F1 – Klare Führung reicht nicht zum Sieg

8. April 2018

Quelle: ZVW.de vom 07.04.2018

FSG Waiblingen/Korb – TG Nürtingen 23:23 (13:8)

In einem schwachen Handballspiel haben die Zweitligafrauen der FSG Waiblingen gegen die TG Nürtingen die Chance verpasst, sich im Abstiegskampf von einem direkten Konkurrenten abzusetzen. Trotz einer 13:8-Pausenführung, die sogar noch deutlicher hätte ausfallen können, reichte es nur zu einem 23:23.

13:7 hatten die Gastgeberinnen vor 280 Zuschauern kurz vor dem Wechsel geführt und vergaben leichfertig weitere gute Chancen. Das rächte sich später. Wären die Gäste nicht genauso großzügig im Vergeben ihrer Möglichkeiten gewesen, die FSG hätte noch verloren.

Waiblingen/Korb führte schnell mit 2:0, daran aber schloss sich eine Phase an, in der keines der Teams sich absetzen konnte. Waiblingen schaffte es allerdings, die gefährliche Verena Breidert durch die vorgezogene Vanessa Nagler fast völlig aus dem Spiel zu nehmen. Breidert gelang der erste Feldtreffer erst in der 30. Minute.

Bis zum 6:5 blieb es eng, was vor allem auch an der starken Tünde Nagy lag, die im ersten Durchgang das FSG-Tor hütete. Sie parierte gleich mehrere freie Würfe. Dann nahm FSG-Trainer Jürgen Krause die erste Auszeit und die zeigte Wirkung. Die Gastgeberinnen gingen danach engagierter zur Sache, nahmen Tempo auf und beeindruckten die Gäste offensichtlich. Innerhalb von neun Minuten zog Waiblingen/Korb auf 13:7 davon. Nürtingen war völlig von der Rolle, warf Bälle ins Aus oder den Gastgeberinnen in die Arme. Die nutzten die Geschenke, allerdings nicht ganz bis zum Ende von Halbzeit eins.

Dennoch fühlten sie sich offenbar sicher. Zu sicher. Die ersten Fehlwürfe nach dem Wechsel konnten noch verschmerzt werden, doch weil gleichzeitig Nürtingen den Kampf aufnahm, die eingewechselte Torhüterin Celina Meißner jetzt so gut hielt wie zuvor Tünde Nagy im FSG-Tor, schmolz der Vorsprung dahin. In der 47. Minute stand es nur noch 19:18. Bei Nürtingen traf nun auch Breidert, die zuvor gute FSG-Abwehr produzierte einen Siebenmeter nach dem anderen.

Immerhin gelang es den Gastgeberinnen, den Ausgleich zu vermeiden. Der Nürtinger Schwung verebbte etwas, so stolperte das Spiel dem Ende entgegen mit einer unglaublichen Fehlwurfquote auf beiden Seiten. Viereinhalb Minuten vor dem Ende lag Waiblingen/Korb mit 23:21 vorn und durfte noch vom Sieg träumen. Doch trotz einer weiteren Großchance – beim 23:22 scheiterte Hanna Hojczyk frei vorm Tor an Meißner – wurde daraus nichts. Im Gegenzug traf Breidert zum Ausgleich. Am Ende musste die FSG froh sein, dass es dabei noch blieb.

FSG Waiblingen: Nagy, Roth; Nagler (6/2), Teixeira da Silva (3), Dirmeier (2), Gruber (2), Hammer (3), Stumpp, Odrowska (3), Hojczyk, Hagen (3/1), Baur (1), Nikolovska

TG Nürtingen: Hesel, Meißner; Wieder (1), Cleve (2), Breidert (9/4), Lederer (1), Quattlender (4), Bauer (2), Rolland (2/2), Petrinja (2).


Lea Gruber spielte engagiert, versuchte viel, aber auch sie hatte in der zweiten Hälfte fast nur Fehlwürfe. Bild: Steinemann

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