F2 – Mit Heimsieg Tabellenende verlassen

19. März 2019

VfL Waiblingen 2 – HSG St. Leon/Reilingen  27:25 (13:12)

[sk] Seit dem neunten Spieltag Mitte November zierten die Waiblinger Oberliga-Handballerinnen das Tabellenende. Damit ist jetzt erst mal Schluß, denn mit zuletzt zwei Siegen gegen Heiningen und am Samstag gegen St. Leon/Reilingen konnte man am Wochenende die Drittliga-Reserve aus Allensbach hinter sich lassen.

Entspannt hatte sich zuvor schon die Personalsituation: Tabea Bauer signalisierte nach dem Aufwärmen grünes Licht für einen weiteren Einsatz nach ihrer Ellbogenverletzung. Somit musste lediglich die ebenfalls verletzte Claudia Marczynski passen. Der erste Treffer der Partie fiel bereits nach einer Minute durch Annika Luckert, das Tor zum 2:3 steuerte Anika Müller nur wenig später bei. Das war´s dann aber erst mal mit der Waiblinger Herrlichkeit. Die erste Viertelstunde wurde komplett verschlafen. Insgesamt sechs weitere Gegentore und zwei verworfene Strafwürfe führten zum 3:9-Zwischenstand. Die Wende leiteten Lisa Kristmann vom Kreis und Anne Karpf, die wenig später verletzt ausscheiden musste, mit einem Tempogegenstoß ein. Linkshänderin Emmelie Beitlich markierte das 8:10 und beim 9:11 behielt Tabea Bauer die Nerven vom 7m-Strich. Ein Doppelpack der starken Carolin Lösch im rechten Rückraum, insgesamt achtfache Torschützin, bescherte in der 26. Spielminute den Ausgleich. Die Halbzeitführung besorgte Bauer wiederum mit einem Strafwurf.

Den besseren Start in die zweite Spielhälfte musste man erneut den Reilingern überlassen. Nur ein Waiblinger Treffer, zwei erhaltene Zeitstrafen und vier gegnerische Tore in Folge waren die Gründe zum 14:16-Rückstand nach sieben Minuten. Doch dieses Mal fingen sich die VfL-Damen deutlich schneller. Julia Schraml sorgte mit dem 15:16 für den 500. Waiblinger Treffer in dieser Saison. Lösch erzielte den Ausgleich zum 16:16 und wiederum Schraml holte mit ihrem dritten Torerfolg zum 19:18 die Führung zurück. Von nun an dominierten die Gastgeberinnen das Geschehen. Ein Hattrick von Lösch und eine auch in Hälfte zwei mit zahlreichen sehenswerten Paraden aufwartende Michaela Reemtsema im VfL-Gehäuse ließen in der 51. Spielminute das 23:19 von der Anzeigetafel leuchten. Die Spielmacherin der Gäste, Annika Rimpf, die alle ihre sechs Strafwürfe verwandeln konnte, verkürzte vom 7m-Strich, aber Bauer legte mit dem 24:20 umgehend nach. Drei Minuten vor dem Ende stand es 26:23 und es sollte nochmals spannend werden: Ein Strafwurf von Rimpf, jeweils eine Zeitstrafe für beide Teams, die letzte Waiblinger Auszeit und ein Gegenstoßtor der Gäste nach einem Ballverlust im Angriff brachten den 26:25-Anschluss. Doch erneut per Strafwurf netzte Bauer in der Schlussminute ein und sicherte ihrem Team damit nicht nur den verdienten Sieg, sondern gleichzeitig auch die ersten beiden Heimpunkte in der heimischen Rundsporthalle.

„Über eine gute Abwehr haben wir uns trotz zahlreicher Zeitstrafen als Mannschaft zurückgekämpft und sind dann taktisch sehr diszipliniert aufgetreten“ freute sich VfL-Trainer Jan Kugel über die Leistung seiner Mädels und ergänzte: „Wir haben heute die erforderliche Schippe draufgelegt!“ Das nächste Spiel bestreiten die Tiger-Girls am Samstag, dem 30.03.2019, um 16.15 Uhr, zuhause gegen die HSG Mannheim.

Für den VfL spielten: Bianca Ionita (Tor), Michaela Reemtsema (Tor), Melanie Weiß, Sarah Hagen, Anne Karpf (1), Joanna Wenta, Carolin Lösch (8), Julia Schraml (4), Tabea Bauer (5/3), Annika Luckert (3), Emmelie Beitlich (2), Anica Müller (1), Lisa Kristmann (3)

WERDE TIGERSFAN. MACH MIT!

Friend me on FacebookFollow me on TwitterFollow me on InstagramWatch my channel on YouTubeRSS Feed

SPONSOREN

HBF

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen