Männer 1 – Handball-Gala und Zitterpartie in einem

7. April 2019

VfL Waiblingen Handball – HSG Böblingen-Sindelfingen 32:30 (24:14)

Es war ein Lehrbeispiel, was alles in einer Halbzeitpause passieren kann. Nach einer grandiosen ersten Hälfte, in der einfach alles zusammenlief, der Angriff scheinbar mühelos Tor um Tor erzielte folgte eine erschreckend schwache zweite Hälfte, in der sich die Mannschaft in einen Abwärtsstrudel brachte und in den letzten Minuten gerade noch einmal den Schalter auf Sieg umlegen konnte.

Nach dem 1:2 setzten die Tigers ein erstes Ausrufezeichen. Jeder Wurfversuch fand den Weg ins HSG-Gehäuse. Nach sechs Minuten stand es bereits 6:2. Vor allem Sascha Laurenz war wieder einmal der überragende Shooter, neun Versuche nahm er sich in Hälfte eins, neun Treffer standen auf seinem Halbzeitkonto.  Gegen die alles andere als schwach auftretenden Gäste konnte sich immer wieder Yannick Seeger mit einigen Glanzparaden in Szene setzen. Auch Laurenz‘ Mitspieler trafen nach Belieben. Sage und schreibe einen Fehlwurf gab es in den ersten 30 Minuten, der Gästetorhüter konnte einem schon leidtun. Nach dem 11:7 erhöhten Jan Hellmann, Joakim Schwarz und zweimal der sehr energisch aufspielende Robin Brugger zum 15:7. Ab Minute 28 schaltete der VfL nochmal einen Gang hoch und ging mit einem hochverdienten 24:14 in die Pause.

Nach Wiederanpfiff trauten die Zuschauer ihren Augen nicht. 16 lange Minuten sollte den Gastgebern nur ein einziger Treffer gelingen. Auch eine Auszeit von Trainer Tim Baumgart änderte nichts an der Torflaute. Eine offensive Manndeckung gegen Laurenz brachte die Tigers völlig aus ihrem Konzept. Nach 39 Minuten stand es nur noch 25:19, danach fiel sechs Minuten überhaupt kein Treffer, technische Fehler und Fehlwürfe en masse prägten nun die immer zerfahrenere Begegnung. Bis zum 27:21 hatte der VfL die Begegnung zumindest annähernd im Griff, eine 2+2 Minutenstrafe gegen Joakim Schwarz in der sehr fairen Partie brachte jedoch die Hektik zurück. Böblingen verkürzte in der 56. Minute auf 27:29 und hatte eine echte Chance, den zehn-Tore-Rückstand komplett zu drehen. Erst die Maßnahme, Aushilfs-Kreisläufer Julian Linsenmaier auf die rechte Rückraumposition zu beordern brachte den entscheidenden Erfolg. Linsenmaier erzielte die Treffer 28 bis 31 im Alleingang und Holger Mayers 32:28 sollte die Entscheidung bedeuten. Die Gäste verkürzten zwar noch auf den 32:30 Entstand, hatten aber in den Schlussminuten keine reelle Siegchance mehr.

Durch die Niederlage von Tabellenführer Leonberg sind die Tigers nun tatsächlich bis auf einen Minuspunkt an die Tabellenspitze herangekommen.

Auf die Tigers wartet am kommenden Samstag das Auswärtsderby in Schwaikheim, bei dem eine sehr gute Halbzeit nicht reichen wird.

 

 

VfL Waiblingen: Seeger, Keller; Brugger 2,  Linsenmaier 6, Leinhos 6/2, Gneiding 2, Schwarz 3, Baumgarten, Laurenz 9, Babjak, Hellmann 2, Mayer 2, Stöhr

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