F1 – Derbysieg in der Stauferhalle

28. Januar 2018

FSG Waiblingen/Korb  – SG H2Ku Herrenberg 25:23 (14:12)

[ak] Die FSG Waiblingen/Korb feiert den ersten Sieg in der Stauferhalle. Mit 25:23 gewinnt sie hochverdient im Derby gegen die SG H2Ku Herrenberg und klettert auf Tabellenplatz Acht. Garant für den Erfolg waren eine hervorragende Defensive und eine kämpferische Einstellung über 60 Minuten. Treffsicher zeigte sich Monika Odrowska mit elf Toren, Louisa De Bellis ließ die torgefährliche Ex-Waiblingerin Sulamith Klein nicht zur Entfaltung kommen.

Endlich ist es raus aus den Köpfen – die bei Spielerinnen und Zuschauern unbeliebte Stauferhalle taugt auch für Siege. Im Derby gegen die Kuties waren zwei Punkte Pflicht, aber noch lange keine Selbstverständlichkeit. Die Gäste standen einen Tabellenrang vor der FSG.  Im Hinspiel gab es eine unglückliche 26:27-Niederlage in letzter Sekunde, der Gegner hatte mit Klein eine gefährliche Torschützin in seinen Reihen, ohne Vanessa Nagler (verletzt) und Caren Hammer (krank) war das Rückraum- und Spielerkontingent ausgedünnt.

Die FSG nahm den Optimismus und Schwung aus dem Vorwochenerfolg gegen Berlin in der Korber Ballspielhalle mit nach Waiblingen. Auch das Publikum hatte sich zahlreich anstecken lassen und freute sich über die von den FSG-Verantwortlichen zusätzlich aufgebauten Podeste für bessere Sicht aus der zweiten Reihe.

Torarm startete die Partie, nach zehn Minuten waren gerade mal insgesamt drei Treffer gefallen. Die FSG-Defensive vor der guten Nicole Roth im Tor und mit De Bellis auf der Eins störte früh und effektiv. So gelang das schnelle Spiel nach vorn und wirkte geschmeidiger als sonst, weil die FSG-Bank auf den Wechsel Angriff-Abwehr weitgehend verzichtete. Im Abschluss fehlte der FSG zunächst aber noch die Gefährlichkeit. In der 12. Minute bediente Roth mit einem weiten Pass Simona Nikolovska, die artistisch das 5:3 erzielte. Odrowska, Hagen und De Bellis erhöhten auf 10:6 in der 22. Minute. Torfrau Tünde Nagy parierte einen Siebenmeter. In der Schlussphase der ersten Halbzeit wurden die Gäste stärker, trafen zum 10:8-Anschluss und der FSG war der Kräfteverschleiß mangels Auswechselmöglichkeiten anzumerken. Beim 14:12 ging es in die Kabinen.

Nach dem Wechsel hatte Herrenberg den besseren Start, erzielte den 14:14-Ausgleich und Trainer Jürgen Krause bat bereits nach drei gespielten Minuten zur Auszeit. Danach fand die FSG wieder in die Spur. Weil beide Teams das Tempo anzogen, häuften sich die Fehler, was den Emotionen in der Halle aber keinen Abbruch tat. Das Publikum feuerte die FSG lautstark an und strafte alle Lügen, dass die Stauferhalle ein Stimmungskiller sei. Die Gäste kamen über die linke FSG-Abwehrseite zu Toren (17:16, 43.), hier machte sich das Fehlen von Caren Hammer schmerzhaft bemerkbar. Im Angriff konnten sich die Gastgeberinnen auf die Erfahrung und Treffsicherheit von Odrowska verlassen. Aus dem Rückraum traf sie millimetergenau in den Winkel, vom Siebenmeterstrich verwandelte sie nervenstark. Und endlich wurde Lea Gruber für ihr intensives Spiel belohnt. Was ihr die Schiedsrichter im ersten Durchgang noch als Schritte abgepfiffen hatten, oder Fouls an ihr nur mit Freiwurf ahndeten – Gruber war in der umkämpften Schlussphase präsent,  machte das 19:18 in der 48. Minute.

Es waren einfache, unnötige Fehler, die den Kuties noch Torchancen einräumten und sie ihrem Ruf gerecht werden ließen, ein Spiel in den Schlussminuten wenden zu können. So trafen sie nach ihrer Auszeit in der 52. Minuten zum 22:21, das 23:21 erwiderten sie mit dem 23:22 drei Minuten vor dem Abpfiff. In der Schlussphase behielt die FSG diesmal die Übersicht, 40 Sekunden vor dem Ende schlenzte Gruber den Ball von Halbrechts in die lange Torecke zum 25:22. Das 25:23 – Makulatur.

Trainerin Kerstin Zimmermann: Wir sind sehr glücklich und erleichtert. Die zwei Punkte sind hochverdient. Die Abwehr und Nici im Tor waren super. Louisa hat Suli Klein herausgenommen und Moni hat mit ihrer Treffsicherheit wesentlichen Anteil am Sieg. Ja, wir hatten schlechte Phasen, zum Beispiel die zehn Minuten vor der Halbzeit. Die Mannschaft hat heute ganz vieles umgesetzt, was wir taktisch besprochen haben. Das freut uns als Trainer natürlich besonders.

FSG: Nagy, Waldenmaier, Roth, Dirmeier, Gruber (5), Odrowska (11/4), De Bellis (4), Nikolovska (1), Hagen (2), Hojczyk (1), Teixeira da Silva, Baur, Luckert, Stumpp (1)

Fotos: Heike Kranacher | www.smartmediadesign.de |
mehr Fotos unter: http://bit.ly/2FoMUFG

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