F1-Waiblingerinnen drehen nach der Pause auf

24. September 2018

VfL Waiblingen – HSG Gedern/Nidda 28:22 (10:9)

[fmo] Einen wichtigen Heimerfolg feierten die Zweitliga-Handballerinnen des VfL Waiblingen gegen Aufsteiger HSG Gedern/Nidda. Der am Ende klare 28:22 (10:9)-Sieg täuscht jedoch etwas darüber hinweg, dass sich der VfL fast 40 Minuten lang schwer tat. Nach der bis dahin von beiden Mannschaften dargebotenen doch eher mageren Handballkost, steigerte sich Waiblingen im letzten Drittel der Partie noch deutlich und gewann verdient.

Dabei starteten die Waiblingerinnen vor rund 250 Zuschauern in der Staufer-Sporthalle schwungvoll in die Partie. Nach 6 Minuten führte der VfL mit 4:0. Um so mehr überraschte es, dass der gelungene Auftakt dem Waiblinger Spiel keine Sicherheit gab. Im Gegenteil: durch viele technische Fehler und schwache Wurfversuche baute der VfL den Gegner aus Hessen wieder auf. Gedern/Nidda nahm die Gastgebergeschenke an und glich nach elfeinhalb Miunuten zum 4:4 aus. Anschließend folgte wieder eine konzentriertere Phase der VfL-Frauen. Beim 7:4-Zwischenstand schien sich Waiblingen aus der Lethargie zu befreien. Doch das Spiel blieb in der ersten Halbzeit auf mäßigem Niveau. Auch Gedern/Nidda produzierte eine hohe Fehlerquote, im Auslassen von Tormöglichkeiten schenkten sich beide Gegner nichts. Vor allem von der Linksaußenposition ließen die Gäste, aus Waiblinger Sicht zum Glück, etliche Chancen liegen, auch dank VfL-Torhüterin Mandy Hoogenboom. Der Waiblinger Rückraum zeigte jedoch auch nicht die Durchschlagskraft und Zielstrebigkeit wie eine Woche zuvor in Harrislee. Bezeichnend für die beiderseits zähe erste Halbzeit: in den Schlussminuten trafen die VfL-Handballerinnen gleich drei Mal das wegen Unterzahlspiel der Gäste verwaiste Tor der HSG nicht. Der 10:9-Pausenstand für Waiblingen war daher weniger das Ergebnis zweier starker Abwehrreihen, sondern mehr von überschaubaren Angriffsleistungen.

Auch der Start in den zweiten Durchgang verlief noch mühsam. Monika Odrowska scheiterte vom Siebenmeterpunkt, im Gegenzug glichen die Gäste aus. Beim Stand von 12:11 vergab Waiblingen den nächsten Strafwurf, dennoch nahm der Waiblinger Angriff anschließend endlich Fahrt auf. Das Laufspiel wurde deutlich intensiviert. Die VfL-Spielerinnen stießen nun zielstrebiger in die dadurch entstehenden Lücken der Gäste-Abwehr oder erspielten sich Überzahlsituationen auf den Außenpositionen. Hinten kam der VfL mit der nun aggressiveren Deckung zu deutlich mehr Ballgewinnen und in Folge derer zu einfachen Konterchancen, die die Waiblingerinnen eiskalt verwandelten. Der VfL zog vom 12:11-Zwischenstand innerhalb von nur sechs Minuten vorentscheidend zum 19:12 nach 43 Minuten davon. Auffälligste Spielerinnen beim VfL waren in dieser Phase Hanna Hojczyk und Sinah Hagen, die zusammen fünf Treffer zu diesem 7:1-Lauf beisteuerten. Danach streuten die Gastgeberinnen wieder ein paar Schludrigkeiten in Form von Würfen aus wenig aussichtsreichen Positionen und technischen Fehlern ein. Beim 20:17 (48. Minute) keimte bei Gedern/Nidda daher nochmals Hoffnung auf den ersten Punktgewinn auf. Doch insgesamt war die Überlegenheit des VfL gegen eine kämpferisch starke, in den spielerischen Möglichkeiten jedoch eher zu den schwächeren Zweitligateams zählende Gästemannschaft, nun zu groß. Auf dem Weg zum zweiten Saisonerfolg ließen die VfL-Frauen nichts mehr anbrennen und gewannen am Ende verdient mit 28:22.

Das Waiblinger Trainerteam Nicolaj Andersson und Adrian Müller sollte nun zum Auswärtsspiel am Samstag bei der SG H2Ku Herrenberg das Positive aus der zweiten Halbzeit der Partie gegen Gedern/Nidda mitnehmen. Denn gegen die deutlich stärker einzuschätzenden Herrenbergerinnen darf sich das VfL-Team keine so langen Durststrecken mehr wie heuer im ersten Durchgang leisten, wenn es den dritten Sieg in Folge erzielen will.

VfL Waiblingen: Hoogenboom, Waldenmaier; Nagler (4), da Silva (1), Dirmaier (1), Gruber (5), Hagen (6/1), Baur (1), Odrowska (3/1), de Bellis, Hojczyk (4), Nikolovska, Hammer, Welter (3).

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