F1 – Auch eine kleine Chance ist eine Chance

20. April 2018

Quelle: ZVW.de vom 20.04.2018

Gegen Ketsch ist für die FSG Waiblingen/Korb durchaus was drin, sagt Interimstrainer Rainer Bay

Das erste Spiel unter Interimstrainer Rainer Bay haben die abstiegsbedrohten Zweitliga-Handballerinnen der FSG Waiblingen/Korb verloren. Die Niederlage in Trier schmerzt, denn nun sind wieder keine Punkte zu erwarten: Mit den Kurpfalz Bären kommt der Tabellenzweite in die Staufer-Halle. Bay indes sieht trotzdem eine Chance für die FSG, sollte die Abwehr gut stehen.

FSG Waiblingen/Korb (10. Platz, 21:27 Punkte) – Kurpfalz Bären Ketsch (2. Platz, 29:15 Punkte; Samstag, 18 Uhr). Der Schock nach der Entlassung des Trainerduos Jürgen Krause/Kerstin Zimmermann sei in der vergangenen Woche größer gewesen als die Freude darüber, sagt Bay. Da er zusätzlich zu seiner Drittliga-Mannschaft nun auch noch die FSG I bis zum Saisonende trainiert, „ist die Arbeitsbelastung im Moment schon hoch“. Allerdings endet die Runde für die zweite Mannschaft an diesem Wochenende – sofern sie nicht doch noch eine Abstiegsrelegation spielen darf.

Mit dem Zweitligateam will Rainer Bay den Klassenverbleib schaffen. Dass er zahlreiche Spielerinnen aus seiner Zeit als Remshaldener Jugendtrainer kennt, sei ein großer Vorteil. Es gilt, einen Spagat zu meistern: „Ich muss ihnen Sicherheit geben und sie bestärken, aber in gesundem Maß auch an ein paar Schrauben drehen.“ Dazu zählt Bay insbesondere das Defensivverhalten. „Und vorne müssen wir schauen, dass wir unsere freien Chancen nutzen.“

Weil gleich drei hinter der FSG stehende Mannschaften ein Spiel weniger absolviert haben, braucht es wohl noch Punkte im Kampf um den Klassenverbleib. Zudem erwartet Bay einige überraschende Ergebnisse. Am Wochenende indes hatten die Waiblingerinnen und Korberinnen Glück: Obwohl sie das wichtige Spiel beim direkten Konkurrenten in Trier mit 35:37 verloren, blieb es beim Vorsprung von vier Zählern auf den ersten Abstiegsplatz.

Freilich haderte Bay mit der Abwehrleistung. „Mit 35 geworfenen Toren muss man gewinnen. Aber wir haben es hinten nicht geschafft, das sehr körperbetonte Spiel von Trier in den Griff zu bekommen.“ Auch die Torhüterinnen der FSG hätten keinen guten Tag erwischt. Auf der Rückfahrt habe er einige Einzelgespräche geführt, sagt Bay. Und die folgende Trainingswoche sei sehr produktiv gewesen.

Vier Spieltage sind’s noch in Liga zwei. Punkten sollte die FSG laut Bay tunlichst in den letzten beiden Partien zu Hause gegen Hannover und auswärts in Berlin. Doch auch jetzt gegen den klaren Favoriten aus Ketsch bestehe eine Chance. In der Vorrunde kassierte die FSG eine 26:37-Klatsche. Trotzdem ist Rainer Bay optimistisch, dass es diesmal besser laufen wird. Zuletzt verloren die Kurpfalz Bären zweimal in Folge. Vielleicht hält die Schwächephase ja an. Bay: „Wir müssen mit Selbstbewusstsein auftreten. Entscheidend sein wird eine gute, intensive Deckungsarbeit.“ Dazu gehöre auch, das schnelle Spiel der Kurpfalz Bären zu unterbinden.

Verzichten muss Waiblingen/Korb außer auf die langzeitverletzte Bianca Grigore im nächsten Spiel auch auf Kreisläuferin Louisa De Bellis. Fraglich ist der Einsatz der an einer Bindehautentzündung laborierenden Kyra Teixeira da Silva.

Spielführerin Caren Hammer (mit Ball) und die FSG wollen den Kurpfalz Bären anders als in der Vorrunde alles abverlangen. Bild: Steinemann

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