F1 – Ärgerliche Niederlage für die FSG

19. Februar 2018

Quelle: Waiblinger Kreiszeitung 19.02.2018 

BSV Sachsen-Zwickau – FSG Waiblingen/Korb  28:27 (11:14)

[AK] Verlieren ist bitter, so zu verlieren besonders. Beim BSV Sachsen-Zwickau unterlag die FSG Waiblingen/Korb knapp mit 27:28. 57 Minuten hatten die Gäste geführt, doch nach dem 25:26 verpasst, den Sack zuzumachen. Ein Punkt wäre hochverdient gewesen, so ein enttäuschter Trainer Jürgen Krause. „Wir haben eine super erste Hälfte gespielt, nach der Pause das Niveau aber nicht lang  genug halten können und Zwickau zurückkommen lassen.“ In der Schlussphase agierte die FSG nicht abgeklärt genug und hatte zudem das Glück nicht auf ihrer Seite.  

Die Ausgangslage vor der Partie war bestens. Caren Hammer und Vanessa Nagler waren nach überstandener krankheits- und verletzungsbedingter Zwangspause wieder am Start, der Kader endlich wieder komplett. Zudem hatten die Remstälerinnen dank der Serie von 10:0 Punkten ausreichend Selbstbewusstsein im Gepäck. Dementsprechend legten sie auch einen Traumstart hin und gingen flugs 3:0 in Führung. Die Gastgeberinnen reagierten – Time-Out in der 4. Minute. Sinah Hagen erhöhte unbeeindruckt auf 4:1,  ihre Mannschaftskolleginnen praktizierten erfolgreich die erste und zweite Welle. Den Grundstein dafür legte wieder einmal das Herzstück des Teams. Die Abwehr um Rückkehrerin und Abwehrchefin Hammer strahlte  Sicherheit aus und war für den Gegner  kaum zu überwinden. Monika Odrowskas 8:5 in der neunten Minute egalisierte Zwickaus erfolgreichste Werferin Jenny Choinowski  dennoch zum 8:8 (11.). Die FSG ließ sich nicht verwirren, spielte konzentriert und diszipliniert weiter und baute so den Vorsprung zum 14:11 zur Pause aus.

Den besseren Start nach dem Wechsel hatte die Spielgemeinschaft. Erneut war der erste Treffer Lea Gruber vorbehalten, 15:11. Die Gastgeberinnen, die auf dem Papier derzeit auf einem Abstiegsplatz stehen, laut des Trainergespanns Krause/Zimmermann aber viel stärker einzuschätzen seien, wurden stärker und vor allem körperlich präsenter. Sie kämpften sich bis auf ein Tor heran (16:17, 38.), sechs Minuten später stellte Simona Nikolovska mit dem 20:17 den alten Vorsprung für ihre Mannschaft  aber wieder her. Zwickau konterte auch diese Führung und nötigte die FSG-Bank beim 19:20 in der 43. Spielminute zur Auszeit.  Dieses lauf weg, komm her wiederholte sich bis zur 55. Minute noch ein paarmal.  Vanessa Nagler zirkelte den Ball zum 25:23 ins Netz, Hammer setzte sich zum 26:24 durch. Jetzt hätten die FSG-Frauen den Sack zumachen und abgeklärt die restliche Spielzeit überstehen müssen. Sie verpassten die Gelegenheit, das sollte sich rächen. Nach zwei Zeitstrafen kurz hintereinander für Odrowska und Gruber und einem verworfenen Siebenmeter nutzten die Gastgeberinnen ihrerseits die Chance, die Partie zu drehen. Die FSG-Bank haderte mit den Entscheidungen der beiden Schiedsrichter, die zur doppelten Unterzahl der FSG führten, die letztlich die Phase der Spielwende einläutete. Krause betonte später aber ausdrücklich, dass seine Mannschaft zuvor verpasst hatte, für klare Verhältnisse zu sorgen.

In der 57. Minute ging Sachsen-Zwickau dann erstmals im Spiel in Führung (27:26). Lea Gruber konnte eine Minute vor Schluss zwar nochmals ausgleichen. Im Endspurt fehlte aber das Quäntchen Glück, um dem 28:27-Siegtreffer durch Zwickaus Katarina Pavlovic in den verbleibenden 27 Sekunden  etwas entgegenzusetzen.

Auf  fünf Siege in Serie folgt eine bittere Niederlage. Die Mannschaft hatte im ersten Durchgang eine hervorragende Abwehrleistung geboten,  die Partie lange bestimmt, aber am Ende das Spiel aus der Hand gegeben. Trainer Jürgen Krause: „Wir haben in der zweiten Halbzeit nicht mehr den Zugriff auf den Gegner gehabt. Die waren da körperlich entschlossener als vor der Pause. Und wir waren im Abschluss auch nicht mehr so gut. In Führung waren wir aber eigentlich immer. Bis eben kurz vor Schluss. Schade, dass wir uns nicht belohnt haben.“

FSG: Nagy, Roth, Nagler (2), Dirmeier, Gruber (7), Odrowska (11/5), Hammer (1), De Bellis (2), Nikolovska (1), Hagen (2), Hojczyk (1), Teixeira da Silva, Baur, Stumpp

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