F1 – Überzeugender VfL-Auftritt am Niederrhein

29. Oktober 2018

TuS Linftfort – VfL Waiblingen 24:36 (11:18)

[fmo] Mit einer rundum überzeugenden Mannschaftsleistung holten sich Zweitliga-Handballerinnen des VfL Waiblingen gestern Nachmittag ihren zweiten Auswärtserfolg in der noch jungen Saison. Beim niederrheinischen Aufsteiger TuS Lintfort siegten die hochmotivierten Kreisstädterinnen souverän mit 36:24 (18:11) und kletterten mit nunmehr 8:6 Punkten in der Tabelle auf Platz 5.

Der VfL übernahm von Beginn an das Zepter und legte, basierend auf erneut sehr konzentrierten Abwehr- und Torhüterleistungen, bis zur 8. Minute eine 4:1-Führung vor. Vor allem Lea Gruber erwischte einen Sahnetag und war von der TuS-Abwehr nicht zu halten. Allein vor der Pause traf Gruber acht Mal ins Schwarze. Am Ende standen 10 Treffer auf ihrem Konto. Doch Waiblingen überzeugte in Kamp-Lintfort vor allem mit einer geschlossenen und hochmotivierten Mannschaftsleistung. Dabei musste das VfL-Trainergespann Nicolaj Andersson und Adrian Müller neben Louisa De Bellis kurzfristig auch noch auf Sinah Hagen verzichten. Lintfort kam nach dem 1:4-Rückstand etwas besser ins Spiel und blieb bis zum 6:9-Zwischenstand nach knapp 18 Minuten noch auf Schlagdistanz. Doch das gesamte VfL-Team zeigte am Niederrhein einen unbändigen Siegeswillen und Kampfgeist. Jede Spielerin warf alles rein, dadurch war Waiblingen von jeder Position aus gefährlich. Der VfL wirbelte durch sein schnelles und variantenreiches Spiel die Abwehr des Gastgebers kräftig durcheinander. Zudem führten Ballgewinne in der eigenen Abwehr zu vielen erfolgreich abgeschlossenen Tempogegenstößen. Co-Trainer Adrian Müller lobte insbesondere den Torhunger und die Zielstrebigkeit, mit der das gesamte Team ans Werk ging. So legten die Waiblingerinnen bereits bis zum Pausenpfiff eine solide Sieben-Tore-Führung (18:11) vor.

Auch nach dem Seitenwechsel hielt der VfL die Konzentration hoch. Nur neun Minuten nach dem Wiederanpfiff hatte der VfL erstmals einen Zehn-Tore-Vorsprung (24:14) herausgeworfen. Obwohl das Spiel schon zu diesem Zeitpunkt entschieden war, schalteten die Gäste keinesfalls zurück und boten 60 Minuten lang mutigen und erfrischenden Power-Handball. Weder Zeitstrafen noch Auszeiten von Lintfort konnten die Spielfreude des VfL unterbrechen. Die Waiblingerinnen blieben bis zum Schlusspfiff bei der Chancenverwertung konsequent. Am Ende stand so ein auch in dieser Höhe völlig verdienter 36:24-Auswärtserfolg zu Buche.

Mit der in Lintfort gezeigten Top-Leistung darf sich die VfL-Mannschaft durchaus auch Chancen im Achtelfinalspiel um den DHB-Pokal am kommenden Samstag beim aktuellen Tabellenletzten der 1. Bundesliga, dem SV Union Halle-Neustadt, ausrechnen.

VfL Waiblingen: Hoogenboom, Waldenmaier; Nagler (5), Teixeira da Silva (4), Dirmaier (3), Gruber (10), Baur, Hammer (3),Odrowska (5/2),  Hojczyk (2), Nikolovska (1), Welter (3).

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