F1 – Die Abwehr muss stabiler werden

16. März 2018

Quelle: Waiblinger Kreiszeitung vom 16.03.2018

Die FSG Waiblingen/Korb braucht eine Topleistung, um in Mainz zu bestehen

Die hergeschenkten Punkte im Spiel beim Zweitliga-Schlusslicht HCD Gröbenzell schmerzen die Handballerinnen der FSG Waiblingen/Korb sehr. Nur noch drei Punkte trennen sie vom ersten Abstiegsplatz. Es sollte also tunlichst ein Sieg her. Im nächsten Spiel wird dieser aber nur mit einer wesentlich stabileren Abwehr zu erreichen sein, es geht zum Tabellenvierten nach Mainz.

FSG Mainz/Budenheim (4. Platz, 22:18 Punkte) – FSG Waiblingen/Korb (9. Platz, 18:24 Punkte; Samstag, 19 Uhr). Vielleicht hat der überragende Saisonstart von Waiblingen/Korb, die FSG war zeitweise sogar Spitzenreiter, manche Beobachter geblendet. Doch es war nicht zu erwarten, dass es ewig so weitergehen würde. Schließlich ist die Mannschaft Aufsteiger, zudem sind zahlreiche Spielerinnen sehr jung und deshalb unerfahren. Das Trainerduo Kerstin Zimmermann und Jürgen Krause hatte bereits vor Saisonbeginn vor überzogenen Hoffnungen gewarnt.

Beim Blick aufs derzeitige Punktekonto sagt Zimmermann nun: „Eigentlich kann man als Aufsteiger mit der Ausbeute zufrieden sein.“ Das Hauptproblem liege vielmehr in der „in keinster Weise“ erwarteten Ausgeglichenheit der Liga. Zwischen dem Tabellenvierten FSG Mainz/Budenheim und der auf dem ersten Abstiegsplatz stehenden HSG Hannover-Badenstedt (14.) liegen lediglich sieben Zähler. Reihenweise gibt es punktgleiche Mannschaften. Gefährlich für den Tabellenneunten Waiblingen/Korb ist, dass drei der gleich dahinter lauernden Teams eine Partie weniger absolviert haben.

Umso wichtiger wäre für die FSG ein Sieg beim einzigen schon abgeschlagenen Team, dem Schlusslicht HCD Gröbenzell, gewesen. Doch die Gäste gaben eine sichere Führung noch aus der Hand und verloren 28:29. Der Schock war groß. Zimmermann: „Es ist schwierig, in Worte zu fassen, warum wir nach der 13:6-Führung so eingebrochen sind.“ Vor allem in der Abwehr sei nichts mehr zusammengelaufen, der Ausfall von Caren Hammer (Verdacht auf Haarriss im Finger) habe sich in dieser Phase bemerkbar gemacht. „Gröbenzell hat uns zum Teil mit einfachsten Sachen wie normalem Kreuzen überwunden.“ Hinzugekommen seien zahlreiche technische Fehler im Angriff, die zu Gegenstoßtoren geführt hätten. Gröbenzell habe um jeden Zentimeter gekämpft, „das hat man bei uns doch schon manchmal vermisst“. Da halfen auch die Topleistungen von Sinah Hagen (neun Tore) und Torhüterin Tünde Nagy nichts mehr.

Freilich sei die Stimmung nach einer solchen Niederlage nicht die beste, doch die Moral in der Mannschaft intakt. Das gelte auch für das Trainerteam, obwohl dessen Abschied zum Saisonende bereits feststeht. Zimmermann entgegnet möglichen Kritikern: „ „Ich weiß, was Jürgen und ich viermal pro Woche im Training leisten und wie wir uns akribisch auf jeden Gegner vorbereiten. Unser einziges Ziel ist, nicht mit dem Team abzusteigen.“

Auch beim Tabellenvierten Mainz/Budenheim könne die Mannschaft mithalten, „wenn wir alle 150 Prozent Leistung abrufen“. Das Unentschieden in der Vorrunde sei eine große Überraschung gewesen. Der Punkt wurde Waiblingen/Korb allerdings später wieder abgezogen. Es war das erste von drei Spielen, in dem der Verein seinen Neuzugang Kyra Teixeira da Silva mit falschem Spielerpass eingesetzt hatte.

Diesmal werde die Aufgabe noch schwieriger, weil Mainz Heimrecht hat. Um mitzuhalten, „müssen wir schauen, dass wir die Abwehr stabilisieren und den Rückraum und die extrem starke erste und zweite Welle der Mainzer in den Griff kriegen“. Glücklicherweise werde Caren Hammer ins Team zurückkehren. Chiara Baur und da Silva sind für die FSG Waiblingen/Korb II in der 3. Liga Süd im Einsatz.


Waiblingen/Korb, hier Sina Stumpp beim Wurf gegen von links Sulamith Klein, Anika Leppert und Lisa Gebhard von der SG H2Ku Herrenberg, hofft auf eine Überraschung in Mainz, um wieder Kurs in Richtung Klassenverbleib aufzunehmen. Bild: Steinemann

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