F1 – Erfolgreicher VfL-Auftritt an der dänischen Grenze

17. September 2018

 TSV Nord Harrislee – VfL Waiblingen 23:29 (9:17)

[fmo]. Gut erholt von der herben Auftaktniederlage gegen den HC Rödertal zeigten sich die Zweitliga-Handballerinnen des VfL Waiblingen bei ihrem ersten Auswärtsspiel beim TSV Nord Harisslee. Vor allem in der ersten Halbzeit drehten die Gäste ordentlich auf und zogen zur zwischenzeitlichen 16:6-Führung davon. Dann machten es die Waiblingerinnen nach dem Seitenwechsel nochmals kurzzeitig spannend. Der VfL befreite sich jedoch rechtzeitig von dem Durchhänger (17:14) und kehrte am Ende mit einem wichtigen 29:23 (17:9)-Erfolg aus dem Flensburger Vorort an der dänischen Grenze zurück.

Nach einer noch weitgehend ausgeglichen Anfangsviertelstunde (6:8) übernahmen die Gäste eindeutig das Spielgeschehen. Basierend auf einer bestens eingestellten und aggressiv agierenden Abwehr zeigte der VfL auch im Angriff das ideenreichere Spiel. Angetrieben von einer bestens aufgelegten Lea Gruber sowie einer ebenfalls treffsicheren Monika Odrowska zogen die Tiger Girls mit acht Treffern in Folge zur 16:6-Führung nach etwas mehr als 25 Spielminuten davon. Dass Harrislee bis zum Pausenpfiff noch auf 9:17 verkürzte, schien sich nur einer vorübergehend nachlassenden Konzentration der Waiblingerinnen zuzuschreiben. Es deutete bis dahin wenig darauf hin, dass der VfL im zweiten Durchgang noch in Bedrängnis kommen könnte.

Das änderte sich jedoch innerhalb von nur sechs Minuten nach dem Wiederanpfiff. Während der VfL augenscheinlich mit den Gedanken noch in der Kabine hing und gleich um mehrere Gänge zurückschaltete, traf der kämpferisch starke Gastgeber fünf Mal in Folge zum 14:17. Höchste Zeit also für ein Team-Timeout durch den neuen VfL-Coach Nicolaj Andersson und Co-Trainer Adrian Müller. Die beiden fanden offensichtlich die richtige Worte, rüttelten ihr Team wieder wach. Die Tiger Girls kehrten mit Tempohandball in die Erfolgsspur zurück und verschafften sich durch einen fulminanten 8:1-Lauf zum 25:15 (47. Minute) wieder entscheidend Luft. In dieser Phase erzielte Vanessa Nagler, die das Angriffsspiel ihrer Mannschaft sehr gut leitete, drei blitzsaubere Treffer. Noch einmal verfiel der VfL nach dem 26:16-Zwischenstand in einen kurzen Durchhänger, den Harrislee mit vier weiteren Treffern in Folge zum 20:26 konterte. Doch der VfL ließ nichts mehr anbrennen und zeigte die insgesamt geschlossenere und zielstrebigere Mannschaftsleistung. Lea Gruber blieb es vorbehalten, mit ihrem siebten Treffer zum 29:23-Endstand den Schlusspunkt unter einen insgesamt gegenüber dem Auftaktspiel vor einer Woche deutlich verbesserten Auftritt der Waiblingerinnen zu setzen.

Nun gilt es, den Schwung und das Selbstvertrauen aus dem Sieg im hohen Norden auch in das nächste Spiel am kommenden Samstag (18:15 Uhr, Staufer-Sporthalle) gegen die HSG Gedern/Nidda mizunehmen, um auch den ersten Heimsieg einzufahren.

VfL Waiblingen: Mandy Hoogenboom, Michaele Reemstema (Tor); Vanessea Nagler (5), Kyra Texeira da Silva, Jasmin Dirmaier, Lea Gruber (7), Sinah Hagen (1), Chiara Baur, Monika Odrowska (8/3), Louisa de Bellis (2), Hanna Hojczyk (1), Simona Nikolovska (3), Tina Welter (2).

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