F 1 – Sturmlauf nach dem Seitenwechsel – 35:23-Heimsieg

3. Februar 2019
[fa] Mit einem klaren 35:23 (13:10)-Heimerfolg über den TSV Nord Harrislee untermauerten unsere Tiger-Girls ihren fünften Tabellenplatz in der 2. Bundesliga. Gegen den Aufsteiger von der dänischen Grenze tat sich der VfL in der ersten Halbzeit noch schwer, setzte aber im zweiten Durchgang zu einem Sturmlauf an, dem die Gäste trotz vorbildlicher kämpferischer Einstellung nicht mehr genügend entgegenzusetzen hatten.

Gegen die defensiv ausgerichteten Abwehrformationen kamen beide Angriffsreihen in der Rundsporthalle nur schwer in Schwung. Nach fünf Minuten stand es gerade mal 1:1. In den Folgeminuten kam das Tempogegenstoßspiel der Tigers besser zur Entfaltung,  der VfL zog auf 4:1 davon. Doch anschließend erlahmte der Elan des Gastgebers wieder, den VfL-Angreiferinnen fehlten in dieser Phase die Durchschlagskraft und die Ideen gegen die starke 6:0-Deckung von Harrislee. Der TSV konterte durch Janne Lotta Woch zur 5:4-Führung (15. Minute) und entpuppte sich als der erwartet zähe Gegner. Der VfL fuhr einige Tempogegenstöße zu überhastet und vergab zudem mehrere gute Einwurfmöglichkeiten. Die Tiger-Girls konnte sich jedoch auf ihre gute Abwehrarbeit verlassen. Mit einem Doppelschlag holte die gut aufgelegte Halblinksspielerin Caren Hammer die Führung für den Gastgeber zurück, Sinah Hagen und Simona Nikolovska erhöhten bis zur 19. Minute auf 8:5 für Waiblingen. Gästetrainer „Shorty“ Linde zog die grüne Time-Out-Karte. Allerdings ohne nennenswerten Einfluss auf den Spielverlauf, denn die Tigers verteidigten trotz weiterer ausgelassener Torchancen bis zum 13:10-Halbzeitstand den Drei-Tore-Vorsprung.
  War die erste Halbzeit doch eher ein zähes Ringen ohne große Glanzpunkte, setzten die Waiblingerinnen im zweiten Durchgang zu einem sehenswerten Sturmlauf an. Harrislee suchte nun sein Glück in einer offensiven 3:2:1-Abwehrformationen, die phasenweise sogar in ein 3:3 mündete. Allerdings spielte das dem VfL in die Karten. Denn die nun größeren Lücken nutzten die Tiger-Girls geschickt aus. Energische Einzelaktionen, schnelle Passfolgen mit schönen Anspielen auf die beiden durchsetzungsstarken Kreisläuferinnen Louisa De Bellis und Jasmin Dirmaier, geschickt ausgespielte Überzahlsituationen auf den beiden Außenpositionen, wo sich vor allem Rechtaußen Kyra Teixeira da Silva als Torschützun hervortat und schnelle Tempogegenstöße – Waiblingen zeigte die ganze Palette an Möglichkeiten, die zu Torerfolgen führen. Gegen nie aufgebende Gäste, denen im Angriff jedoch wurfgewaltige Rückraumspielerinnen fehlen und die sich immer wieder an der 6:0-Deckung des VfL festbissen, setzte sich Waiblingen Tor um Tor ab. Beim 22:12 nach 44 Minuten lagen erstmals zehn Tore Differenz zwischen den beiden Teams. Trotz dieser Vorentscheidung war der Torhunger des VfL längst noch nicht gestillt. Der Angriff wirbelte weiter. Da fiel es auch nicht mehr ins Gewicht, dass die Konzentration in der Abwehr nachließ und sich nun auch die „Nordfrauen“ aus Harrislee wieder stärker am munteren Toreschießen beteiligten. Vanessa Nagler blieb es schließlich vorbehalten, mit ihrem Treffer in der Schlusssekunde den vedienten 35:23-Heimerfolg abzuschließen.
  Entsprechend zufrieden zeigte sich Waiblingen Coach Nikolaj Andersson: „Wir waren aufgrund der letzten guten Ergebnisse von Harrislee gewarnt und haben uns in der ersten Halbzeit noch schwer getan“, so der Däne. „Doch nach der Pause haben wir gezeigt, dass wir über einen breiten und sehr ausgeglichenen Kader verfügen.“ Das war sicherlich ein dickes Plus für die Waiblingerinnen, bei denen sich alle elf Feldspielerinnen in die Torschützenliste eintragen konnten. Mit einer ähnlichen Leistung will der VfL auch im kommenden Auswärtsspiel bei der HSG Gedern/Nidda (9.2., 18 Uhr) die nächsten Pluspunkte einfahren.
VfL Waiblingen: Hoogenboom, Waldenmaier; Nagler (5/1), Teixeira da Silva (4), Dirmeier (5), Gruber (3), Hagen (5/2), Hammer (4), Odrowska (2), De Bellis (3), Hojczyk (1), Nikolovska (2), Welter (1).
– Frank Moser –

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