Frauen 1 – Deutliche Niederlage

7. April 2019

VfL Waiblingen Handball – FSV Mainz 05 27:41 (15:21)

Wiedergutmachung hatte sich die Mannschaft aufs Playbook geschrieben, sie wollte sich besser präsentieren als in der Vorwoche und mehr Gegenwehr leisten. Im ersten Spieldrittel wurde dieses Vorhaben auch voll umgesetzt. Die Tigers präsentierten sich gegen die wahrscheinlich spielstärkste Mannschaft der zweiten Liga voller Kampfgeist und spielerisch auf höchstem Niveau. Doch ab der 20. Minute waren die Mainzerinnen einfach zu stark und der VfL chancenlos.

Monika Odrowska vom Siebenmeterstrich, bei allen fünf Versuchen erfolgreich, erzielte den ersten Tigerstreffer zum 1:1. Vanessa Nagler mit der Führung und Louisa de Bellis mit einer tollen Kreisaktion zum 3:2 zeigten bereits in der Anfangsphase den großen Willen des Waiblinger Teams. Aber auch die Gäste aus Mainz drückten von Anfang an aufs Tempo und erzielten scheinbar mühelos Treffer um Treffer. Erneut Nagler und Caren Hammer holten die Führung zurück. Simona Nikolovskas 6:5 sollte aber die letzte Waiblinger Führung bedeuten, doch dies ahnte zu diesem Zeitpunkt noch niemand. De Bellis‘ 10:10 Ausgleichstreffer beendete die hochklassige Anfangsphase, Hammers 11:12 war dann jedoch bereits das letzte Zeichen eines Aufbäumens. Acht Minuten später stand es 12:18, das wurfgewaltige Dreigestirn Burgholder, Soffel und van Rossum hatte das Kommando übernommen. Zur Halbzeit führte der FSV mit 21:15. Trainer Nicolaj Andersson konnte mit dem engagierten Auftreten der ersten 20 Minuten durchaus zufrieden sein, jedoch nicht mit der Abwehr- und Torhüterleistung, die einfach zu viele Gegentreffer zugelassen hatte.

Wer auf eine Wende in der 2. Halbzeit hoffte, wurde schnell enttäuscht bzw. von der Realität eingeholt. Die Gäste waren nun in allen Mannschaftsteilen überlegen, es war noch nicht einmal eine Minute gespielt und sie führten mit acht Treffern Vorsprung. Bis zur 43. Minute konnten die Gastgeberinnen den Rückstand zwischen sieben und acht Toren halten. Elisa Burgholders 20:30 bedeutete den ersten zehn-Tore-Abstand. Nach zwei Treffern von Nikolovska und einem weiteren Siebenmeter von Odrowska stand es beim 23:31 erneut minus acht. In den zehn Schlussminuten drehte der FSV Mainz noch einmal so richtig auf, erzielte voller Spielfreude Treffer um Treffer bis zum 27:41 Endstand.

Es war sicherlich ein gut aufspielender hochklassiger Gegner, der aus der Waiblinger Rundsporthalle verdient die beiden Punkte mitnahm. Die Aufgabe am kommenden Samstag in Beyeröhde/Wuppertal wird jedoch kaum einfacher.

Hoogenboom, Waldenmaier; Nagler 4, da Silva 2, Dirmeier, Gruber 5, Hammer 3, Odrowska 6/5, De Bellis 2, Hojczyk, Nikolovska 5, Welter

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