Tiger Girls mit klarem Erfolg gegen Zwickau

28. April 2019
Nach zuletzt zwei deutlichen Heimniederlagen gelang unseren Tiger Girls am Samstagabend ein klarer Erfolg in der Rundsporthalle. Beim 34:22 (16:9)-Sieg über den BSV Sachsen Zwickau zeigten die Tigers eine ansprechende Angriffsleistung, profitierten aber auch davon, dass Zwickau verletzungsbedingt mit nur sieben Feldspielerinnen antrat.
  Vor rund 250 Zuschauern, darunter auch ein gutes Dutzend Spielerinnen unseres Bundesligateams von 1978 bis 1984, legten die Tiger Girls bis zur 8. Minute eine 3:0-Führung vor. Was auf den ersten Blick ein Waiblinger Abwehrbollwerk vermuten lässt, war bis dahin jedoch das Resultat der besseren Chancenverwertung der Tigers. Zwickau war spielerisch auf Augenhöhe, scheiterte jedoch in den ersten sechs Angriffen an der gut aufgelegten VfL-Torhüterin Mandy Hoogenboom oder den eigenen Nerven. Auffälligste Spielerin bei den Sächsinnenen war Nadja Bolze auf der Mitte-Rückraum-Position. Durch Eins-gegen-Eins-Situationen oder überlegte Zuspiele deckte sie immer wieder die Lücken der anfangs wenig sattelfesten Waiblinger Abwehr auf. Bolze wurde am Ende mit zwölf Treffern erfolgreichste Werferin der Partie. Während Mandy die Abwehrschwächen durch ihre Paraden ausmerzte, lief es im Tigers-Angriff deutlich besser als zuletzt. Das Umschaltspiel funktionierte vor allem über die beiden schnellen Außenspielerinnen Tina Welter (8 Treffer) und Simona Nikolovska (4). Aber auch aus dem Positionsspiel heraus war unser Team auf allen Rückraumpositionen  torgefährlich.
  Bis zum 3:5 aus Zwickauer Sicht hielten die Gäste noch Anschluss, doch ab der 14. Minute wurde die Tigers-Abwehr stabiler und damit die Überlegenheit deutlicher. Innerhalb von weniger Minuten zog der VfL auf 11:4 davon, was Gästetrainer Norman Rentsch schon nach 22 Spielminuten zur zweiten Auszeit veranlasste. Auch zum Pausenpfiff (16:9) hatte der Sieben-Tore-Vorsprung der Tiger Girls weiterhin Bestand.
  Nach dem Seitenwechsel baute der VfL die Führung weiter aus, eine Vielzahl der Waiblinger Treffer wurde aus direkten Tempogegenstößen erzielt. Die vielen beiderseits verhängten und nicht immer nachvollziehbaren Zeitstrafen brachten den Spielfluss fortan etwas ins Stocken. Überzogen war die Rote Karte gegen Lulu De Bellis. Unter dem Strich gebührt Zwickau ein dickes Lob, steckte das Team aus Sachsen trotz der aussichtslosen Lage beim 17:29-Rückstand nach 49 Minuten und der dünnen Spielerinnendecke auch in der Schlussphase nie auf. Der BSV gestaltete die letzten zehn Minuten weiterhin sehr respektabel und bis zum 34:22-Endstand für den VfL wieder ausgeglichen.
  „Wir haben heute ein gutes Umschaltspiel nach vorne gezeigt, auch dank unserer Torhüterin Mandy Hoogenboom und ihren guten Pässen auf Tina Welter „, gab Waiblingens Coach Nicolaj Andersson in der Pressekonferenz zu Protokoll. „Allerdings war ich mit der Abwehr nicht so zufrieden, da haben wir große Lücken gehabt.“
  Gästetrainer Norman Rentsch war angesichts der wenig optimalen personellen Voraussetzungen und  trotz der hohen Niederlage nicht unzufrieden. „Wir haben uns vieles vorgenommen, von dem auch einiges geklappt hat, einiges aber auch nicht. Daher sind wir zu früh in einen hohen Rückstand geraten, auch weil unsere Chancenauswertung nicht gut genug war. Sonst hätten wir das Spiel länger offen halten können.“
   VfL Waiblingen Handball e. V.: Hoogenboom, Waldenmaier; Nagler (4), Teixeira da Silva (2), Dirmeier, Gruber (4), Hagen (3/1), Hammer (3), Odrowska (5/1), De Bellis (1), Hojczyk, Nikolovska (4), Welter (8).
  Frank Moser
  Foto: Steuerte 8 Treffer zum Tigers Erfolg bei: Tina Welter
  Quelle: Heiko Potthoff / www.starkebilder.net

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