F1 – FSG muss hart arbeiten für einen wichtigen Sieg

2. Januar 2018

Quelle: Waiblinger Kreiszeitung vom 02.01.2017

FSG Waiblingen/Korb – HCD Gröbenzell 31:28 (17:16)

Nach zwei Niederlagen hat Handball-Zweitligist FSG Waiblingen/Korb wieder gewonnen. Das 31:28 (17:16) gegen Schlusslicht HCD Gröbenzell allerdings war hart erarbeitet. Erst in der Schlussphase setzten sich die FSG-Frauen in der Porsche-Arena vor 2700 Zuschauern entscheidend ab.

„Richtig groß“ war die Erleichterung bei FSG-Trainer Jürgen Krause nach dem Erfolg. Nach den guten Spielen zu Saisonbeginn – noch in Aufstiegseuphorie – durchlebt die FSG derzeit „ein kleines Tief“. Umso wichtiger war es, nicht ausgerechnet gegen den sieglosen Tabellenletzten zu verlieren. Das aber hätte durchaus passieren können, denn die Gäste erwiesen sich – wie von Krause und Trainerkollegin Kerstin Zimmermann zuvor bereits angekündigt – als besser, als es die Platzierung ausdrückt. Sie schafften es, das schnelle FSG-Spiel immer wieder zu verhindern, packten, anders als Waiblingen/Korb, in der Abwehr kräftig zu und schienen, nachdem sie im zweiten Durchgang aus einem 19:24 ein 27:27 gemacht hatten, den größeren Siegeswillen zu haben. Doch in den letzten vier Minuten machten die Gastgeberinnen alles richtig: Jasmin Dirmeier (2), Lea Gruber und Caren Hammer erzielten, begünstigt auch durch eine Zeitstrafe gegen Gröbenzell, die letzten Treffer zum Sieg.

Die FSG Waiblingen/Korb machte sich in der ersten Halbzeit das Leben selbst schwer. Sie lag zwar meist in Führung, konnte sich aber nicht absetzen. Schuld daran waren viele technische Fehler im Angriffsspiel und eine Abwehr mit großen Problemen. Auch das Umschaltspiel Angriff-Abwehr, so Trainer Krause, habe schon weitaus besser geklappt. Hinzu kam: „Wir haben etwas getestet, nämlich Abwehr/Torwartecke wechseln, das ist total in die Hose gegangen.“ Torhüterin Nicole Roth bekam keine Hand an einen Ball und musste froh sein, dass die Gröbenzellerinnen ihre Chancen oft leichtfertig vergaben.

Umstellung in der Abwehr bringt erste Verbesserung

Mitte der ersten Hälfte stellte Krause die Abwehr um von der defensiven 6:0-Formation auf die offensivere 3:2:1. Erfolgreich. Vor allem zu Beginn der zweiten Hälfte schien das dazu zu führen, dass Waiblingen/Korb die Begegnung im Griff hatte. Sina Hagen, Monika Odrowska und Lea Gruber spielten stark, Vanessa Nagler verwandelte sicher alle Siebenmeter. Die FSG setzte sich auf 24:19 ab. Zwei Zeitstrafen allerdings brachten sie danach völlig aus dem Tritt. Unaufmerksamkeit, Fang- und Schrittfehler stellten sich wieder ein, Gröbenzell hingegen traf. Vor allem Sina Fischer (7 Tore) und nach anfänglichen Problemen auch Vera Balk (12).

Jürgen Krause wechselte durch, ließ allen Spielerinnen (außer Torhüterin Laura Waldenmaier) Einsatzzeiten. Er nahm allerdings auch die starke Monika Odrowska heraus, weil sie dreimal ohne Erfolg ein Foul provozieren wollte. „Und weil sie nach ihrer Krankheit noch Pausen braucht.“ Lange schien es, dass es ohne sie nichts werden könne mit einem Sieg. Doch dann steigerte sich Torhüterin Nicole Roth (beim 29:27 zweimal hintereinander gegen Balk und Kirsten Walter siegreich), die Zeitstrafe gegen Lisa Antl schwächte Gröbenzell zusätzlich.

So steht am Ende ein wichtiger 31:28-Sieg, aber auch die Erkenntnis von FSG-Trainer Jürgen Krause: „Wir haben noch viele Baustellen.“

FSG Waiblingen: Roth, Nagy, Waldenmaier; Nagler (7/davon 5 Siebenmeter), Teixeira da Silva (1), Dirmeier (2), Gruber (9), Baur, Hammer (2), Stumpp, Odrowska (2), de Bellis (2), Hojczyk (1), Nikolovska (2), Friedrich, Hagen (3).

HCD Gröbenzell: Radovanovic, Felsch; Mazzucco (2); Fischer (7), Walter (1), Wohlrab, Antl (2), Bayerl, Nittel, Balk (12/3), Obermeier, Jänicke (2/2), Oßwald, Pelz (2).

Der HCD Gröbenzell machte es der FSG Waiblingen/Korb nicht leicht. Hier versucht Verena Balk (links) Sina Stumpp zu stoppen. Links beobachtet Lea Gruber die Szene, rechts Jasmin Dirmeier, aus dem Gästeteam schauen Verena Obermeier (hinten) und Kirsten Walter (rechts) zu. Bild: Steinemann

Fotos: Lukas Edelmaier #TeamMkMedi

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