F2 – Tiger-Girls holen dritten Sieg in Folge

3. April 2019

VfL Waiblingen 2 – HSG Mannheim  25:23 (13:9)

[sk] Ließen die Mannheimerinnen zuletzt mit einem Sieg gegen Leinfelden-Echterdingen und einem Unentschieden gegen Spitzenreiter Schozach-Bottwartal aufhorchen, so wollten die Waiblinger Oberliga-Handballerinnen unbedingt ihren Siege-Hattrick unter Dach und Fach bringen.

Und legten den wohl besten Start in dieser Saison hin: Nach Toren von Claudia Marczynski, Anica Müller und Carolin Lösch führte man schnell mit 3:0, ehe die Gegner in der fünften Spielminute ihren ersten Torerfolg verbuchen konnten. Nach dem 5:1 durch Annika Luckert sorgte die starke Julia Schraml bis zur Mitte der ersten Spielhälfte mit drei weiteren Treffern für das 8:4. Aus einer gut stehenden 6:0-Abwehrformation und viel Engagement im Angriff hielt man die Mannheimerinnen auf Distanz. Diese konnten zwar beim 8:6 und 9:7 den Abstand auf zwei Treffer verkürzen, aber das VfL-Team ließ sich an diesem Nachmittag nicht beirren. Ein Doppelpack von Schraml brachte nach 25 Minuten den erstmaligen Fünf-Tore-Vorsprung. Im Anschluss scheiterte die Top-Goalgetterin der HSG, Nadine Titze, vom 7m-Strich an Torhüterin Michaela Reemtsema, die in dieser Begegnung mit zahlreichen weiteren guten Paraden aufwarten konnte und zu den Sieggaranten zählte. Die Ex-Waiblingerin Cora Goldmann verkürzte auf 12:8, doch Fabienne Fischer, für die verletzte Anne Karpf auf Linksaußen eingesprungen, stellte mit ihrem Tor zum 13:8 den alten Abstand wieder her. Mit 13:9 ging es wenig später in die Pause.

In der zweiten Halbzeit blieben die Waiblingerinnen erst einmal die dominierende Mannschaft und konnten beim 15:9 die höchste Führung herausspielen. Eine sechsminütige Torflaute des VfL nutzte Mannheim, um auf 15:14 heranzukommen, aber die Hausherrinnen legten wieder nach. Nach dem 17:14 und 18:15 markierte Lösch in der 44. Minute mit zwei Treffern in Folge das 21:17. Es sollte jedoch nochmals richtig spannend werden: Die HSG-Damen konnten erneut aufschließen und in der 52. Minute stand es plötzlich 22:21 und nur drei Minuten später erzielte Titze den 23:23-Ausgleich für ihr Team. Lösch fasste sich kurz darauf ein Herz und donnerte den Ball aus dem Rückraum zur 24:23-Führung in die gegnerischen Maschen. Die letzten Minuten sollten die spannendsten werden: Beide Teams vergaben mehrfach klare Torchancen. Im letzten Waiblinger Angriff zückte Trainer Jan Kugel seine letzte Auszeit-Karte, da waren noch neun Sekunden zu spielen. Insgesamt vier Pässe reichten aus, um Linkshänderin Emmelie Beitlich auf Rechtsaußen in Wurfposition zu bringen. Die behielt die Nerven und netzte zum verdienten 25:23-Endstand ein.

„Großes Kompliment für diese geschlossene Mannschaftsleistung“ lobte Trainer Jan Kugel seine Spielerinnen nach dem Abpfiff und ergänzte: „Wir haben den wacheren Start erwischt, mussten aber in der zweiten Hälfte der Intensität der Partie Tribut zollen!“ Am kommenden Sonntag geht es zur bereits als Absteiger feststehenden Drittliga-Reserve nach Allensbach.

Für den VfL spielten: Bianca Ionita (Tor), Michaela Reemtsema (Tor), Claudia Marczynski (3), Sarah Hagen, Fabienne Fischer (1), Joanna Wenta, Carolin Lösch (6), Julia Schraml (8), Tabea Bauer, Annika Luckert (2), Emmelie Beitlich (1), Anica Müller (2), Lisa Kristmann (2)

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