F1 – FSG mit Steigerung, aber ohne Punkte

15. Januar 2018

15HSG Hannover-Badenstedt- FSG Waiblingen/Korb  25:23 (13:12)

[ak] Mit leeren Händen kehren die 2. Liga-Frauen der FSG Waiblingen/Korb aus dem Norden zurück. Beim Tabellennachbarn, HSG Hannover/Badenstedt, wäre ein Punkt drin und auch verdient gewesen. Die FSG verteidigte stark und geschlossen, lieferte sich über 60 Minuten ein Duell auf Augenhöhe, vergab aber nach der Pause hundertprozentige Torchancen und musste sich dem Gastgeber am Ende mit 23:25 beugen.

Erneut gibt das Team des Trainer-Duos Krause/Zimmermann ein Vier-Punkte-Spiel her, angesichts der Tabellensituation schmeckt diese Niederlage besonders bitter. Doch nach den zuletzt kraft-, saft- und mutlosen Vorstellungen trat Waiblingen/Korb gegen Hannover couragiert auf, kämpfte bis zum Schluss und knüpfte mit ihrer gut stehenden Defensive an beste Zeiten zu Saisonbeginn an. „Da war so viel Positives“, so Zimmermann. „Die Mädels haben gefightet, Sinah (Hagen) hat ein richtig geiles Spiel gemacht, das hätte belohnt werden müssen, wir hätten einen Punkt verdient gehabt. 25 Gegentore gehen in Ordnung, wir haben das Spiel im Angriff verloren.“

Mit reichlich Personalsorgen hatte die FSG die Reise nach Niedersachsen angetreten. Vanessa Nagler, Sina Stumpp und Bianca Grigore fehlten, Lisa Friedrich aus der Zweiten hätte im Rückraum für Entlastung sorgen sollen, musste aber kurzfristig passen. Chiara Baur war im Training umgeknickt. Dazu gesellten sich die Erwartungshaltung von außen und die Bürde des Gewinnen-Müssens beim Blick auf die Tabelle. Die Mannschaft hielt dem Druck im ersten Durchgang mehr als stand. Die agile Abwehr und eine solide Torhüterleistung machten möglich, dass die FSG ihre stärkste Waffe scharf machen konnte, das Konterspiel und die zweite Welle. Die FSG bestimmte bis zur 20. Minute die Partie und lag stets mit ein, zwei Toren vorn. Eine Zeitstrafe und die daraus resultierende Unterzahl warf sie zurück und die Gastgeber konnten eine 13:12-Führung mit in die Kabine nehmen.

Nach dem Seitenwechsel vergab Waiblingen/Korb zweimal vom Siebenmeterstrich, musste erneut mehrfach in Unterzahl spielen, hielt aber engagiert mit. Hagen traf in der 40. Minute zum 15:16-Anschluss, Tünde Nagy im FSG-Kasten und die weiterhin aufmerksame Abwehr sorgten zunächst dafür, dass die Gäste präsent blieben. Hannover war schlagbar. Aber, so Zimmermann, „Wir haben nach der Pause zu viele klare Chancen nicht reingemacht“. Dazu waren die personellen Alternativen auf der Bank eingeschränkt. Ohne Nagler und Stumpp stieg die Belastung für die Rückraumspieler, auf Rechtsaußen fehlte mit Grigore eine torgefährliche Linkshänderin.

Der norddeutsche Sieg schien beim 22:19 vier Minuten vor dem Abpfiff sicher. Die FSG stemmt sich dagegen, die Trainer stellten auf 4:2 und 3:3-Abwehr um. Erfolgreich. Es folgte eine dramatische Schlussphase in der Hagen 120 Sekunden vor dem Ende zum 21:22-Anschluss traf. Ihre Mannschaft hätte sich für den Aufwärtstrend und ihren kämpferischen Einsatz mit zumindest einem Punkt belohnen können, agierte in der Schlussminute aber unglücklich und gab das Spiel aus der Hand. Mit dem 25:23-Erfolg kann die HSG Hannover-Badenstedt in der Tabelle zur FSG aufschließen. Die bleibt auf Rang Elf dank des besseren Torverhältnisses. Am kommenden Wochenende steht das nächste Vier-Punkte-Spiel an. Das findet in der Korber Ballspielhalle statt, in der die FSG noch kein Spiel verloren hat. Gegen die Füchse aus Berlin, Platz Zehn, könnte die Atmosphäre mit dem Publikum direkt am Spielfeldrand eine entscheidende Rolle spielen.

FSG: Nagy, Waldenmaier , Dirmeier, Gruber (2), Hammer (3/2), Odrowska (3), De Bellis (1), Nikolovska (3), Hagen (9/2), Hojczyk (2), Teixeira da Silva, Baur

2018_01_13 HSG Hannover-Badenstedt vs FSG Waiblingen-Korb

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