F2 – Deutliche Reaktion

18. März 2018

FSG Waiblingen/Korb 2 – TS Herzogenaurach 20:24 (13:12)

[jk] Nach der herben Niederlage im vergangenen Spiel gegen die Tussies aus Metzingen fanden die Trainer Rainer Bay und Jan Kugel unter der Woche deutliche Worte. Und die Mannschaft zeigte ihre Reaktion. Für Trainergespann und die heute acht Spielerinnen – krankheitsbedingt fehlten Lisa Fleischer und Lisa Kottmann, Laura Waldenmaier befand sich auf einem Lehrgang des DHB, Lisa Friedrich war nach wie vor verletzt, Kyra Teixeira Da Silva spielte für die FSG I – stand eine schwere Aufgabe gegen höchst motivierte Gäste aus Herzogenaurach auf dem Plan.

Doch diese schien die FSG lösen zu wissen und startete höchst konzentriert in die Partie. In der Defensive stand man taktisch klug und gewann an Sicherheit, die man im Angriff in Tore ummünzen konnte. Chiara Baur eröffnete die Partie noch im ersten Angriff, Annika Luckert und Caro Lösch konnten auf 3:0 nach vier Minuten erhöhen. Der Gegner konnte den Waiblinger Lauf erst spät unterbrechen, und dies auch nur kurz. Über 4:1 nach fünf Minuten, konnte abermals Annika Luckert auf einen Abstand von vier Toren zum 6:2 nach neun Minuten erhöhen. Der Partie haftete hier schon früh ein hohes Maß an Intensität und Konzentration an. Und dies forderte seinen Tribut. Herzogenaurach kam nun besser ins Spiel. Technische Fehler bestraften die Gäste direkt im Gegenstoß. Beim Stand von 7:6 nahm Rainer Bay die erste Auszeit. Die kurze Unterbrechung zeigte Wirkung. Der Schwung wurde jedoch von Unterzahlsituationen unterbrochen. Auf Seite von Herzogenaurach wusste besonders die schnelle Saskia Probst, mit sieben Treffern beste Werferin der Gäste, zu überzeugen. Mit dem 10:9 erfolgte der Anschlusstreffer für die Gäste. Doch nun konnte die FSG die Überzahl nutzen. Erst kam Chiara Baur nach ihrem starken 1:1 zum Erfolg, dann konnte Caro Lösch aus dem Rückraum netzten. Michaela Reemtsema zeichnete sich im Tor aus. Die Gäste nahmen beim 12:9 nach 26 Minuten die Auszeit. Bis zur Pause wurde es nochmal eng. Mit 13:12 ging es in die Kabinen.

Die erste Halbzeit mit einer gut eingestellten Abwehr und einem diszipliniert spielenden Angriff machten Lust auf mehr. Zwar forderte die intensive Partie ihren konditionellen Tribut doch der mannschaftliche Kampf wirkte der Ermüdung entgegen. So ging es eng weiter. Tabea Bauer brachte die FSG nach dem gegnerischen Ausgleich wieder in Führung, Chiara Baur tat es ihr gleich. Reemtsema parierte den Ausgleichsversuch per Strafwurf. Doch im Kernstätder Angriff fehlte die Konstanz und Effektivität und so gingen die Gäste nach 43 Minuten erstmals mit 16:17 in Führung. Nach lediglich vier Treffern in sechzehn Minuten nahm Rainer Bay erneut die Auszeit. Doch die Belastung stand der erneuten Führung im Weg. Während man in der Defensive weiter gut verteidigte, fehlten im Angriff Konsequenz und ein Quäntchen Glück. Zwar traf Chiara Baur mit dem 19:20 zum siebten Mal in dieser Partie für die FSG, doch nun schlichen sich auch Fehler in das Spiel ein. Herzogenaurach erhöhte, auch eine letzte taktische Umstellung konnte dies nicht verhindern. So war es schließlich Saskia Probst die mit 20:24 eine in Höhe zu deutliche Niederlage besiegelte.

Die Mannschaft zeigte eine klare Steigerung zur Vorwoche und hätte es verdient gehabt, sich mit etwas Zählbarem zu belohnen. Die Leistung gilt es mitzunehmen.

FSG Waiblingen/Korb 2: Reemtsema; Karpf, Lösch  (4), Luckert (2), Baur (7), Hagen (1), Bauer (5/3), Strub (1)

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