M1 – Vermeidbare Niederlage nach deutlichem Rückstand

16. September 2018

TSV Schmiden – VfL Waiblingen Handball 31:27 (13:7)

[fa] Eine ganz schwache Viertelstunde in der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit mit einer miserablen Angriffsleistung brachten die Tigers weit ins Hintertreffen, eine fast schon nicht mehr erwartete Aufholjagd brachte die Tigers noch einmal auf Schlagdistanz, ohne die Begegnung allerdings letztendlich drehen zu können.

Die ersten Minuten standen ganz im Zeichen der guten Torhüterleistung beider Teams. In einer sehr schnellen Württembergliga-Begegnung hatten beide Teams bereits je fünf Angriffe abgeschlossen, als die Anzeigetafel noch ein kümmerliches 1:1 zeigte. Nach dem 2:2 hatten die Pumas zumindest kurzfristig ihr Visier besser eingestellt und zogen auf 5:2 davon. 7:5 stand es nach einer Viertelstunde, als aus Waiblinger Sicht das Unglück seinen Lauf nahm. Das aus Abwehrsicht mehr als großzügig pfeifende Schiedsrichtergespann ahndete nun so gut wie überhaupt nichts mehr, was die eh schon verunsicherten Waiblinger Schützen völlig aus dem Konzept brachte. Sowohl die in der Vorwoche noch so glänzend treffenden Außenspieler als auch die Halbspieler strahlten kaum Torgefahr aus. Geradezu zwanghaft versuchte es der VfL über den Kreis, doch darauf hatten sich die Abwehrspieler des TSV blendend eingestellt, was wiederum zu zahlreichen Kontertreffern führte. Die wenigen Bälle, die durchkamen führten aber auch nicht zum Erfolg. Auch die beiden Spielmacher wirkten äußerst verunsichert, so dass es eher noch ein kleines Wunder war, dass die Tigers in der 29.  Minute „nur“ 5:12 im Rückstand lagen. Erst in der Schlussminute der ersten Halbzeit folgten nach langer Durststrecke zwei Treffer zum 13:7 Halbzeitstand.

Aus der Kabine kamen die Gastgeber deutlich motivierter und bauten die Führung auf 17:9 aus. Es folgte die „Leo-Gühne-Show“: gegen Ende der ersten Hälfte eingewechselt, erzielte Gühne innerhalb zweieinhalb Minuten seine ersten vier! Treffer von insgesamt acht, dies war eine glänzende Ausbeute bei lediglich neun Wurfversuchen. Am Rückstand änderte sich zunächst jedoch eher wenig. Bis zum 24:16 führten die Pumas souverän mit acht Toren Vorsprung. Aber als ob ein unsichtbarer Schalter umgelegt worden wäre, kämpften sich die Tigers zurück ins Spiel.  In genau sechs Minuten erzielte der VfL gegen die nunmehr verunsicherte Schmidener Mannschaft einen nicht für möglich gehaltenen 6:0-Lauf, so dass nach dem 22:24 in der 50. Minute endlich die erwartete Derbystimmung aufkam. In diesen Schlussminuten glänzte auf Waiblinger Seite Hannes Luckert im rechten Rückraum. In der ersten Halbzeit nach einem Schlag auf die Nase blutend noch zum Zuschauen verdammt, blühte Luckert nun richtig auf und sorgte mit seinen Treffern bis zum 26:28 für die Hoffnung zur endgültigen Wende.

Schmiden bewahrte jedoch die Ruhe, verfügte an diesem Freitag in der Summe über die höhere Anzahl an guten Einzelspielern und gewann letztendlich verdient mit 31:27.

Auch wenn das Waiblinger Team in einigen Phasen der zweiten Hälfte überzeugen konnte war es letztendlich eine enttäuschende Vorstellung, die sich in den kommenden Partien deutlich bessern muss.

VfL Waiblingen: Keller, Seeger; Brugger 3, Gühne 8, Westner, Linsenmaier 1, Leinhos 3/1, Luckert 5, Ader, Laurenz 2, Gneiding 2, Schwarz, Baumgarten 1, Hellmann 2

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