für meinen Studienort auf die TU München“, erläutert die18-Jährige weiter. „Daher habe ich die bestehenden Kontakte über die Beachhandballmannschaft zum HCD Gröbenzell genutzt und mich dem Verein angeschlossen.“. Das Doppelspielrecht für den VfL Waiblingen betrachtet die Rechtshänderin „als optimal“, da das Tigers-Team und das Trainergespann sehr ambitioniert seien und ihr in der studienfreien Zeit die Möglichkeit bieten, sich im Training persönlich und handballerisch weiterzuentwickeln. Zudem hat sie mit einigen Spielerinnen aus dem aktuellen VfL-Kader schon in Bietigheim zusammengespielt.

Bericht: Frank Moser

Bild: privat

 

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