F1 – „Diesen Punkt sollten wir sehr schätzen“

6. Mai 2018

FSG Waiblingen/Korb – SG 09 Kirchhof  28:28 (14:13)

[aku] Die Handballerinnen der FSG Waiblingen/Korb und der SG 09 Kirchhof teilen sich in einer äußerst spannenden Partie beim 28:28-Endstand die Punkte. Die Zuschauer sahen über 60 Minuten ein Duell auf Augenhöhe, das keinen Verlierer, verdient hatte. Caren Hammer und Vanessa Nagler machten ein ganz starkes Spiel und waren mit fünf beziehungsweise acht Toren beste Werferinnen für die FSG. Lea Gruber beeindruckte einmal mehr durch ihre konstante Leistung.

Kurz nach dem Abpfiff war die Enttäuschung bei den Gastgeberinnen groß. Sie hatten alles gegeben, grandios gekämpft und doch nicht gewinnen können. Interimstrainer Rainer Bay sah es im Pressegespräch bereits wieder pragmatisch: „Klar hätten wir gerne gewonnen, aber wir sollten diesen Punkt sehr schätzen. Im Hinspiel haben wir mit acht Toren verloren, o.k., wir hatten schlecht gespielt, aber Kirchhof ist ja nicht irgendwer. Sie stehen in der Tabelle auf Rang Fünf!“ Die Gäste hatten zuletzt eine 10:2-Punkteserie hingelegt und verfügen nach Meister Buchholz-Rosengarten über den torgefährlichsten Angriff. Die FSG hatte sich im Vorfeld dennoch optimistisch gegeben. Mit dem Schwung aus dem Sieg gegen die favorisierten Kurpfalz Bären dank der, so Bay, besten Saisonleistung, und mit dem Klassenerhalt in der Tasche konnte man befreit aufspielen und lechzte nach Revanche.

Bereits in den ersten 30 Minuten lieferten sich beide Teams einen engen Schlagabtausch. Die Gäste hatten trotz eines Doppelpacks von Sinah Hagen den bessern Start und lagen durch je zwei Treffer der beiden Kreisläuferinnen Dionne Visser und Kim Chiara Mai in der sechsten Minute mit 4:2 vorn. Kirchhof  nahm bis zur 20. Minute in jedem Angriff den Torhüter raus und agierten mit dem siebten Feldspieler. „Das hat uns anfangs Probleme gemacht“, gab Bay zu, „denn wir konnten nicht so kontern, wie wir es gewohnt waren“.

Vanessa Nagler, die laut Bay „ein Bombenspiel machte“, konnte in der 11. Minute zum 5:5 ausgleichen. Kirchhof legte in der Folge immer ein Tor vor. Ab der 12. Minute musste Bay wegen einer Handverletzung auf Hagen verzichten. In der 23. Minute war es endlich soweit. Caren Hammer setzte sich zur ersten Führung für Waiblingen/Korb durch, 11:10. Nicht erst in dieser Phase bewies Hammer, wie wichtig sie für die Mannschaft ist, mit ihrem Einsatzwillen und Durchsetzungsvermögen und ihrer Abwehrstärke.

In Unterzahl traf Kirchhof zum 11:11-Ausgleich und erhöhte noch auf 11:12 in der 26. Minute. Dank einer starke Schlussphase vor der Pause gingen die Gastgeberinnen durch Hammer und Nagler mit der 14:13-Führung in die Kabine.

Die Zuschauer erlebten im zweiten Durchgang eine weiterhin spannende und umkämpfte Partie, mussten nach dem 15:13 durch Lea Gruber aber mitansehen, wie die FSG den Vorsprung leichtfertig verspielte und ratzfatz 16:17 im Hintertreffen war. Daran hatten aus Sicht des Publikums die Schiedsrichter ihren Anteil. Auch Interimstrainer Bay hatte so seine Bedenken. Fragwürdige Entscheidungen hätten seine Spielerinnen aus dem Konzept gebracht. Verantwortlich für den Nicht-Sieg war das laut Bay aber nicht: „Wir hatten genug Chancen, die wir hätten nutzen können.“

Bis in die Schlussphase wechselte die Führung ständig hin und her. Chiara Baur hatte für die verletzte  Hagen die Mittelposition übernommen und traf in der 42. Minute zur erneuten Zwei-Tore-Führung, 22:20. Der Vorsprung hielt sechs Minuten, dann egalisierte SG-Kapitänin Christin Kühlborn, mit zehn Toren beste Kirchhof-Werferin, zum 23:23. Die nächste Führung der Gastgeberinnen erzielte Monika Odrowska, die wegen Magenproblemen nur sporadisch zum Einsatz kam, per Siebenmeter zum 27:26 sieben Minuten vor dem Ende. Zum Entsetzen der FSG-Fans traf Kirchhof eineinhalb Minuten vor Schluss zur 28:27-Führung. Bay nahm die Auszeit, Nagler sicherte 30 Sekunden vor dem Abpfiff das 28:28-Unentschieden. Für Bay ein verdienter Punkt: „Wir haben gegen einen starken Gast super gekämpft und die Ausfälle von Hagen und Odrowska super kompensiert.“

FSG: Roth, Nagy, Waldenmaier, Nagler (8), Dirmeier (1), Gruber (3), Odrowska (3/2), Baur (2), Hammer (5), De Bellis (1), Nikolovska (1), Hagen (4), Hojczyk, Grigore ,Teixara da Silva,

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