F1 – Kein Zugriff den Mainzer Rückraum – VfL unterliegt

3. Dezember 2018

 FSV Mainz 05 – VfL Waiblingen 32:28 (14:12)

[fmo]. Im Verfolgerduell der 2. Bundesliga mussten die Handballerinnen des VfL Waiblingen nach zuletzt vier Siegen in Folge beim 1. FSV Mainz 05 eine verdiente 28:32 (12:14)-Niederlage einstecken. Die Waiblingerinnen konnten in Mainz nicht an die guten Leistungen der letzten Spiele anknüpfen und bekamen vor allem den starken Rückraum der „Meenzer Dynamites“ nicht in den Griff. Das Spiel des Tabellenvierten Mainz gegen den fünftplatzierten VfL begann schwungvoll und verlief bis zum 3:3 (6. Minute) noch ausgeglichen. Der Gastgeber war den Waiblingerinnen körperlich deutlich überlegen, und der VfL bekam vor allem den starken Mainzer Rückraum nicht in den Griff. Der FSV zog so auf 6:3 davon. Waiblingen Coach Nicolaj Andersson nahm früh die erste Auszeit – mit Erfolg: der kämpferisch starke VfL biss sich in die Partie zurück und ging beim 9:8 (17. Minute) selbst wieder in Führung. Der knappe Vorsprung der Gäste hielt bis zum 12:11 an, doch dann versiegte in den letzten fünf Minuten des ersten Durchgangs das sonst so starke Tempospiel des VfL. Mainz nutzte diese Phase zur 14:12-Pausenführung und erhöhte nach dem Seitenwechsel schnell auf 15:12.
Vanessa Nagler und Sinah Hagen schafften zwar nochmals den Anschluss (14:15). Doch die Waiblinger Abwehr fand weiterhin keinen Zugriff auf den FSV-Rückraum und konnte in Mainz nur phasenweise an die zuletzt gezeigten Auftritte in der Liga und im DHB-Pokal anknüpfen. „Unser Tempospiel hat gefehlt“, analysierte Waiblingens Co-Trainer Adrian Müller nach Spielschluss und ergänzte: „Es war mehr drin, aber wir konnten unsere Aufgaben nur teilweise erledigen. Das spielfreie Wochenende zuvor hat uns zusätzlich aus dem Rhythmus gebracht.“ Der Gastgeber zog bis zur 41. Minute zum 21:16 davon. Noch einmal mobilisierte Waiblingen seine Reserven und durfte beim 19:21 (43. Minute) nochmals hoffen. Doch dann machte Mainz mit einem 6:0-Lauf zum 27:19 den Sack endgültig zu. Dem VfL gelang in den verbleibenden Minuten nur noch etwas Ergebniskosmetik zum 28:32-Endstand. Mainz gewann verdient, da die VfL-Frauen in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt nicht über die gesamte Spielzeit die famose Leistung beim Sieg vor zwei Wochen in Kirchhof wiederholen konnte. „Diese Leistung wäre jedoch für einen Sieg bei den körperlich klar überlegenen Mainzerinnen erforderlich gewesen“, so Co-Trainer Müller.

Nun geht es im letzten Heimspiel des Jahres an diesem Samstag (18:15 Uhr) gegen den nächsten schweren Brocken. Dann gastiert der Drittlplatzierte und Aufstiegsfavorit TV Beyeröhde-Wuppertal an, der an diesem Wochenende Tabellenführer Ketsch nach zehn Siegen die erste Saisonniederlage beigebracht hat. Da muss bei den Waiblinger Handballerinnen schon alles passen, um mit diesem Gegner mithalten zu können.
 
VfL Waiblingen: Hoogenboom, Waldenmaier; Nagler (4), Teixeira da Silva, Dirmeier (3), Gruber (4), Hagen (3), Baur, Hammer (5/1), Odrowska, De Bellis, Hojczek (3), Nikolovska, Welter (6).

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