F1 – Die Serie auf 10:0 Punkte ausbauen

16. Februar 2018

Quelle: Waiblinger Kreiszeitung vom 16.02.2018

Ein Sieg in Zwickau würde bei der FSG Waiblingen/Korb für weitere Entspannung sorgen

Die Handballerinnen der FSG Waiblingen/Korb sind in Sachen frühzeitigem Klassenverbleib in Liga zwei auf einem sehr guten Weg. Für weitere Entspannung sorgen würde ein Sieg beim Vorletzten Zwickau. Der ist zwar deutlich erstarkt, dennoch sieht FSG-Trainerin Kerstin Zimmermann ihr Team in der Favoritenrolle. Ziel ist es, die Erfolgsserie auf 10:0 Punkte auszubauen.

BSV Sachsen Zwickau (14. Platz, 11:21 Punkte) – FSG Waiblingen-Korb (6. Platz, 18:16 Punkte; Samstag, 17 Uhr). Von der Nachricht, dass sich die Wege von Trainer Jürgen Krause und der FSG-Mannschaft zum Saisonende trennen werden, hat sich das Team nicht durcheinanderbringen lassen. Im Gegenteil: Im Heimspiel gegen den SV Union Halle-Neustadt trotzte es sogar erneut den Ausfällen der langzeitverletzten Vanessa Nagler und Bianca Grigore sowie der grippekranken Caren Hammer und feierte mit einer Topleistung einen 28:25-Sieg. Im Vorfeld hatte Krauses Trainerkollegin das Team der FSG als ganz klaren Außenseiter bezeichnet. War das nicht zu sehr tiefgestapelt? Nein, sagt Kerstin Zimmermann. Zugute sei Waiblingen im Spiel gekommen, dass die Gäste verletzungsbedingt ohne die skandinavischen Torgaranten Mikaela Johanssen und Sarah Andreassen hatten anreisen müssen.

Auf der anderen Seite schmälere das die Leistung der FSG nicht: „Auch wir gehen personell auf dem Zahnfleisch.“ Sehr wichtig sei es gewesen, dass Monika Odrowska auf die Zähne biss und trotz Erkrankung für Waiblingen/Korb auf dem Feld stand. „Wir haben sie nur im Angriff eingesetzt, sie hat stark gespielt.“ Eine Klasseleistung gezeigt habe auch Lea Gruber. Sie halte derzeit „den ganzen Abwehrladen“ zusammen und habe in der zweiten Hälfte gegen Halle auch in der Offensive überzeugt. Schlüssel zum Erfolg sei aber die insgesamt hervorragende Defensive gewesen.

Der nächste Gegner Zwickau hat sich inzwischen gefangen

Nach durchschrittener Talsohle hat die FSG somit 8:0 Punkte in Folge gesammelt. Angesichts der noch langen Saison ist das Ziel vorzeitiger Klassenverbleib noch nicht erreicht, doch es sieht gut aus. Einen weiteren großen Schritt machen könnte das Team mit einem Sieg beim BSV Sachsen Zwickau, der den ersten Abstiegsplatz belegt. Der Vorletzte hat ein Spiel weniger absolviert, der Vorsprung der FSG beträgt sieben Punkte. Zwickau hat sich nach einer insgesamt fürchterlichen Hinrunde endlich gefangen. Zuletzt feierte die Mannschaft drei Siege in Folge. Kurios aufgrund der wenigen Treffer war das überraschende 18:17 beim Tabellenzweiten Kurpfalz Bären. Am Wochenende folgte dafür ein Tag der offenen Scheunentore: Der BSV siegte beim Aufsteiger SG Kirchhof mit 38:35.

Dass sich Zwickau auf den Weg aus dem Tabellenkeller gemacht hat, ist für Zimmermann nicht überraschend. „Wenn man den Kader anschaut, sieht man: Die haben hinten absolut nichts verloren.“ Das Hauptaugenmerk zu richten gelte es auf die früheren Erstligaspielerinnen Petra Nagy (Rückraum) und Nadia Bolze (Kreis). „Wir müssen aufpassen, dass die uns nicht im Alleingang zerlegen.“ Allerdings will die FSG-Trainerin den Gegner auch nicht über Gebühr hochjubeln. Bei Waiblingen/Korb ist das Selbstbewusstsein zurückgekehrt: „Wir haben einen 8:0-Lauf und müssen jetzt einfach mal die Favoritenrolle in diesem Spiel annehmen.“ Sich als Außenseiter darzustellen, wäre angesichts der Tabellensituation auch unglaubwürdig. Dennoch erwartet Zimmermann ein enges Spiel.

Was den Kader betrifft, gibt es bei der FSG eine sehr gute Nachricht: Vanessa Nagler hat sich von ihrem Bänderriss erholt und wird erstmals nach sechs Wochen Zwangspause wieder spielen. Bei Bianca Grigore wird es dagegen nicht für den erhofften Einsatz gegen ihren Ex-Club reichen. Ob Caren Hammer ihrem Team endlich wieder helfen kann, ist angesichts ihrer hartnäckigen Grippe fraglich.

Simona Nikolovska (links Swantje Heimburg vom SV Union Halle-Neustadt) und die FSG könnten mit einem Sieg in Zwickau nicht nur ihre Erfolgsserie ausbauen, sondern auch ihrem Saisonziel, dem vorzeitigen Klassenverbleib, ein großes Stück näherkommen. Bild:

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