F1 – Der Grippewelle trotzen und punkten

2. Februar 2018

Quelle: Waiblinger Kreiszeitung vom 02.02.2018 

FSG Waiblingen/Korb zu Gast beim heimstarken SV Werder Bremen

Die Zweitliga-Handballerinnen der FSG Waiblingen/Korb sind wieder in der Spur. Dem Kantersieg über Berlin in der Korber Ballspielhalle haben sie gegen Herrenberg den ersten Erfolg in der Waiblinger Staufer-Halle folgen lassen. Und das, obwohl die FSG mit großen Personalsorgen zu kämpfen hat. Der Grippewelle trotzen will das Team auch im Auswärtsspiel in Bremen.

SV Werder Bremen (6. Platz, 15:15 Punkte) – FSG Waiblingen-Korb (8. Platz, 14:16 Punkte; Samstag, 19.30 Uhr). Ohne die langzeitverletzten Vanessa Nagler und Bianca Grigore sowie die erkrankte Caren Hammer gewann die FSG das Derby gegen Herrenberg mit 25:23. Und das auch noch in der Staufer-Halle, in der dem Team noch kein Sieg gelungen war. Wobei Trainerin Kerstin Zimmermann das Thema Heimspielort nicht so hoch hängen will: „Dass man die Staufer-Halle so schlechtredet, kann ich nicht nachvollziehen. Die Atmosphäre war jetzt am Wochenende sehr gut.“ Egal in welcher Halle – der Funke müsse immer von der Mannschaft aufs Publikum überspringen. Und das sei in der Partie gegen Herrenberg der Fall gewesen.

Ein glücklicher Umstand für Waiblingen/Korb ist, dass Monika Odrowska just in der Phase, in der es Ausfälle gibt, zur Höchstform aufgelaufen ist. Die Spielmacherin war schon im Heimspiel gegen die Füchse Berlin herausragend gewesen, nun, gegen Herrenberg führte sie ihre Mannschaft mit elf Treffern zum Sieg. Die Leistungssteigerung der zu Saisonbeginn aus Zwickau zur FSG gewechselten Polin führt Zimmermann auch auf eine taktische Umstellung zurück: „Wir haben unsere Spielweise etwas geändert, die Laufwege im Rückraum sind verfeinert worden.“

Auch in der kommenden Partie wird die FSG Odrowska in Topform benötigen. Vor allem deshalb, weil zu befürchten ist, dass die Handballerinnen nur mit einem Rumpfteam antreten können. Die Grippewelle hat nun richtig zugeschlagen. „Eher unwahrscheinlich“ (Zimmermann) ist der Einsatz von Torhüterin Tünde Nagy, Jasmin Dirmeier, Sina Stumpp, Chiara Baur und, erneut, Caren Hammer.

Waiblingen/Korb wird schon wegen dieser Probleme nicht als Favorit ins Spiel in Bremen gehen. Der zweite Grund: Zwar gewann der Aufsteiger in der Vorrunde nach langer, deutlicher Führung mit 27:25, doch das war zu Beginn der Saison und in heimischer Halle. Diesmal muss die FSG auswärts ran – und Werder ist ausgesprochen heimstark. Beim bislang letzten Auftritt vor eigenem Publikum fegte das Team den Tabellenzweiten Kurpfalz Bären mit 33:23 aus der Halle.

Die FSG muss noch einiges für den Klassenverbleib tun

Allerdings, und das ist die Chance für die FSG, haben auch die Bremerinnen mit Verletzungssorgen und Ausfällen zu kämpfen. „Es ist möglich, dort zu punkten“, betont Kerstin Zimmermann. Mit einem Sieg würden die Gäste den Gegner überholen und könnten sich noch weiter vom Tabellenkeller absetzen. Nach wie vor fünf Punkte beträgt der Puffer auf den Vorletzten BSV Sachsen Zwickau. Dieser schnuppert aber nach zwei Siegen in Folge ebenfalls wieder Morgenluft. Zimmermann warnt: „Wir sind noch weit davon entfernt, die Hände in den Schoß legen zu können.“

Besonders gefordert sein wird in Bremen die FSG-Abwehr. Der Werder-Rückraum zählt zum Besten, was die Liga zu bieten hat. Zimmermann nennt zuvorderst Spielmacherin Merle Heidergott, aber auch Junioren-Nationalspielerin Isabelle Dölle. Und auch auf Linksaußen verfügen die Gastgeberinnen mit Alina Otto über eine sehr torgefährliche Spielerin. Angesichts der folgenden schweren Partien der FSG zu Hause gegen Halle und in Zwickau „wäre ein Erfolg in Bremen brutal wichtig“.


Spielmacherin Monika Odrowska, hier gegen die Herrenbergerin Anika Leppert, ist derzeit in herausragender Form. Auch in Bremen soll sie die FSG zum Punktgewinn führen. Bild: Steinemann

Fahrt mit dem Zug
Anders als andere Zweitliga-Mannschaften müssen die Handballerinnen der FSG Waiblingen/Korb die langen Fahrten zu Auswärtsspielen wie jenem in Bremen nicht mit dem Bus bewältigen. Das Team fährt stattdessen mit dem Zug. „Das ist viel entspannter“, sagt Trainerin Kerstin Zimmermann.

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