F2-Lässt die Punkte gegen Nußloch liegen

28. Dezember 2018

VfL Waiblingen 2 – SG Nußloch   27:32 (13:19)

Nichts wurde es vorerst mit dem Verlassen des letzten Tabellenplatzes am Samstagnachmittag im Heimspiel gegen die SG Nußloch, die selbst nur zwei Plätze vor dem VfL Waiblingen rangierte. Aufgrund einer mäßigen Abwehrleistung, hauptsächlich in den ersten 30 Minuten, zahlreichen Fehlwürfen und zu vielen technischen Fehlern unterlag man letzten Endes verdient mit 27:32.

Vielversprechend starteten die Waiblingerinnen in die Begegnung: Lisa Kristmann und Tabea Bauer, die mit einem lädierten Ellenbogen ins Spiel ging, markierten die 2:0-Führung. Doch innerhalb von nicht mal einer Minute sorgten die Gäste für den Ausgleich. Eine stark aufspielende Sarah Hagen auf Rückraum-Mitte, insgesamt sechsfache Torschützin, erzielte beim 3:2 die letzte Waiblinger Führung in dieser Partie. Ein Vier-Tore-Lauf der SG führte zum 3:6-Rückstand und auch die darauffolgende Auszeit brachte keine Wende für die Tiger-Girls. In der 13. Spielminute stand es gar 5:10. Eingeleitet durch den zweiten Treffer von Claudia Marcynski gelang nun auch dem VfL ein Hattrick: Bauer und Kristmann stellten den Anschluss zum 9:12 her, da waren noch knapp zehn Minuten der ersten Halbzeit zu spielen. Zwei weitere Gegentore brachten den alten Abstand zurück. Tat man sich im Angriff gegen die offensive 3:2:1-Abwehrformation schwer, so bekam man auch in der Verteidigung aus der zuletzt gut formierten 6:0-Abwehr keinen Zugriff auf die Nußlocher Angreiferinnen. Mit sechs Toren Rückstand ging es in die Pause. „Wenn wir unsere Fehlerquote minimieren, dann ist hier noch alles drin“ appellierte Trainer Jan Kugel in der Kabine an sein Team.

Doch auch in der zweiten Halbzeit kam man nur mäßig ins Spiel. Jeweils zwei Tore von Routinier Carolin Lösch, Sarah Hagen und Louisa de Bellis, die erneut vom Zweitliga-Team aushalf, bescherten bis zur 44. Spielminute den 19:24-Zwischenstand. In der Abwehr hatte man mittlerweile auf eine 5:1-Variante mit de Bellis auf der vorgezogenen Position umgestellt. Weiterhin scheiterte man an der Chancenverwertung. Beim 22:27 durch Anica Müller in der 49. Minute war weiterihin alles offen. Die Schlussphase dominierte Lösch, die sich nun auch die Würfe aus dem Rückraum nahm und für die letzten fünf VfL-Erfolge verantwortlich zeichnete. Doch unter dem Strich half auch dies nicht mehr, obwohl man nochmals auf vier Treffer Abstand verkürzen konnte, allerdings auch weitere fünf gegnerische Torerfolge hinnehmen musste. Am Schluss galt es, eine schmerzliche Niederlage zu akzeptieren.

„Das war heute völlig unnötig und so etwas dürfen wir uns auch nicht noch mal erlauben. Keine Spielerin hat auch nur annähernd ihre Normalform abgerufen“ machte ein enttäuschter Trainer Kugel nach Spielende seinem Unmut Luft. Die nächste Chance, sich aus dem Tabellenkeller nach oben zu arbeiten, hat man erst wieder im kommenden Jahr. Da findet bereits das Rückspiel gegen die Bundesliga-Reserve aus Göppingen statt (Freitag, 18. Januar 2019 um 20.30 Uhr in der Rundsporthalle).

Für den VfL spielten:  Michaela Reemtsema (Tor), Bianca Ionita (Tor), Claudia Marczynski (2), Sarah Hagen (6), Anne Karpf, Joanna Wenta, Carolin Lösch (9), Julia Schraml (1), Tabea Bauer (2/1), Annika Luckert (1), Fabienne Fischer, Anica Müller (1), Louisa de Bellis (2), Lisa Kristmann (3)

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