F2 – Die Luft war bereits raus

9. Mai 2019

VfL Waiblingen 2 – SG Heidelsheim/Helmsheim  28:37 (13:14)

[sk] Nach zuletzt zwei knappen Niederlagen gegen Mannschaften aus der obersten Tabellenregion wollten die BWOL-Handballerinnen im letzten Saisonspiel für einen versöhnlichen Abschluss sorgen. Daraus wurde leider nichts, die letzten Kräfte konnten nicht mehr mobilisiert werden.

Am Samstag traf man auf die SG Heidelsheim/Helmheim aus dem badischen Bruchsal. Den Torreigen eröffneten die Gäste bereits nach 30 Sekunden. Bis zum 4:4 in der 8. Spielminute konnte sich zunächst kein Team absetzen. In der Folge gelang es den Bruchsalerinnen, auf bis zu vier Tore Differenz davonzuziehen. Wie schon so oft in solchen Phasen hielten die VfL-Damen dagegen und kämpften sich wieder heran. Vor allem Rückraumspielerin Tabea Bauer hatte nun ihre stärkste Phase und markierte vier Treffer innerhalb von nur acht Minuten. Somit lag man beim 13:12 sogar zum zweiten Mal in Führung. Doch Selina Röh, mit 16 Torerfolgen mit Abstand stärkste Spielerin von Heidelsheim, sorgte mit zwei verwandelten Strafwürfen für den 13:14-Pausenstand.

In der zweiten Spielhälfte war zunächst wieder Heidelsheim erfolgreich, aber Anica Müller hielt mit dem 14:15 dagegen. Durch vergebene Würfe im Angriff und eine an diesem Tag alles andere als gut formierte Abwehr ermöglichte man es den Gegnern, sich erneut abzusetzen. Beim 18:20 durch die starke Jasmin Dirmeier, sonst im Bundesliga-Team im Einsatz, war man zum letzten Mal auf Tuchfühlung. Nun schwanden allerdings ein wenig die Kräfte, als auch die Konzentration. Mit einer zweiten Aufholjagd wurde es nichts mehr. Bereits in der 46. Spielminute war die SG auf 20:27 davongezogen. Auch insgesamt vier Treffer von Annika Luckert halfen nicht viel. Fünf Minuten vor Spielende lag man immer noch mit 27:33 hinten und die Niederlage zeichnete sich bereits ab. Die Badenerinnen konnten in der Schlussphase sogar noch erhöhen und mit 28:37 musste man sich im vorerst letzten Spiel in der Baden-Württemberg-Oberliga verdient geschlagen geben. In der kommenden Saison startet man dann mit einem neuformierten Team in der Württemberg-Liga. Demzufolge musste man sich nach Spielende mit Michaela Reemtseema, Sarah Hagen, Anne Karpf, Carolin Lösch, Tabea Bauer, Annika Luckert und Emmelie Beitlich gleich von sieben Spielerinnen, als auch von Trainer Jan Kugel und Betreuer Manuel Breuning verabschieden.

„Das Problem lag heute ganz klar in der Abwehr, da haben wir nicht die richtigen Mittel gefunden und zu viele Treffer zugelassen“ analysierte Trainer Jan Kugel nochmals nach der Begegnung und sprach jedoch davon, auch gute Sachen gesehen zu haben. Für die nun anstehende Pause und die neue Saison wünschte der scheidende VfL-Übungsleiter seinem Team alles Gute.

Für den VfL spielten: Michaela Reemtsema (Tor), Claudia Marczynski (2), Sarah Hagen, Anne Karpf, Joanna Wenta, Carolin Lösch (1), Julia Schraml (8/1), Tabea Bauer (5/3), Annika Luckert (4), Melanie Weiß, Anica Müller (1), Jasmin Dirmeier (7)

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