F1 –  FSG gewinnt auch in Bremen

5. Februar 2018

Quelle: Waiblinger Kreiszeitung vom 05.02.2018 

SV Werder Bremen – FSG Waiblingen/Korb  23:29 (7:14)

[ak] Mit dem 29:23-Sieg bei beim heimstarken SV Werder Bremen setzt die FSG Waiblingen/Korb ihre Erfolgsserie fort. Eine grandiose erste Halbzeit mit der besten Defensivvorstellung seit langem und die beiden Torgaranten Monika Odrowska und Lea Gruber bescherten den Remstälerinnen ein umjubeltes, nicht unbedingt erwartbares Erfolgserlebnis im hohen Norden.

Dritter Sieg in Folge, Platz Sechs in der Tabelle. Mit zwei verdienten Punkten im Gepäck fühlt sich eine nächtliche Reise quer durch Deutschland doch gleich ganz anders an. „Hier vorne im Bus sitzen drei sehr stolze Trainer“, waren Jürgen Krauses erste Worte kurz nach der Abfahrt aus Bremen. Für das Trainer Trio, Krause, Kerstin Zimmermann und Torwarttrainer Hartmut Hammer, hatte die Mannschaft gerade zwei enorm wichtige Punkte geholt.  Der Sieg zähle umso mehr, weil die FSG erneut ohne Vanessa Nagler und Caren Hammer auskommen musste. Auch Torfrau Tünde Nagy (krank) fehlte. Dafür konnten die unter der Woche grippelnden Jasmin Dirmeier und Sina Stumpp die Reise an die Weser mit antreten. Und das war auch gut so, denn die FSG hatte eine schwere Aufgabe vor der Brust. Die Gastgeberinnen waren bis dahin zu Hause eine Macht. Bei sechs von sieben Heimspielen gingen sie als Sieger vom Platz. Zuletzt entführten sie beim Aufstiegskandidaten TSG Ketsch beide Punkte. Und ganz sicher hatten die Bremerinnen gegen die FSG noch eine Rechnung offen nach der 25:27-Hinspielniederlage zu Saisonbeginn.

Völlig unbeeindruckt von all dem startete die FSG furios und überlegen in die Partie. Die Abwehr  und Nicole Roth im FSG-Tor hatten den Gegner unter Kontrolle, allein Juniorennationalspielerin Merle Heidergott, vierte der 2.Liga-Torschützenliste, konnte für Bremen Akzente setzen. Für die FSG waren bis zur Pause dreimal Chiara Baur, zweimal Hanna Hojczyk, Odrowska, Sinah Hagen und Gruber erfolgreich. Überzeugend dabei das schnelle Umschaltspiel nach vorn, ebenso wie das Rückzugsverhalten, das zuletzt nicht den Trainerwünschen entsprach. Ebenso konnten die Remstälerinnen ihr Fehlerquote im Angriffsspiel deutlich minimieren. Bei einem geblockten Ball verdrehte sich Odrowska den Ellenbogen, zum Glück nicht den, des Wurfarms. In der Abwehr konnte sie hernach dennoch nicht weiterspielen. Jasmin Dirmeier übernahm und machte ihre Sache sehr gut. Heraus kam ein 14:7-Vorsprung zur Pause, mit einem Torpolster, das sich noch bewähren sollte.

Reichlich verkorkst starteten die Gäste in die zweite Hälfte, verloren dreimal den Ball, die Gastgeberinnen konterten und schlossen innerhalb 100 Sekunden zum 10:14 auf. Die FSG-Bank zog die Notbremse, Auszeit. Die Mannschaft bekam die Kurve und baute den Vorsprung zum 20:13 in der 40. Minute aus. Jetzt nutzte die Bremer Bank die Grüne Karte, was am Fünf- bis Sechs-Tore-Vorsprung der FSG bis zur 50. Minute aber nichts änderte. Dann folgte eine Schrecksekunde für die Gäste: Sinah Hagen, bis dahin zwei Tore, fiel nach einer Abwehraktion auf den Kopf und konnte nicht mehr weiterspielen. Das schränkte die Auswechselmöglichkeiten für die Gäste weiter ein. Zudem nahm Bremen konsequent den Torwart raus und agierte mit dem siebten Feldspieler. In dieser Phase wurde die kranke Caren Hammer besonders vermisst. Nochmals Auszeit FSG beim 20:24, Laura Waldenmeier parierte in der 52. Minute einen wichtigen Siebenmeter und verhinderte den Anschlusstreffer zum 21:25. Als Odrowska zweimal vom Siebenmeterstrich Fakten schuf und  Gruber zum 22:29 einnetzte, hatte die FSG in der 58. Minute den Sieg in der Tasche. Heidergotts Siebenmetertor in der Schlusssekunde zum 23:29-Endstand war nur noch für die Statistik gut.

Die FSG Waiblingen/Korb hat sich aus der sportlichen Durststrecke gespielt, die Leistungskurve zeigt nach oben. Trotz Verletzungspech und krankheitsbedingter Ausfälle beweist die Mannschaft Leidenschaft,  20 Tore von Odrowska und Gruber in Topform tun zusätzlich gut.

FSG: Waldenmaier, Roth, Dirmeier, Gruber (8), Odrowska (12/4), De Bellis (2), Nikolovska, Hagen (2), Hojczyk (2), Teixeira da Silva, Baur (3), Stumpp

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