F1 – Starke Abwehr Garant für FSG-Sieg

11. Februar 2018

FSG Waiblingen/Korb – SV Union Halle Neustadt 28:25 (11:9)

[ak] Die einen feierten Fasching, die FSG Waiblingen/Korb feierte einen Sieg. Gegen die SV Union Halle-Neustadt gewann sie hochverdient 28:25 und setzt ihre Erfolgsserie mit nunmehr 8:0 Punkten fort. Schlüssel zum Erfolg waren eine sehr starke Defensive und eine kämpferische und geschlossene Mannschaftsleistung. „Das war beeindruckend“, lobte Trainerin Kerstin Zimmermann ihr Team, „damit hatten wir nach den Turbulenzen unter der Woche (wie berichtet) nicht unbedingt gerechnet.“

Immer noch war es um den Kader der Gastgeberinnen nicht ideal bestellt. Caren Hammer und Vanessa Nagler standen weiter nicht zur Verfügung, Monika Odrowska, in den letzten Spielen erfolgreiche Torschützin, konnte unter der Woche nicht trainieren, ihr Einsatz war bis kurz vor der Partie ungewiss. Aber auch die favorisierten Gäste waren nicht in Bestbesetzung angereist, mussten auf ihre beiden skandinavischen Torjägerinnen Mikaela Johanssen und Sarah Andreassen verletzungsbedingt verzichten.

Im Hinspiel hatte die FSG überraschend zwei Punkte aus Halle mitgenommen, sehr zum Leidwesen der Wildcats, die in der 2. Ligasaison mit Blick nach oben in der Tabelle unterwegs sind. Dementsprechend drängten sie von Beginn an auf Revanche. Den besseren Start hatten aber die Gastgeberinnen. Völlig ungehindert marschierte Sinah Hagen zum 1:0 in der zweiten Minute durch die Gästeabwehr. Den Patzer verdaute Halle rasch und baute seine Abwehr kompakt auf. Im Abschluss blieben die Gastgeberinnen danach viel zu harmlos. Aggressiv und hellwach präsentierte sich hingegen die Defensive vor Torfrau Nicole Roth, die sich gegen ihren Ex-Verein gut an die bevorzugten Wurfecken ihrer ehemaligen Spielerinnen erinnern konnte. Odrowska und Lea Gruber agierten zunächst glücklos. Personelle Alternativen hatten Jürgen Krause und Kerstin Zimmermann auf der Bank wenig, also spielten sie mit zwei Kreisläufern. Louisa De Bellis konnte sich dabei dreimal erfolgreich durchsetzen.

Von Beginn an war die Partie umkämpft, handballerische Köstlichkeiten waren nicht zu erwarten. Aus der sicheren Defensive ging es allerdings ratz fatz nach vorn. Simona Nikolovska wurde mit einem weiten Pass von Roth bedient und jagte den Ball zum 6:4 (14.) ins Netz. Hanna Hojczyk wackelte auf halblinks ihre Gegenspielerin aus. Roth bügelte wenig später einen groben Schnitzer ihrer Vorderleute aus, um erneut die pfeilschnelle Nikolovska auf die Reise zu schicken, 8:5 (20.). Die letzten Minuten vor der Pause zogen sich für die FSG zäh wie Kaugummi – im Angriff ging nichts mehr zusammen, Halle glich zum 9:9 aus. Gruber warf in der Schlusssekunde die FSG mit 11:9 in die Pause.

Auf die Zuschauer in der trotz Narrenwochenende gut besuchten Stauferhalle wartete eine spannende und emotionale zweite Hälfte. Die Gäste egalisierten schnell zum 11:11. Die Überzahl in der 39. Minute spielte die FSG unter der Regie der starken Hagen souverän aus (14:13) und Gruber traf kurz darauf zum 16:13 (45.). Danach agierte die FSG zu selbstsicher, nur zwei Minuten später war Halle wieder auf Augenhöhe (16:16). Tünde Nagy, jetzt im FSG-Tor, hielt gegen die beste SV-Torschützin Mikkelsen, auf der anderen Seite aber versemmelte die FSG ihren dritten Siebenmeter. Dafür lief Lea Gruber endlich auf Betriebstemperatur, 22:18. Das 24:19 in der 53. Minute durch Hojczyk schien die Vorentscheidung. Die Gäste verschärften den Härtegrad in der Defensive, bei der offensiven Deckung auf Gruber und Hagen hatte jetzt aber Odrowska Platz (26:22). Halle gelang noch der 27:25-Anschluss eine Minute vor Schluss, dann aber war die Luft bei den Gästen endgültig raus. Die FSG hielt clever den Ball und wurde mit dem hochverdienten 28:25 und zwei Punkten belohnt.

FSG: Nagy, Roth , Dirmeier (1), Gruber (6), Stumpp, Odrowska (5/3), De Bellis (3), Nikolovska (3), Hagen (5), Teixeira da Silva (2), Hojczyk (3)

Bericht SV Union Halle-Neustadt

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