F1 – Zu wenige Ideen im Angriff – VfL verliert in Herrenberg

1. Oktober 2018

SG H2Ku Herrenberg – VfL Waiblingen Handball 26:22 (10:10)

[fmo] Da war mehr drin für die Waiblinger Zweitligahandballerinnen beim Auswärtsspiel in Herrnberg. Eine sehr gute Abwehrleistung des VfL reichte jedoch nicht aus, um Zählbares mit auf die Heimfahrt zu nehmen. Denn dafür lief im Angriff vor allem nach der Pause über weite Strecken zu wenig zusammen. Zudem wurde das Überzahlspiel bei den sechs Zeitstrafen gegen Herrenberg von den Gästen nicht genutzt. Am Ende schickten kampfstarke Herrenberger „Kuties“ die Waiblinger „Tiger Girls“ mit einer verdienten 22:26 (10:10)-Niederlage nach Hause.
Vor 600 Zuschauern in der Herrenberger Markweghalle bestimmten anfangs primär die Abwehrreihen die Partie. Nach mehr als fünfeinhalb Minuten stand es gerade mal 1:1. Die Waiblinger Abwehr präsentierte sich ebenso aggressiv wie flink und konnte die SG-Angriffe im Rahmen des Erlaubten sehr häufig unterbinden. Der Gastgeber musste da schon kräftiger hinlangen, was bereits vor dem Pausenpfiff zu zwei Zeitstrafen führte. Die Vorteile in der Abwehr machte sich der VfL aber schon in den ersten 30 Minuten durch zu wenig Ideen und zu viele individuelle Versuche im Angriff wieder zu nichte. 6:6 lautete der Zwischenstand nach gut zwanzig Minuten, nur vier Minuten später hatte Herrenberg die Fehler im VfL-Angriff jedoch zur ersten Drei-Tore-Führung des Spiels (9:6) ausgenutzt. Die Gäste liessen sich aber nicht abschütteln und schafften mit der Schlussirene des ersten Durchgangs den 10:10-Ausgleich.

Trotz der bis dahin lauen Angriffsleistungen war das Waiblinger Trainergespann Nicolaj Andersson und Adrian Müller zu Beginn des zweiten Durchgangs noch optimistisch. Der VfL ging beim 11:10 durch Vanessa Nagler erstmals seit dem 1:0 wieder selbst in Führung. Doch dann folgte eine fast dreizehnminütige Waiblinger Torflaute. Der Spielfluss im Angriff kam komplett ins Stocken, die individuellen Durchbruchsversuche der VfL-Spielerinnen blieben erfolglos. Die ohnehin nur noch wenigen Torchancen wurden, egal ob von Außen, vom Kreis oder aus dem Rückraum, vergeben. Diese Phase kostete die Waiblingerinnen einen durchaus möglichen Auswärtserfolg. Denn obwohl Herrenberg insgesamt drei von vier Strafwürfen vergab und mit weiteren vier Zeitstrafen (gegenüber einer gegen Waiblingen) deutlich mehr Aufwand betreiben musste, nutzte der VfL diese Vorteile nicht aus. Herrenberg zog spielentscheidend mit einem 6:0-Lauf auf 16:11 davon. Eine Viertelstunde vor Schluss rückte Waiblingen nochmals auf drei Tore heran, doch die Angriffsleistungen blieben insgesamt zu schwach, um den Herrenberger Sieg noch zu gefährden. Wenig später drohte beim 20:13-Zwischenstand sogar eine noch herbere Pleite. Immerhin gelang dem VfL bis zum Spielende noch etwas Ergebniskosmetk.

Co-Trainer Müller lobte nach dem Spiel die gesamte Waiblinger Abwehr, inklusive Torhüterin Laura Waldenmaier, die die drei Herenberger Strafwürfe hielt. Umso ärgerlicher ist es für das VfL-Team, dass die überzeugende Abwehrleistung wegen der Schwäche und fehlenden Ideen im Angriff letztlich nichts einbrachte. Da nutzte es auch nichts, dass Vanessa Nagler alle ihre vier Starfwürfe sicher im Herrenberger Kasten versenkte. „Eine Angriffsleistung wie zuletzt in Harrislee und gegen Gedern/Nidda hätte in Herrenberg ausgreicht“, resümierte Müller abschließend.

Schon am Samstag haben die VfL-Handballerinnen die Möglichkeit, ihren Angriff wieder mit mehr Spielfluss und Torgefahr zu präsentieren. Da geht es in der 2. DHB-Pokal-Runde gegen den bayerischen Drittligisten HCD Gröbenzell. Anpfiff ist um 16:00 Uhr in der Neuen Staufer-Sporthalle.

VfL Waiblingen: Hoogenboom, Waldenmaier; Nagler (4/4), da Silva (2), Dirmaier (1), Gruber (4), Hagen (3), Baur, Odrowska (5), de Bellis (1), Hojczyk (2), Nikolovska, Hammer, Welter.

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