F1 – VfL-Frauen mit Power-Handball zum nächsten klaren Erfolg

11. November 2018

VfL Waiblingen – TG Nürtingen 36:26 (15:13)

[fmo] Es läuft derzeit rund für die Handballerinnen des VfL Waiblingen: mit einer vor allem in zweiten Durchgang überzeugenden und geschlossenen Mannschaftsleistung behielt der Zweit-Bundesligist im Lokalderby gegen die TG Nürtingen klar mit 36:26 (15:13) Toren die Oberhand. Es war bereits der dritte Liga-Erfolg des VfL in Serie.

450 Zuschauer in der Waiblinger Rundsporthalle sorgten für eine tolle und motivierende Kulisse. Dadurch angetrieben legten die Gastgeberinnen einen Blitzstart hin: nach weniger als drei Minuten führte Waiblingen schon mit 4:0. Die VfL-Dominanz hielt bis zur 12. Minute (8:3) an, danach brachten sich die Waiblingerinnen jedoch selbst in Schwierigkeiten. Zwar blieb die Abwehr vor der guten VfL-Keeperin Mandy Hoogenboom weiterhin aufmerksam, doch im Angriff ließen nun die Passgenauigkeit und die Konzentration beim Torabschluss nach. Die TG Nürtingen rückte dadurch wieder Tor um Tor heran und erzielte nach 19 Minuten den 9:10-Anschlusstreffer. Bis zum Seitenwechsel war es nun ein ausgeglichenes Spiel, in dem der VfL jedoch stets mit ein bis drei Toren Abstand vorne blieb. Beim 15:13-Pausenstand waren die Nürtingerinnen dennoch weiterhin auf Schlagdistanz.

Die Halbzeitunterbrechung tat dem VfL offensichtlich gut, um sich wieder zu sammeln. Sofort nach Wiederbeginn fand Waiblingen Konzentration, Zielstrebigkeit und Abschlussicherheit wieder. Die nun zwischen den Waiblinger Pfosten stehende Torhüterin Laura Waldenmaier überzeugte mit tollen Reaktionen und wurde vor einer weiterhin stabilen VfL-Abwehr zu einem der Erfolgsfaktoren auf dem Weg zum dritten Heimsieg. Die VfL-Frauen zeigten nun Power-Handball vom Feinsten. Nur 220 Sekunden nach dem Wiederanpfiff hatte sich der Gastgeber auf 18:13 abgesetzt. Bis zum 17:20 hielt Nürtingen noch einigermaßen den Anschluss, doch dann war die TG dem Waiblinger Handball-Express klar unterlegen. Mit einer gnadenlosen Kompromisslosigkeit zog der VfL auf und davon. Und das, obwohl Chiara Baur kurzfristig gar nicht und Kyra Teixeira da Silva nur kurz eingesetzt werden konnten. Tina Welter überzeugte mit ihrer Schnelligkeit und ihrer effizienten Chancenverwertung. Die Kapitänin der Luxemburger Nationalmannschaft ist nun offensichtlich richtig im Waiblinger Team angekommen. Doch es war vor allem die mannschaftliche Geschlossenheit und Ausgeglichenheit, mit der die Waiblingerinnen begeisterten. Egal, wer von den VfL-Spielerinnen auf´s Feld geschickt wurde – jede Akteurin reihte sich nahtlos in das Teamgeschehen ein. Es gab durch die Auswechslungen keinerlei Bruch im Waiblinger Spiel. Die Zielstrebigkeit und der offensichtliche Spaß am Erfolg waren beim Gastgeber erste Sahne. Waiblingen zog bereits bis zur 46. Minute vorentscheidend auf 26:18 davon, kurz vor dem Abpfiff war beim 36:25 der höchste Trefferabstand im Spiel erreicht.

Waiblingens Co-Trainer Adrian Müller zeigte sich begeistert vom Auftritt des VfL-Teams. Die Handball-Philosophie des neuen Trainergespanns um den jungen dänischen Chef-Coach Nicolaj Andersson und die in den Trainigseinheiten vermittelten Inhalte werden von Spiel zu Spiel immer besser umgesetzt. Der 36:26-Sieg gegen Nürtingen war bereits der dritte und auch wieder klare Liga-Erfolg für das junge Waiblinger Team in Folge. Mit nunmehr 10:6 Punkten führt der VfL auf Platz 5 das Mittelfeld hinter dem Spitzen-Quartett Ketsch, Buchholz-Rosengarten, Beyeröhde und Mainz an.

Jetzt stehen die beiden Auswärtsspiele bei der SG 09 Kirchhof (18.11.) und beim 1. FSV Mainz 05 (1.12.) an. Nach den in den letzten drei Liga-Spielen und im DHB-Achtelfinale gezeigten Leistungen durchaus lösbare Aufgaben für die Waiblinger Handballerinnen.

VfL Waiblingen: Hoogenboom, Waldenmaier; Nagler (4), Teixeira da Silva, Dirmeier (4), Gruber (4), Hagen (3), Baur, Hammer (4), Odrowska (5/2), De Bellis (2), Hojczyk (1), Nikolovska (3), Welter (6).

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