F1: Zahme Tiger-Girls unterliegen deutlich

31. März 2019
Einen enttäuschenden Auftritt lieferten die Tiger Girls vor eigenem Publikum gegen die Löwinnen der SG 09 Kirchhof ab. Die Tigers agierten viel zu zahm und zögerlich und ließen sich schon früh den Schneid von hochmotivierten Gästen abkaufen. Am Ende siegte das Team von SG-Trainer Christian Denk auch in dieser Höhe verdient mit 35:26 (18:10) Toren.
  Für beide Teams geht es in den noch ausstehenden Spielen um nicht mehr viel. Nach unten sind beide abgesichert, zum Spitzenquartett ist der Abstand inzwischen zu groß, um dort noch mitmischen zu können. Doch was VfL-Coach Nicolaj Andersson und die Waiblinger Anhänger von den Tiger Girls vor eigenem Publikation an Motivation und Einsatzbereitschaft erwartet hatten, war lediglich bei den Gästen aus Nordhessen zu spüren. Von Beginn an war deren Körpersprache deutlich mehr auf einen Sieg fokussiert.
  Kirchhof übernahm vom Anpfiff weg das Kommando und ließ das Tempogegenstoßspiel oder die schnelle Mitte der Tigers erst gar nicht zur Entfaltung kommen. Vom VfL-Team hingegen bekamen die rund 300 Zuschauer in der Waiblinger Rundsporthalle schnell den Eindruck, dass es nicht bereit ist, sich ernsthaft gegen den Widerstand der Gäste aufbäumen zu wollen. Kirchhof enteilte bereits in der ersten Hälfte auf bis zu neun Tore Vorsprung (16:7). Die Waiblinger Abwehr machte es den SG-Angreiferinnen aber auch sehr leicht, ihre Tore zu erzielen. Insbesondere das Eins-gegen-Eins-Verhalten wies deutliche Defizite auf. Auch von den VfL-Keeperinnen kam an diesem Tag kein großer Rückhalt, während auf der Gegenseite SG-Torhüterin Frederikke Siggaard einen Sahnetag erwischte und etliche Würfe der Tiger-Girls entschärfte.
  Nur kurz blitzte beim VfL erkennbare Gegenwehr auf, als er noch vor der Halbzeit mit drei schnellen Toren in Folge auf 10:16 heranrückten. Doch die Abwehr blieb nachlässig, Kirchhof ging mit einer verdienten 18:10-Pausenführung in die Kabine.
  Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich nicht viel. Weiterhin gab es vom VfL nur vereinzelt gelungene Kombinationen und energische Einzelleistungen, wie beispielsweise von Vanessa Nagler und Lulu De Bellis. Aber insgesamt blieb das Tigers-Team gegen die nie nachlassenden Gäste weit hinter den Erwartungen zurück. Kirchhof erhöhte zwischenzeitlich auf bis zu elf Tore Differenz, am Ende skandierten die Denk-Schützlinge lautstark „Auswärtssieg“ auf dem Parkett der Waiblinger Rundsporthalle.
  Schade, dass aber nicht alle auf der Kirchhofer Bank verbal auf der fairen Seite blieben, was auch die Schiedsrichter zu einem entsprechenden Gespräch nach Spielende veranlasste.
Frank Moser
Bildnachweis: Heiko Potthoff / www.starkebilder.net

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