F2 – Gegen den Tabellendritten gut mitgehalten

29. Januar 2019

HSG Leinfelden-Echterdingen – VfL Waiblingen 2   32:25 (16:15)

[sk] In der Rolle des Außenseiters traten die VfL-Damen am Samstagabend beim Aufsteiger von den Fildern an und mussten zudem auf Tabea Bauer verzichten, die längerfristig mit einer Bänderverletzung im Ellbogen ausfallen wird. Erneut haben die Waiblingerinnen gezeigt, welches Potenzial in der Mannschaft steckt.

Den besseren Start erwischten die Gastgeberinnen, die nach 7 Minuten mit 5:1 führten. Vor allem die an diesem Abend starken VfL-Rückraum-Spielerinnen Julia Schraml und Annika Luckert zeichneten alleine für den 9:7-Anschluss verantwortlich, ehe Carolin Lösch in der 20. Spielminute zum 11:8 aus Sicht des Gegners einwarf. Trotz Manndeckung gelangen Echterdingens Goalgetterin Anke Gehrke in der ersten Hälfte drei Feldtore. Und auch die schnelle Linksaußen Natalie Kroer konnte zu selten gestoppt werden. Beim 14:10 und 16:12 lag man erneut vier Zähler im Hintertreffen. Doch in den letzten beiden Minuten stellte Luckert mit einem Hattrick den 16:15-Pausenstand her und unterstrich damit die kämpferische Einstellung ihres Teams.

In der zweiten Halbzeit markierte Lisa Kristmann mit ihrem ersten Treffer den 16:16-Ausgleich. Die nächsten 10 Minuten gelang es keiner Mannschaft, sich wirklich abzusetzen und zwei weitere Male stand es unentschieden. Dem 22:20 der Echterdinger konnte Claudia Marczynski mit einem erfolgreich verwandelten Tempogegenstoß noch das 22:21 entgegenhalten. Durch teilweise unnötige Zwei-Minuten-Strafen benachteiligte man sich mehrfach selbst und lief nicht zuletzt deshalb bald wieder einem Rückstand hinterher. Nach einem Vier-Tore-Lauf der Hausherrinnen, der auch durch eine Auszeit nicht gestoppt werden konnte, leuchtete in der 54. Spielminute gar ein 28:22 von der Anzeigetafel. Schraml und Anica Müller verkürzten zwar zum 28:24, was seinerseits die HSG nochmals zu einer Auszeit veranlasste, konnten aber eine Niederlage nicht mehr abwenden. Drei weitere Erfolge der Gegner führten zum 31:24. Müller erzielte den 25. VfL-Treffer und auf der Gegenseite sorgte die junge Ann-Christin Rokos für den 32:25-Endstand.

„Wir haben gegen einen starken Gegner taktisch und individuell zu viele Fehler gemacht“ machte VfL-Trainer Jan Kugel nach Spielende die Hauptgründe für die Niederlage aus. „Mit so einer Leistung hätten wir in anderen Spielen Erfolge feiern können“ zeigte sich der Coach mit der Moral seiner Mädels aber dennoch zufrieden. Das nächste Spiel bestreitet man in zwei Wochen zuhause gegen Schozach/Bottwartal.

Für den VfL spielten:  Bianca Ionita (Tor), Michaela Reemtsema (Tor), Fabienne Fischer, Sarah Hagen, Anne Karpf, Joanna Wenta, Carolin Lösch (4), Julia Schraml (9/2), Claudia Marczynski (1), Annika Luckert (7), Emmelie Beitlich, Anica Müller (2), Lisa Kristmann (2)

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