F1 – VfL mit Licht und Schatten ins Achtelfinale

7. Oktober 2018

DHB-Pokal: 

VfL Waiblingen Handball – HCD Gröbenzell 28:27 (14:11)

[fmo]. Die Handballerinnen des VfL Waiblingen stehen im Achtelfinale um den DHB-Pokal. Beim 28:27 (14:11)-Heimsieg gegen Drittligist HCD Gröbenzell tat sich der VfL allerdings über weite Strecken der Partie schwer. In einem Spiel ohne erkennbaren Klassenunterschied setzte sich der Zweitligist erst kurz vor der Pause etwas ab, führte nach der Pause mit bis zu fünf Toren Vorsprung. Am Ende ging dem Gastgeber die Luft aus, doch er rettete sich knapp ins Ziel.

Waiblingens Angriff kam gegen die Gäste aus Oberbayern nur sehr schleppend in Fahrt. Wenig Druck aus dem Rückraum, ungenaue Pässe und schon zu Beginn eine Reihe von Fehlwürfen kennzeichneten das Spiel des VfL. Gröbenzell wirkte frischer und entschlossener, nutze das zu zögerliche Eingreifen der VfL-Abwehr inbesondere bei seinen schnellen Gegenstößen. Schnell gingen die Gäste mit zwei Toren in Führung, die auch beim 6:4 nach 14 Minuten noch Bestand hatte. Hätte der HCD seine vielen weiteren Chancen bis dahin nicht leichtfertig oder unkonzentriert vergeben, der VfL hätte sich über vier oder mehr Tore Rückstand nicht beschweren dürfen. Erst nach Auswechslungen durch VfL-Coach Nicolaj Andersson kam der Gastgeber besser ins Spiel. Im Rückzugsverhalten agierte Waiblingen nun wesentlich aufmerksamer und konnte mehrere Konterversuche der Gäste abfangen. Die anfangs unglücklich agierende Laura Waldenmaier im Waiblinger Tor steigerte sich deutlich, vorne brachte Sinah Hagen frischen Wind und Torgefahr in die Waiblinger Offensive. Das 7:6 in der 16. Minute bedeutete die erste VfL-Führung der Partie. Doch Licht und Schatten wechselten hüben wie drüben sehr häufig. Nun nahm sich der VfL wieder eine Schwächephase mit ungenauem Passspiel. Gröbenzell holte sich beim 11:10 die Führung zurück. In den letzten fünf Minuten vor dem Pausenpfiff nutze der Gastgeber mehrere Fehler von Gröbenzell: Neben weiteren Fehlversuchen schwächten sich die Gäste vor allem durch eine doppelte Unterzahl – nach einer Zeitstrafe gegen den HCD protestierte Gästecoach Hendrik Pleines lautstark und nicht zum ersten Mal in der Partie, dieses Mal jedoch mit der Konsequenz einer weiteren Strafzeit gegen sein Team. Gröbenzell nahm nun bei eigenem Ballbesitz die Torhüterin raus, was aber dem VfL in die Karten spielte. Nach Ballgewinnen schalteten die VfL-Spielerinnen schnell und trafen gleich drei Mal ins verwaiste Gästetor. Beim 14:11-Halbzeitstand sah es, trotz der durchwachsenen Leistung, schon deutlich freundlicher für Waiblingen aus.

Zumal auch die zweite Halbzeit beiderseits ein Festival der ausgelassenen Tormöglichkeiten blieb. Der VfL ließ glasklarste Chancen von Außen liegen, doch die Gäste schlugen kein Kapital daraus und verloren den Ball ihrerseits oft durch Schrittfehler wieder schnell an Waiblingen. Phasenweise war es ein wildes Hin und Her, ohne dass Tore fielen. Da der VfL aber immer wieder mal gekonnte Spielzüge auch erfolgrerich abschloss, setzte er sich gut acht Minuten vor dem Ende auf 25:20 ab. Dabei fiel Hanna Hojcyk durch zwei schöne Tore auf, als sie die gegnerische Torhüterin ausguckte und überlupfte. In den letzten Minuten der Partie ging dem VfL-Angriff jedoch merklich die Puste aus, da VfL-Coach Andersson aufgrund fehlender Alternativen kaum Auswechselmöglichkeiten im zweiten Durchgang hatte. Die nie aufsteckenden Gäste fingen mit ihrer offensiven Abwehr noch einige Bälle heraus. Doch zu mehr als dem mit dem Schlusspfiff per Strafwurf erzielten Anschlusstreffer reichte es für die Gäste nicht mehr. Der am Ende noch knappe 28:27-Erfolg des VfL geht in Ordung, da Waiblingen insgesamt die gegnerischen Fehler etwas besser nutzte. Für die kommende Zweitliga-Auswärtsspiel bei den Ketscher Kurpfalz-Bären wird es jedoch mit der im Pokalspiel gezeigten Leistung für Waiblingen schwer.

VfL Waiblingen: Hoogenboom, Waldenmaier; Nagler (4/3), Dirmaier (1), Gruber (5), Hagen (6), Baur, Hammer, Odrowska (3/1), de Bellis (3), Hojczyk (4), Welter (2).

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