F1 – Von Pflicht-Punkten zu sprechen wäre arrogant

1. Januar 2018

Quelle: Waiblinger Kreiszeitung vom  29.12.2017 

Die FSG Waiblingen/Korb erwartet in der Porsche-Arena den Tabellenletzten HCD Gröbenzell

Nach zwei Niederlagen in Folge und zwei Wochen Pause steht für die Zweitliga-Handballerinnen der FSG Waiblingen/Korb am Samstag (17.30 Uhr) ein wichtiges Spiel auf dem Programm gegen das sieglose Schlusslicht HCD Gröbenzell. Das Ambiente ist speziell: Die FSG bestreitet in der Porsche-Arena das Vorspiel zum Erstliga-Derby TuS Metzingen gegen FA Göppingen.

FSG Waiblingen/Korb (7. Platz, 11:9 Punkte) – HCD Gröbenzell (15. Platz, 1:19 Punkte/Samstag, 17.30 Uhr, Porsche-Arena). Ein bisschen der Wurm drin ist derzeit bei der FSG. Nach dem überraschend starken Saisonstart mit 8:2 Punkten findet sich der Neuling mittlerweile mit 11:9 Zählern im Mittelfeld der Tabelle wieder. „Ich denke, die Anfangseuphorie hat sich gelegt“, sagt die Trainerin Kerstin Zimmermann. „Wir müssen einfach sehen, dass wir in den ersten Spielen von unseren guten Torhüterleistungen gelebt haben.“

Auf die enttäuschende Leistung bei der 28:30-Heimpleite gegen Trier folgte vor zwei Wochen die 26:37-Niederlage bei den Kurpfalz-Bären. Mit einem Sieg beim Tabellenzweiten habe zwar keiner wirklich gerechnet, „aber diese Klatsche war schon ernüchternd“. Phasenweise sei ein Klassenunterschied zu erkennen gewesen. „Wir sind derzeit weit weg von der Leistung, die wir abrufen können. Es ist höchste Zeit, dass wir wieder Selbstvertrauen tanken.“ Da scheint ein Team wie der HCD Gröbenzell gerade recht zu kommen. Der Mitaufsteiger hat in zehn Spielen lediglich einen Punkt gesammelt – beim 27:27 in eigener Halle gegen Herrenberg. Zimmermann indes warnt. „Wir müssen Gröbenzell respektvoll begegnen“, sagt die Trainerin. „Von zwei Pflicht-Punkten für uns zu sprechen wäre arrogant.“ Gröbenzell habe in vielen Spielen sehr gut mitgehalten, unter anderem zuletzt bei der 27:29-Niederlage gegen den Tabellenfünften SV Union Halle-Neustadt. „Wir haben in etwa dieselbe Spielanlage, bevorzugen den schnellen Handball – und wir haben dasselbe Problem.“ Sprich: Körperlich sind sowohl die FSG als auch der HCD den meisten Gegnern unterlegen. „Diese Ausrede zählt dieses Mal also nicht“, sagt Zimmermann. Das Team um die routinierte Vera Balk ist nach dem Aufstieg größtenteils beisammengeblieben und entsprechend eingespielt. Einstellen müsse sich die FSG auf diverse Abwehrformationen, von der offensiven 3:2:1- bis zur 6:0-Variante. Und auf einen Gegner, der bei nur vier Punkten aufs rettende Ufer durchaus seine Chance wahren wolle.

Gespannt ist Zimmermann, wie sich die ungewohnte Atmosphäre der Porsche-Arena auf ihre Spielerinnen auswirken wird. „Es ist natürlich schön, dass wir da mal spielen dürfen“, sagt sie. Ein richtiges Heimspiel sei es für die FSG aber natürlich nicht. „Ein bisschen schade“ findet sie’s, dass sich keine Gelegenheit bot, vorab in der Arena zu trainieren. So oder so: Die FSG steht vor richtungsweisenden Wochen. Am 6. Januar geht’s zum Drittletzten Kirchhof, eine Woche später folgt das nächste Auswärtsspiel gegen den Viertletzten Hannover. Sollte der Aufsteiger die nächsten drei Partien erfolgreich gestalten, könnte er einigermaßen beruhigt in die Rückrunde starten. Falls nicht, muss sich der Blick nach unten richten. Personell sieht’s gut aus bei der FSG: Das Trainergespann Kerstin Zimmermann/Jürgen Krause hat alle Spielerinnen an Bord – auch die zuletzt angeschlagenen Sinah Hagen und Hanna Hojczyk. Aus der zweiten Mannschaft rückt Lisa Friedrich auf.

Info:
Es gibt noch ausreichend Karten an der Abendkasse. Die Porsche-Arena öffnet am Samstag um 16.30 Uhr (Spielbeginn 17.30 Uhr). Um 20 Uhr folgt das Erstliga-Derby zwischen den TuS Metzingen und FA Göppingen.

Am Samstag gilt’s für Hanna Hojczyk (beim Wurf, gegen die Zwickauerinnen Ela Szott, rechts, und Fabienne Kracht) und die FSG Waiblingen/Korb: In der Porsche-Arena trifft das Team auf den Tabellenletzten HCD Gröbenzell. Bild: Steinemann

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