F1: Nach starkem Beginn das Derby noch verloren

18. März 2019
Die Tiger Girls begannen stark im Derby in Nürtingen, ließen jedoch zu Beginn des zweiten Durchgangs fünfzehn flaue Minuten im Angriff folgen. Die Aufholjagd in der Schlussphase reichte nicht mehr aus, um die insgesamt verdiente 28:31-Niederlage abzuwenden.
  Es entwickelte sich vom Anpfiff weg eine dynamische und torreiche erste Halbzeit, in der zunächst die Tiger Girls mit konsequentem Umschaltspiel nach Ballgewinnen mehr zu überzeugen wussten. Zwar verursachte das Tempospiel in der schnellen Vorwärtsbewegung auch den einen oder anderen Fehlpass. Doch dieses Risiko zahlte sich bis zur 11:7-Führung (18. Minute) auch in Zahlen für den VfL aus. Nürtingen zeigte ebenfalls viel Tempo und Einsatzbereitschaft, blieb aber an der offensiven Deckung der Waiblinger häufiger hängen. Der Torhüterinnenwechsel bei Nürtingen auf Neuzugang Jesse van der Polder sollte die Wende im ersten Durchgang einläuten. Die Tiger Girls ließen nun vorne einige Chancen ließen und in der Abwehr wurden die TG-Angreiferinnen nicht mehr energisch genug angegangen. Der Gastgeber kämpfte sich zurück und holte sich beim 13:12 (24. Minute) die erste Führung in der Partie überhaupt. Bis zum Pausenpfiff durch das gute Schiedsrichterinnengespann Daniela Kuschel und Sandra Stark blieb es ein offensiver und für die rund 400 Zuschauer unterhaltsamer Schlagabtausch, in dem Nürtingen knapp vorne lag (18:17).
  Der Knackpunkt für die Waiblinger Niederlage war die erste Hälfte des zweiten Durchgangs. Aus dem schnellen Umschaltspiel heraus erzielte der VfL kaum noch Erfolge, weil Nürtingen nun entschlossener in der Rückwärtsbewegung agierte. Und im Positionsspiel tat sich der VfL gegen die defensive TG-Abwehr immer schwerer. Nur magere drei Törchen in vierzehn Minuten kamen so für Waiblingen zu Stande. Zu wenig gegen kampfstarke Nürtingerinnen, bei denen Lea Schuhknecht, Verena Breidert und Nina Fischer die Waiblinger Abwehr permanent aufmischten. Am Ende kam allein dieses Trio auf 25 der insgesamt 31 Nürtinger Treffer.
  Nach knapp 46 Spielminuten führte Nürtingen 26:20. Die beste Tigers-Angreiferin an diesem Tag, Monika Odrowska, sorgte in der Schlussviertelstunde mit ihren blitzsauberen Toren aus dem Rückraum und vom Siebenmeterpunkt dann doch noch für Hoffung bei den mitgereisten Waiblinger Anhängern. Und tatsächlich war nach Monika´s Anschlusstreffer zum 28:29 vier Minuten vor dem Ende die Wende möglich, denn Nürtingen gingen sichtlich die Kräfte aus. Der Ausgleich sollte jedoch nicht fallen. Zwei Waiblinger Risikopässe wurden von der aufmerksamen Nürtinger Abwehr herausgefangen. Der Gastgeber mobilisierte die letzten Kräfte und verteidigte den Vorsprung bis zum Schlusspiff. Letztlich verdient, zeigten die Nürtingerinnen unter dem Strich den höheren Einsatz und Willen zum Erfolg.
  VfL Waiblingen: Hoogenboom, Waldenmaier; Nagler (1), Teixeira da Silva, Dirmeier, Gruber (4), Hagen, Hammer (3), Odrowska (11/6), De Bellis (3), Hojczyk (1), Welter (5).

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