M2 – Zu viele Ausfälle – Zu wenig Leidenschaft

8. November 2017

VfL Waiblingen Handball2 – TSV Schmiden2   31:40 (12:19)

[fa] Schon früh lagen die Waiblinger deutlich im Rückstand, zudem mussten Torhüter Philipp Braun und Kreisläufer Marc Kallenberg bereits Mitte der ersten Halbzeit mit Platzwunden zum Nähen ins Krankenhaus.

0:3 nach zwei Minuten, 4:11 nach 14 Minuten, scheinbar ohne große Wiederstände bestimmten die Gäste vom Anpfiff an das Geschehen. Vor allem Shooter Matthias Fischer und Torhüter Kevin Kirr stellten den VfL vor scheinbar unlösbare Aufgaben. Erst in der zweiten Viertelstunde waren die Gastgeber ein Gegner auf Augenhöhe. Uli Schmid gab dem Spiel nun mehr Struktur und wirkte auch sehr torgefährlich. Bis zum 15:21 in der 34. Minute schien sogar noch eine Aufholjagd im Bereich des Möglichen, doch ein weiterer 5:0 Lauf des TSV binnen drei Minuten entschied die Begegnung sehr frühzeitig. Zumindest die Moral war beim VfL auch im Angesicht des klaren Rückstandes noch vorhanden. 16:14 gewann Waiblingen den torreichen für den Spielausgang jedoch unbedeutenden Schlussabschnitt. Vor allem die ‚Jungen‘ zeigten dabei zumindest im Angriff eine ansprechende Leistung, der 5-fache Torschütze Carsten Lehmkühler stach dabei mit seiner Dynamik besonders hervor.

Für die beiden kommen Auswärtsderbys in Oeffingen und Weinstadt ist eine deutliche Leistungssteigerung von Nöten, um nicht zwei weitere Male unter die Räder zu kommen.

VfL Waiblingen: Brecht, Braun; Becker 1, Lehmkühler 5, Ader 4, Gühne 2, C. Schmid 1, Gammerdinger 3, Hellerich 1, Müller 2, Kallenberg 2, Tutsch 4, U. Schmid 4/2, Gonschorek 2.

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