M1 – Mund auf! Stäbchen rein – Spender sein! Teil 2

11. Februar 2019

Hallo zusammen,

jeder kennt den Slogan – „Mund auf! Stäbchen rein – Spender sein!“ Nun war es in meinem Fall auch endlich soweit – ich durfte spenden. Als Spender fragt man sich oft, ob es den Suchlauf tatsächlich gibt und ob man sich vergebens angemeldet hat. Ich kann berichten – ja den Suchlauf gibt es wirklich. Und in meinem Fall in der Tat auch weltweit.  Es ist schon ein Stück weit aufregend wenn man von der DKMS angeschrieben wird und wohl in die engere Auswahl gerät. Erst erhält man ein Päkchen von der DKMS mit der Bitte um Blutabnahme beim Hausarzt. Anschließend wird nochmals überprüft, ob es tatsächlich passt. Ist dieser Schritt getan erhält man ein persönliches Telefongespräch mit der kompletten Aufklärung über die beiden Entnahmeverfahren. Es wird ebenso nochmals abgefragt, ob man wirklich spenden möchte und kann. Für mich war klar, dass ich für beide Entnahmeverfahren offen war und es immer noch bin. Es hängt stark vom Patienten ab, welches Verfahren das bessere ist. In meinem Fall kam die operative Variante zum Tragen. Bei dieser wird das Knochenmark direkt aus dem Beckenkamm entnommen.

Nach einem Vorgespräch in der festgelegten Entnahmeklinik und einem kompletten Gesundheits-Checkup (für einen persönlich auch sehr interessant so ein Checkup) wird man für insgesamt zwei Nächte stationär aufgenommen. In meinem Fall verlief alles bestens – erster Tag kurze Blutabnahme und Aufnahme in der Klinik. Der folgende Tag ist der OP-Tag. Ein kleine Spritze – einschlafen – aufwachen – fertig. Je nach Entnahmemenge fühlt man sich schon etwas platt. Es ist jedoch alles aushaltbar und die Mitarbeiter in der Klinik sind super aufmerksam und hilfsbereit. Am Tag der OP erfährt man sogar wo der Patient herkommt. In meinem Fall ist der Patient männlich, erwachsen und lebt in den USA. Nach einer weiteren Nacht darf man die Klinik verlassen und erholt sich zu Hause noch von der OP. Die Spende wird nun unmittelbar nach der OP zum Ort des Geschehens geschickt – wo auch immer das sein mag…

Ich bin nun sehr gespannt darauf, ob die Spende beim Patienten anschlägt. Der Patient muss jedoch weiter kämpfen, da der Körper die Spende auch annehmen muss. Benötigt der Patient nochmals eine Spende ist das kein Problem – als Spender ist man für den Patienten insgesamt zwei Jahre geblockt. Das bedeutet schlichtweg, dass ich aktuell nicht mehr im internationalen Suchlauf bin. Jetzt gilt es – Daumen zu drücken und zu hoffen, dass alles gut geht!

Auf diesem Wege möchte ich natürlich allen mitgeben – registriert euch! Es ist ganz einfach – Stäbchen rein – Spender sein! Kommt ihr tatsächlich in die engere Auswahl könnt ihr immer noch entscheiden, ob ihr es macht oder nicht. Es ist eine gute Sache! Aber das muss am Ende natürlich jeder für sich selbst entscheiden…

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