F2 – Am Ende einen Punkt gewonnen

17. September 2018

[jk] In einem schwierigen Spiel gegen einen wie erwartet topmotivierten Aufsteiger der SG Nussloch erkämpfte sich die Bundesligareserve der Waiblingen Tigers am Ende einen Punkt, verpasste es jedoch die eigene Klasse über sechzig Minuten in Angriff und Abwehr auf das Spielfeld zu bringen.

Standesgemäß eröffneten die Gäste die Partie. Durch gut vorgetragene Angriffe gelang man ein ums andere Mal in eine aussichtsreiche Wurfposition. Besonders treffsicher zeigte sich Annika Luckert auf Rückraum links, sodass nach sechs Minute Waiblingen mit 4:2 vorne lag. Doch nun kam auch der Gegner ins Spiel. „Wir haben zu Beginn einfach zu viel verworfen und zu viele Fehler produziert. Das hat es Nussloch leicht gemacht“, bilanziert Trainer Rainer Bay. Eng ging es nun weiter. Mal legte die SG vor, dann konnte beispielsweise Anne Karpf per Gegenstoß netzten oder wie zum 15:15 Halbzeitstand von Außen ausgleichen.

In die zweite Hälfte der Begegnung starteten die Remstälerinnen schlecht. Stand es zur Pause noch 15:15 legten die Gastgeberinnen ein ums andere Mal vor. Doch Waiblingen hielt schritt. Bay blickt zurück: „Gegen offensive Abwehrformationen haben wir uns häufig schwergetan. Das war heute viel besser!“ Auf Waiblinger Seite wusste vor allem Caro Lösch, mit sieben Treffern beste Werferin des VfL, zu überzeugen. Das Problem lag nun eher in der Abwehr. Auf den Halbverteidigerpositionen bekam man die starken Tara Beckenbach im linken Rückraum und Julia Werle im rechten Rückraum nicht in den Griff. Auch führte die sehr konsequente Regelauslegung –  insgesamt sieben Zeitstrafen auf Waiblinger Seite – dazu, dass der Gegner in Führung gehen konnte. Nussloch erhöhte in Minute 46 erstmals auf drei Tore, 25:22. Doch die Mannschaft von Trainer Rainer Bay steckte nicht auf.

Mit dem Stand von 26:23 ging es in die heiße Schlussphase. Durch ihren dritten gehaltenen Strafwurf erhöhte Neuzugang Sophie Tekdal den Druck auf ihre Gegenspielerinnen und konnte sich noch weitere Male auszeichnen. Die Sicherheit befeuerte den Teamgeist.  Schließlich war es Anica Müller die mit dem 29:29 den Ausgleich und Endstand erzielen konnte.

Trainer Rainer Bay lobt zum Schluss den Mannschaftsgeist, sieht aber auch noch Verbesserungspotenzial. „Besonders in der Abwehr müssen wir uns steigern.“ Auch im Angriff will der Trainer verstärkt das Kreisläuferspiel einbinden. „Trotzdem war das ein guter Start. Wir nehmen die Liga an und freuen uns über den gewonnenen Punkt und auf das kommende Spiel!“

Waiblingen: Tekdal, Ionita; Marczynski (1), Hagen (2), Karpf (5), Wenta, Lösch (7), Schraml (1), Bauer (2/1), Luckert (6), Müller (3/2), Kristmann (3)

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